US-Vizepräsident JD Vance kritisiert Aussagen des Papstes
Bei einem Anlass der Non-Profit-Organisation «Turning Point USA» ist der US-Vizepräsident JD Vance aufgetreten. Dabei hat er sich auf der Bühne Fragen eines Moderators gestellt. Unter anderem hat Vance über den christlichen Glauben und die Aussagen des Papstes in den vergangenen Tagen gesprochen. Diese hat er kritisiert sowie inhaltlich hinterfragt.
Der Anlass fand an einer Universität im Bundesstaat Georgia statt. «Turning Point USA» ist eine studentische, konservative, rechtspopulistische Non-Profit-Organisation. Sie setzt sich laut eigenen Angaben für Eigenverantwortung, freie Märkte und eingeschränkte Befugnisse der Regierung ein. Kirk beschrieb die Organisation als «konservative Aktivismus-Organisation», vor allem soll sie junge Amerikaner für konservative-marktwirtschaftliche Ideale begeistern.
Gegründet wurde «TPUSA» im Jahr 2012 von Charlie Kirk und Bill Montgomery. Mittlerweile ist es die grösste Non-Profit-Organisation von jungen Erwachsenen in den USA. Kirk trat hauptsächlich als Frontmann auf, leitete Infoanlässe, stellte sich Fragen und moderierte selbst Anlässe seiner Organisation. Bill Montgomery arbeitete hingegen eher im Hintergrund von Kirk und galt vor allem in den Anfangszeiten als eine Art Mentor für den jungen konservativen Aktivisten. Montgomery verstarb im Jahr 2020 an den mutmasslichen Folgen des Coronavirus.
Charlie Kirk, der andere der beiden Gründer, wurde am 10. Oktober 2025 an einer öffentlichen Veranstaltung der Organisation an einer Universität in Utah erschossen. Daraufhin hat seine Witwe, Erika Kirk, die Leitung und den CEO-Posten übernommen. (nib)
