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Hegseth: 14 Tote bei drei US-Angriffen im Pazifik

U.S. Defense Secretary Pete Hegseth speaks to soldiers and servicemen ahead of the arrival of U.S. President Donald Trump to the USS George Washington at the U.S. Navy's Yokosuka base in Yokosuka ...
Pete Hegseth spricht im Stützpunkt der US-Marine südlich von Tokio am Dienstag, 28. Oktober 2025.Bild: keystone

Hegseth: 14 Tote bei drei US-Angriffen im Pazifik

28.10.2025, 15:3728.10.2025, 15:37

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben im östlichen Pazifik weitere tödliche Angriffe auf Boote durchgeführt, die Drogen transportiert haben sollen. Insgesamt habe es am Montag drei Attacken auf vier Boote gegeben, bei denen 14 Menschen getötet worden seien, erklärte Pentagon-Chef Pete Hegseth auf der Plattform X. Eine Person habe überlebt.

Mexikanische Behörden koordiniert Rettungsmassnahmen

Nach seinen Angaben koordinierten mexikanische Behörden die Rettungsmassnahmen, nachdem die für die Region zuständige Kommandozentrale des US-Militärs (Southcom) sie eingeleitet hatte.

Hegseth sprach – wie schon bei früheren Angriffen dieser Art – von getöteten «Terroristen». Er gab ausserdem an, die Attacken hätten in internationalen Gewässern stattgefunden.

Grösstes Kriegsschiff der Welt in Lateinamerika

Der Kampf der US-Regierung gegen Drogenkartelle aus Lateinamerika hatte jüngst eine neue Eskalationsstufe erreicht. Hegseth entsandte vor ein paar Tagen das grösste Kriegsschiff der Welt – den Flugzeugträger «USS Gerald R. Ford» – nach Lateinamerika. US-Präsident Donald Trump kündigte zudem an, künftig auch an Land hart gegen Rauschgiftschmuggler vorgehen zu wollen.

Das US-Militär greift seit Wochen immer wieder angeblich mit Drogen beladene Boote in der Karibik und im Pazifik an. Dutzende Menschen sollen dabei bereits getötet worden sein. Das Vorgehen zog viel Kritik nach sich. UN-Menschenrechtsexperten sahen darin Verstösse gegen das Völkerrecht. (sda/dpa)

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32 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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miekkahammastiikeri
28.10.2025 16:41registriert März 2023
Wo sind im US Militärs nun die Führungspersonen, welche Hegseth den Befehl verweigern?

Unabhängig davon dass es angeblich Kriminelle sind, es sind auch Menschen. Sie gehören vor ein Gericht. Und damit meine ich nicht das Jüngste.

Hegseth und seine Bande handeln wie eine unzivilsierte Wikingerhorde.
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urs.meier13
28.10.2025 16:02registriert Juni 2016
Der nächste Kandidat für den Friedensnobelpreis...
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Tschowanni
28.10.2025 16:57registriert Oktober 2015
Menschen töten ohne vorhergehende Verhandlung und Verurteilung ist ganz klar ein Kriegsakt. Da gibt es auch keine Anklage vor dem Tod. Eigentlich führt Trump einen Krieg gegen Venezuela.
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