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Facebook sagt rassistischen Hassposts den Kampf an



Das Online-Netzwerk Facebook verbietet auf seinen Seiten ab der kommenden Woche Äusserungen, die «weissen Nationalismus, Suprematismus oder Separatismus» rühmen oder unterstützen.

«Es ist klar, dass diese Konzepte eng mit organisierten Hassgruppen verbunden sind und in unseren Diensten keinen Platz haben», erklärte das Unternehmen am Mittwoch.

FILE - In this April 10, 2018, file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg testifies before a joint hearing of the Commerce and Judiciary Committees on Capitol Hill in Washington, about the use of Facebook data to target American voters in the 2016 election. Zuckerberg said Facebook will start to emphasize new privacy-shielding messaging services, a shift apparently intended to blunt both criticism of the company's data handling and potential antitrust action. (AP Photo/Andrew Harnik, File)

Facebook-Chef Mark Zuckerberg. Bild: AP/AP

Nicht betroffen von den Verboten sind Facebook zufolge Themen wie «Stolz darauf, Amerikaner zu sein» oder «baskischer Separatismus». Diese seien ein «wichtiger Bestandteil der Identität» der betreffenden Menschen. «Weisser Separatismus» beinhalte dagegen ein Programm von «Rassentrennung».

Gegen «weisse Vorherrschaft» (Suprematismus) verherrlichende Posts war Facebook bereits früher vorgegangen – als Teil seines Verbots von Hassbotschaften im Zusammenhang mit Rasse, Volkszugehörigkeit oder Religion. Kritiker bemängeln eine zu umfangreiche Löschung auch anderer Inhalte und befürchten Zensur. (sda/afp)

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