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epa04821512 Thousands of Kuwaitis attend the funeral for some of the victims killed in the suicide bombing on the Imam Sadiq Mosque in al-Sawaber, in the Sulaibikhat Cemetery, Kuwait City, Kuwait, 27 June 2015. According to reports 26 June 27 people were killed and over 200 wounded in a suicide bombing at a Shiite mosque in Kuwait where worshippers had gathered for Friday prayers during the holy month of Ramadan. The perpetrator, ellegedly affiliated with the so-called Islamic State (IS), claimed responsibility for the attack, according to a statement circulated on social media which could not be immediately verified.  EPA/RAED QUTENA

Beim Anschlag am Freitag waren 27 Menschen getötet und über 220 verletzt worden. Bild: RAED QUTENA/EPA/KEYSTONE

Kuwait führt nach IS-Anschlag auf Moschee DNA-Datenbank für alle Einwohner ein – für eine falsche Probe gibt's 7 Jahre Haft



Nach dem schweren Anschlag auf eine schiitische Moschee will Kuwait mit verpflichtenden DNA-Tests für die gesamte Bevölkerung künftig die Ermittlungsarbeit der Sicherheitsbehörden stärken.

Mit einem am Mittwoch verabschiedeten Gesetz ermächtigte das Parlament das Innenministerium zur Einrichtung einer Datenbank, in der die genetischen Informationen aller 1.3 Millionen Kuwaiter und der 2.9 Millionen Ausländer im Land gespeichert werden sollen. Das Gesetz ermöglicht den Sicherheitsbehörden zudem schnellere Festnahmen nach Verbrechen.

A victim of a suicide bomb attack at Imam al-Sadeq Mosque arrives at the Amiri hospital in Al Sharq, Kuwait City, June 26, 2015. A suicide bomber killed 25 people when he blew himself up inside the packed Shi'ite Muslim mosque in Kuwait city during Friday prayers, the interior ministry said, the first attack of its kind in the major oil-exporting country. The Islamic State militant group claimed responsibility for the attack, which also wounded 202 people according to the interior ministry, in the district of Sawaber in the eastern part of the Kuwaiti capital. REUTERS/Stringer

Ein Selbstmordattentäter hatte sich inmitten der Betenden in die Luft gesprengt – die Terrormiliz IS übernahm die Verantwortung. Bild: STRINGER/REUTERS

Das Parlament genehmigte zudem Nothilfen in Höhe von umgerechnet rund 380 Millionen Franken zur Finanzierung der Massnahmen. Wer die Abgabe einer DNA-Probe verweigert, dem drohen dem Gesetz zufolge ein Jahr Haft und eine Strafe von rund 30'000 Franken.

Falsche Probe = 7 Jahre Haft

Die Abgabe einer falschen Probe wird mit einer Haftstrafe von sieben Jahren geahndet. «Wir sind zu fast allem bereit, was die Sicherheit in diesem Land verbessert», sagte der Abgeordnete Dschamal al-Omar.

Beim Anschlag am vergangenen Freitag hatte ein saudiarabischer Attentäter 26 Menschen in den Tod gerissen und 227 weitere verletzt. Die Behörden nahmen seitdem fünf Verdächtige fest.

Zum Attentat bekannte sich der Islamische Staat (IS). Die Dschihadistenmiliz greift im Irak, aber auch in Saudi-Arabien immer wieder Schiiten an, die sie als Ungläubige betrachtet. (tat/sda/afp)

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