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epa05364538 Comrades carry coffins with the bodies of the 'Right Sector' political party fighters Yuri Gnatyuk and Robert Masley, who reportedly were killed in the eastern Ukraine conflict, as people kneel down to pay their respect during a funeral ceremony at the Independence Square in Kiev, Ukraine, 14 June 2016. Pro-Russian rebels attacked Ukrainian army positions in eastern Ukraine 40 times in the past 24 hours, according to the Ukrainian government's official press center for the so-called Anti-Terrorist Operation (ATO).  EPA/ROMAN PILIPEY

Ein weiterer Toter: Kämpfer des ukrainischen Freiwilligenbataillons «Rechter Sektor» tragen einen Kameraden zu Grabe.  Bild: ROMAN PILIPEY/EPA/KEYSTONE

Ukraine-Konflikt: Die UNO geht in «konservativer Schätzung» von mehr als 9400 Toten aus



Im Ukraine-Konflikt sind nach Angaben der Vereinten Nationen bislang mindestens 9449 Menschen getötet worden. Etwa 2000 davon seien Zivilisten gewesen, erklärte der UNO-Untergeneralsekretär für Menschenrechte, Ivan Simonovic, am Mittwoch in Genf.

Die meisten Zivilpersonen seien beim willkürlichen Beschuss von Wohngebieten umgekommen. Mindestens 21'843 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt. Dies sei eine «konservative Schätzung», die tatsächliche Zahl der Opfer seit Ausbruch der Kämpfe in der Ostukraine im April 2014 sei wahrscheinlich weit höher.

Waffenstillstand wird ständig gebrochen

Dank des 2015 ausgehandelten Waffenstillstands zwischen ukrainischen Einheiten und prorussischen Separatisten sei die Zahl der zivilen Opfer seit September auf unter 10 Tote und 30 Verwundete pro Monat gesunken, erklärte Simonovic.

epa04854836 Pro-Russian separatists walk past Armored Personnel Carriers (APC) in the urban village of Zaytsevo, Donetsk area, Ukraine, 20 July 2015. Pro-Russian separatists have said they will withdraw all of their heavy weapons from the conflict zones of eastern Ukraine later Sunday in accordance with an agreement with the Organization for Security and Cooperation in Europe (OSCE). Separatist leader Vladislav Deynego was quoted by the Interfax news agency as confirming implementation of the agreement, which stipulates that weapons with a caliber of 100 millimetres will be withdrawn at least three kilometres from the front lines. The region of Donetsk also announced a withdrawal of weapons. Russia had called on Ukraine to withdraw its troops from the front as agreed in the February Minsk peace accord.  EPA/ALEXANDER ERMOCHENKO

Kämpfer der von Russland unterstützten Separatisten nahe der Stadt Donezk. Bild: ALEXANDER ERMOCHENKO/EPA/KEYSTONE

Jedoch werde die Waffenruhe immer wieder gebrochen. «Die Lage in der Ukraine ist unberechenbar», warnte er. Ohne weitere Schritte für einen dauerhaften Frieden drohe der Konflikt erneut zu eskalieren, was schwerwiegende Folgen für die Zivilbevölkerung und die gesamte Region haben würde. (tat/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Soli Dar 29.06.2016 13:06
    Highlight Highlight Es ist wirklich schrecklich und traurig was sich da in der Ukraine abspielt. Und die Frage ist wem nützt das? Eigentlich gibt es zumindest in EurAsien nur Verlierer. Gleichzeitig kommt es zum Säbelrasellen zwischen NATO und Russland. Wie würde die Welt wohl aussehen würden wir im Westen endlich einmal GEMEINSAM mit Russland Lösung suchen, statt GEGEN Russland Stimmung zu machen und es zu sanktionieren, meinetwegen ausnahmsweise einmal gegen den Willen des grossen Bruders am anderen Ende des Teiches. Und im Wissen das Russland natürlich KEINE lupenreine Demokratie und Putin ein Autokrat ist.

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