DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rückschlag in Libyen: Offizielle Regierung lehnt UNO-Kompromissvorschlag ab

20.10.2015, 00:3820.10.2015, 07:17
Proteste gegen Kandidaten für die von der UNO vorgeschlagenen Einheitsregierung: Die Friedensbemühungen erlitten einen Rückschlag.<br data-editable="remove">
Proteste gegen Kandidaten für die von der UNO vorgeschlagenen Einheitsregierung: Die Friedensbemühungen erlitten einen Rückschlag.
Bild: ESAM OMRAN AL-FETORI/REUTERS

Die Bemühungen um eine Lösung der politischen Krise in Libyen haben einen Rückschlag erlitten. Das international anerkannte Parlament des nordafrikanischen Landes lehnte nach Angaben von Abgeordneten am Montag einen UNO-Vorschlag zur Bildung einer Einheitsregierung ab. Allerdings werde man weiter an Gesprächen mit den politischen Gegnern teilnehmen.

Libyen versinkt nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi im Chaos. Zwei rivalisierende Regierungen ringen um Einfluss: die international anerkannte Regierung und ihr gewähltes Parlament sowie eine inoffizielle Führung, die die Hauptstadt Tripolis kontrolliert.

Beide Seiten werden von bewaffneten Gruppen unterstützt. In dem Chaos haben auch radikale Gruppen wie der Islamische Staat Fuss gefasst. (trs/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Egomane und Populist: Boris Johnson war mehr als ein «Clown»
Nach seinem Rücktritt hinterlässt Boris Johnson eine zerrüttete Partei und ein gespaltenes Land. Das hat seine Logik, denn er hat sich immer nur für eines interessiert: sich selbst.

Der Druck wurde zu gross: Bis Donnerstagmorgen legten immer mehr Regierungsmitglieder und Parteifunktionäre ihr Amt nieder. Und jene, die blieben, drängten den Premierminister eindringlich zum Rücktritt. Am Ende war es der erst am Dienstag zum Schatzkanzler beförderte Nadhim Zahawi, der Boris Johnson öffentlich das Messer in den Rücken stiess.

Zur Story