International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Zahlreiche Tote bei Kämpfen in der Ostukraine



A car lies damaged on a street after artilley shook Donetsk, eastern Ukraine, late Thursday, Feb. 2, 2017. Salvos of artillery shook eastern Ukraine on Thursday, the fifth day of escalated fighting between government troops and Russia-backed separatist rebels. (AP Photo/Alexander Ermochenko)

Eine Spur der Zerstörung in der Ostukraine. Bild: Alexander Ermochenko/AP/KEYSTONE

Bei schweren nächtlichen Kämpfen zwischen prorussischen Separatisten und Regierungstruppen in der Ostukraine sind zahlreiche Menschen getötet worden. Alleine die ukrainische Armee verlor sechs Soldaten. 18 weitere wurden verletzt, wie der Pressestab am Freitag in Kiew mitteilte.

In der Industriestadt Awdijiwka starben nach Angaben der Behörde durch Artilleriebeschuss zwei Zivilisten und drei wurden verletzt, darunter ein ausländischer Fotokorrespondent. Auch bei der Hafenstadt Mariupol kam es zu Gefechten.

Den Separatisten zufolge wurden in der von ihnen kontrollierten Stadt Donezk zwei Zivilisten getötet, es gab 14 Verletzte. Die ukrainische Armee soll Raketenwerfer eingesetzt haben.

Das russische Aussenministerium warf Kiew vor, die Kämpfe im Donbass begonnen und somit gegen die Waffenruhe verstossen zu haben. Die russische Justiz gehe den Vorfällen nach, sagte Sprecherin Maria Sacharowa der Agentur Tass zufolge. Moskau werte den Angriff als massive Verletzung des Völkerrechts.

Seit dem Wochenende hat sich die Lage in dem seit 2014 andauernden Konflikt verschärft. Nach UNO-Angaben fielen dem Krieg bisher etwa 10'000 Menschen zum Opfer. (sda/dpa)

Der Ukraine-Konflikt

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • plaga versus 03.02.2017 14:28
    Highlight Highlight Einfach Wahnsinn, dass uns ein europäischer Krieg sowas von egal ist. Aber das war ja auch damals auf dem Balkan so...
    • 3fuss 03.02.2017 21:02
      Highlight Highlight Was sitzt Du denn noch hier herum und postest weinerliche Kommentare? Melde Dich als freiwilliger Kämpfer, und setze Dich höchstpersönlich ein für einen raschen Sieg, der Frieden bringt!
    • plaga versus 03.02.2017 23:48
      Highlight Highlight Hm... ich glaube du verschwendest deine Zeit hier. Gehst du für mich?
  • 3fuss 03.02.2017 13:56
    Highlight Highlight Die Ukraine liesse sich rasch befrieden.
    Man müsste nur Russland gestatten, die Ukraine zu kolonisieren.
    Offiziell müsste man das selbverständlich als UN-Friedensmission deklarieren.

Ukraine-Bericht von Human Rights Watch

Es reicht schon ein Bier auf der Strasse: Separatisten bestrafen Zivilisten mit wochenlanger Zwangsarbeit

Human Rights Watch erhebt schwere Vorwürfe gegen die Separatisten in der Ostukraine. Bürger würden für kleinste Vergehen zu wochenlanger Zwangsarbeit verpflichtet – es reiche schon ein Bier auf der Strasse. 

Nach dem Bericht von Human Rights Watch (HRW) zwingen die Separatisten in der Ostukraine Zivilisten zu mehrwöchigen Arbeitseinsätzen. Kleinste Verstösse gegen die öffentliche Ordnung würden als Vorwand genommen, um Zwangsarbeiter einzusetzen, berichtet die Menschenrechtsorganisation. 

Es geht um sogenannte Strafbrigaden. Die dort eingesetzten Bürger würden in manchen Fällen geschlagen und misshandelt. HRW spricht von mehreren Vorkommnissen, in denen solche Zwangsarbeiter an Checkpoints …

Artikel lesen
Link zum Artikel