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Sanders in Umfragen erstmals vorn – Bloomberg an dritter Stelle

11.02.2020, 04:0611.02.2020, 09:43

Der linksgerichtete US-Senator Bernie Sanders hat erstmals in Umfragen die landesweite Führung unter den demokratischen Präsidentschaftsbewerbern übernommen. Auf dem dritten Platz liegt Michael Bloomberg.

Bernie Sanders schaffte es erstmals in einer Umfrage auf den ersten Platz bei den Demokratischen Präsidentschaftskandidaten.
Bernie Sanders schaffte es erstmals in einer Umfrage auf den ersten Platz bei den Demokratischen Präsidentschaftskandidaten.Bild: AP

Laut der am Montag veröffentlichten Umfrage der Universität Quinnipiac liegt der 78-jährige Sanders mit 25 Prozent auf dem ersten Platz. Der bisherige Spitzenreiter, Ex-Vizepräsident Joe Biden, kommt nur noch auf 17 Prozent.

Mit 15 Prozent folgt der frühere New Yorker Bürgermeister und Milliardär Michael Bloomberg, der zuletzt in Umfragen massiv zulegen konnte. Die Senatorin Elizabeth Warren steht demnach landesweit bei 14 Prozent, der frühere Bürgermeister von South Bend im Bundesstaat Indiana, Pete Buttigieg, bei 10 Prozent.

Auch in der Umfrage von Reuters/Ipsos verliert der frühere US-Vizepräsident Joe Biden an Zustimmung. 17 Prozent der registrierten Anhänger der Demokraten sowie der Unabhängigen erklärten sich in dieser Erhebung für Biden. Das waren fünf Prozentpunkte weniger als noch vor einer Woche.

Der Milliardär und ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, belegt in der Umfrage den dritten Platz.
Der Milliardär und ehemalige Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, belegt in der Umfrage den dritten Platz.Bild: AP

Auch in dieser Umfrage führt Sanders das Feld mit 20 Prozent an. Deutlich zulegen konnte Bloomberg, der sich um sechs Punkte auf 15 Prozent verbesserte. Elf Prozent der Befragten stimmten für Warren. Buttigieg kam auf acht Prozent.

Die Präsidentschaftsvorwahlen der US-Demokraten hatten vergangene Woche im Bundesstaat Iowa begonnen. Am (morgigen) Dienstag wird im Ostküstenstaat New Hampshire gewählt. Sanders war in der von einer schweren Auszählungspanne überschatteten Iowa-Vorwahl knapp hinter dem Überraschungssieger Buttigieg auf dem zweiten Platz gelandet.

Der Medienmilliardär Bloomberg lässt die ersten Vorwahlen aus und setzt auf den sogenannten Super-Dienstag Anfang März, bei dem in rund 15 Bundesstaaten gewählt wird. Er profitiert derzeit von Bidens Schwäche - und hat hunderte Millionen Dollar aus seinem Privatvermögen in den Wahlkampf gesteckt. (sda/afp)

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15 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Snowy
11.02.2020 05:35registriert April 2016
Natürlich wäre „Bloomberg“ besser als Trump.

Diese Auszeichnung gebührt allerdings jedem Menschen mit winzig kleinen Resten an Empathie und Gerechtigkeitsempfinden.
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Cos(0)
11.02.2020 08:59registriert März 2016
Sanders ist die grösste Hoffnung darauf, dass der dringend nötige Systemwechsel friedlich und demokratisch verläuft.

Biden und Bloomberg sind Teil des Problems und werden Trump wohl nicht schlagen können. Und wenn doch, ändert sich trotzdem nichts.
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