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Terroranschlag an Ariana-Grande-Konzert in Manchester

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Terroranschlag an Ariana-Grande-Konzert in Manchester
quelle: epa/epa / nigel roddis
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Er bastelte die Bombe selbst: Manchester-Attentäter agierte ohne Terror-Netzwerk



Nach dem Anschlag von Manchester hegen die Ermittler Zweifel, ob der Selbstmordattentäter wirklich von einem grösseren Terror-Netzwerk unterstützt wurde. In einer Polizeimitteilung von Dienstagabend heisst es Abedi habe «viele Handlungen alleine» vorgenommen.

Russ Jackson von der Anti-Terror-Polizei sagte die Unterstützung Salman Abedis durch ein grösseres Terror-Netzwerk sei nach wie vor nicht auszuschliessen, jedoch habe der 22-jährige Attentäter die meisten Bauteile für seinen Sprengsatz nachweislich selbst besorgt. Seit seiner Einreise vier Tage vor der Tat bis zum Anschlag habe Abedi «viele Bewegungen und Handlungen alleine vorgenommen».

Der Selbstmordattentäter hatte am Montag vergangener Woche 22 Menschen nach einem Konzert des US-Popstars Ariana Grande mit in den Tod gerissen. Die Polizei äusserte anschliessend die Vermutung, ein Terror-Netzwerk stecke hinter der Attacke in Manchester. Die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) reklamierte die Tat für sich.

Suche nach dem «blauen Koffer»

Unterdessen suchen die Ermittler weiter nach einem mysteriösen blauen Koffer, mit dem der Attentäter auf Überwachungsbildern wenige Stunden vor der Tat zu sehen sein soll.

Das Gepäckstück sei zwar nicht bei der Attacke benutzt worden, für die Ermittler aber dennoch von Interesse, hatte Jackson zuvor erklärt. Nach dem Sprengstoffanschlag waren Reste eines Rucksacks am Tatort gefunden worden. (sda/dpa)

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