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Schwerer US-Drohnenangriff in Somalia – angeblich 150 Islamisten tot

07.03.2016, 18:1508.03.2016, 07:31

Das US-Militär hat bei einem Drohnenangriff in Somalia nach eigenen Angaben mehr als 150 Kämpfer der islamistischen Al-Shabab-Miliz getötet. Die Attacke am Wochenende richtete sich gegen ein Ausbildungslager der Extremisten knapp 200 Kilometer nördlich von Mogadischu.

Einer ersten Bewertung zufolge seien «mehr als 150 Terrorkämpfer» getötet worden, teilte das Pentagon am Montag in Washington mit. Die Shabab-Kämpfer planten den Angaben zufolge einen gross angelegten Anschlag, der eine Gefahr für US-Soldaten und Einheiten der Afrikanischen Union (AU) dargestellt hätte.

«Wir wissen, dass sie kurz vor dem Verlassen des Lagers waren», sagte Pentagon-Sprecher Jeff Davis. Der Drohnenangriff habe im Laufe des Samstags (US-Zeit) stattgefunden. Weitere Einzelheiten nannte Davis nicht.

Die Al-Shabab-Miliz kämpft in Somalia seit Jahren mit Gewalt für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats und verübt immer wieder blutige Anschläge. Derzeit sind etwa 22'000 Soldaten einer AU-Mission in dem Land am Horn von Afrika stationiert. Sie unterstützen die international anerkannte Regierung in Mogadischu. (aeg/sda/afp)

Mehr Informationen in Kürze.

2015 war das Jahr der Drohnen

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2015 war das Jahr der Drohnen
quelle: zayed hassan
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8 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Karl Müller
07.03.2016 20:31registriert März 2015
Sehr toll, die Bildstrecke der lauschigen Drohnenfotos! Und wenn ihr demnächst eine Story über Raketenangriffe bringt, bitte eine Slideshow der schönsten Neujahrsfeuerwerke der Welt integrieren!
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«Setzt Putin Atomwaffen ein, würde er aus der Weltgemeinschaft verbannt»
Der Expertre Pierre Servent, sieht die Dynamik im Krieg aufseiten der Ukraine. Putin derweil könnte, anstelle der Atombombe, auch auf eine andere Waffe setzen.

Pierre Servent ist in Paris ein bekanntes Gesicht: Der 68-jährige französische Militärstratege und Publizist kommentiert für französische Medien Fragen der europäischen Sicherheit und Verteidigung – momentan vor allem rund um den Krieg in der Ukraine. Als Reserveoffizier mit früheren Einsätzen in Afghanistan, Afrika und dem Balkan verfügt er über beste Kontakte zu Geheimdiensten im Nato-Raum. Früher auch Sprecher des französischen Verteidigungsministeriums hat Servent zahlreiche Bücher über den Zweiten Weltkrieg und französische Präsidenten verfasst.

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