International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
A Transportation Security Administration agent dons rubber gloves at a security checkpoint at Washington Reagan National Airport in Washington, November 22, 2010.  The TSA will not allow cellphones or other electronic devices on U.S.-bound planes at some overseas airports if the devices are not charged up, the agency said July 6, 2014.     REUTERS/Jason Reed   (UNITED STATES - Tags: POLITICS TRANSPORT CRIME LAW IMAGES OF THE DAY)

Das US-Aussenministerium spricht von einer weltweiten Terrorgefahr.
Bild: JASON REED/REUTERS

Das kommt selten vor: Die USA warnen Reisende vor weltweiter Terrorgefahr

Nach den jüngsten Terroranschlägen halten die USA das Reisen weltweit nicht mehr für sicher. Das Aussenministerium rät seinen Bürgern nun, an öffentlichen Plätzen und beim Benutzen von Bussen und Bahnen besonders wachsam zu sein.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die US-Regierung hat auf die weltweite Gefahr von Terroranschlägen hingewiesen. Angesichts einer «verstärkten terroristischen Bedrohung» ergehe eine allgemeine Reisewarnung an alle Landsleute, teilte das US-Aussenministerium in Washington mit. Die derzeit vorliegenden Informationen liessen den Schluss zu, dass extremistische Organisationen wie der selbsternannte «Islamische Staat» (IS), al-Kaida oder Boko Haram weitere Anschläge «in vielen Regionen» der Welt planten.

People look through the screened-off facade of the Bataclan Cafe adjoining the concert hall, one of the sites of the deadly attacks in Paris, November 21, 2015. REUTERS/Charles Platiau

Tatort Konzerthalle: Im Bataclan zu Paris wüteten Attentäter.
Bild: CHARLES PLATIAU/REUTERS

Das Ministerium verwies dabei auf die jüngste Terrorserie in Frankreich sowie auf die Anschläge in der Türkei, in Mali und in Nigeria. «US-Bürger sollten wachsam sein, wenn sie sich an öffentlichen Plätzen aufhalten oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen», heisst es in der Mitteilung. Größere Menschenmengen sollten gemieden werden, besondere Wachsamkeit sei während der Ferienzeiten geboten. Die Hinweise gelten den Angaben zufolge bis zum 24. Februar 2016.

Das US-Aussenministerium gibt häufig Reisehinweise für einzelne Länder heraus. Eine Warnung für alle Weltregionen ist allerdings selten. Mit der aktuellen Mitteilung ruft die Behörde nicht zu einem Verzicht des Reisens auf, es warnt mit dem sogenannten Travel Alert vor grundsätzlichen Gefahren. Es geht dabei den offiziellen Angaben zufolge vor allem um Geschehnisse von kurzer Dauer, beispielsweise «Beweise für ein gestiegenes Risiko eines Terroranschlags». Bei länger anhaltenden Krisen, zum Beispiel im Fall eines Bürgerkriegs, können die USA auch sogenannte Travel Warnings herausgeben.

Warnung vor Syrien-Rückkehrern

Jetzt warnte das US-Aussenministerium zudem vor Attentätern, die keiner Organisation zuzurechnen sind, sich aber durch die Anschläge extremistischer Gruppierungen angestachelt fühlen. Weiter heisst es in der Mitteilung: «Die Wahrscheinlichkeit terroristischer Angriffe wird fortbestehen, da IS-Mitglieder aus Syrien und dem Irak zurückkehren.» Damit bezieht sich das Ministerium auf Europäer und US-Bürger, die in Syrien und im Irak zu Kämpfern ausgebildet wurden und dann wieder in ihre Heimatländer einreisen.

Auch der Drahtzieher der Terrorserie von Paris war mehrfach in Syrien. Abdelhamid Abaaoud ist Belgier mit marokkanischen Wurzeln, in den vergangenen Jahren hinterliess er zudem Spuren in Deutschland, Belgien und Griechenland.

This undated image made available in the Islamic State's English-language magazine Dabiq, shows Belgian Abdelhamid Abaaoud. Abated who was identified by French authorities on Monday, Nov. 16, 2015, is the presumed mastermind of the attacks last Friday in Paris. A senior police official on Wednesday, Nov. 18, 2015, said he believed the Belgian Islamic State militant was inside an apartment in the Paris suburb of Saint-Denis with other heavily armed people. (Militant photo via AP)

Der Drahtzieher der Terrorserie von Paris war mehrfach in Syrien: Abdelhamid Abaaoud.
Bild: AP/Militant Website

Bei der Anschlagsserie in Paris, zu der sich der IS bekannte, wurden am 13. November 130 Menschen getötet und Hunderte verletzt. Frankreich versucht seither, eine breite Militärallianz zu schmieden, um den IS in Syrien und im Irak zu bekämpfen.

Vereint im Kampf gegen den IS

Unter anderem der britische Premier David Cameron sagte Paris seine Unterstützung zu: Die französische Luftwaffe kann nun den britischen Stützpunkt auf Zypern nutzen. Cameron kündigte zudem an, zwei Schnelle-Eingreif-Brigaden zum verstärkten Kampf gegen den Terrorismus bilden zu wollen. Die Truppen sollen jeweils 5000 Mann umfassen, weltweit einsatzbereit sein und bis 2025 ins Leben gerufen werden. Auch Russland und Iran zeigten sich am Montag solidarisch in ihrem Kampf gegen die Terrormiliz.

Frankreich setzt seit den Terroranschlägen in Paris auf verstärkte Luftangriffe: Der Flugzeugträger «Charles de Gaulle» ist inzwischen im Mittelmeer angekommen, am Montag starteten von dort die ersten Jagdbomber zu Einsätzen gegen den IS. (kad/aar/ap/dpa/afp/reu)

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

70
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

54
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

115
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

182
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

«Dieses Land ist beinahe am Ende»: Grossbritannien wählt – und ist zerrissen

70
Link zum Artikel

Die grösste Überraschung bei «Jumanji 2»? Sie haben es nicht (ganz) verbockt!

6
Link zum Artikel

Die Grossen in der Champions League unter sich – jetzt haben sie, was sie immer wollten

54
Link zum Artikel

Wann ist krank wirklich krank?

115
Link zum Artikel

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

105
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

182
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Greta Thunberg zur «Person of the Year» gekürt

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg wurde vom US-amerikanischen «Time»-Magazin zur Person des Jahres gekürt. Damit ist sie die jüngste Person, die je mit diesem Titel gewürdigt wurde.

Zur Begründung erklärte das US-Nachrichtenmagazin am Mittwoch, der 16-Jährigen sei es gelungen, «Sorgen über den Planeten in eine weltweite Bewegung zu verwandeln, die einen globalen Wandel verlangt».

Edward Felsenthal, CEO und Chefredaktor des «Time»-Magazins, schrieb zu der Entscheidung auf Twitter:

Thunberg …

Artikel lesen
Link zum Artikel