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New Yorks Bürgermeister Mamdani: Trump an Grossbauprojekt interessiert

epa12540826 US President Donald Trump (R) shakes hands with New York City mayor-elect Zohran Mamdani (L) in the Oval Office at the White House in Washington, DC, USA, 21 November 2025. EPA/YURI GRIPAS ...
Mamdani bei seinem Besuch im Weissen Haus am 21. November 2025.Bild: keystone

New Yorks Bürgermeister Mamdani: Trump an Grossbauprojekt interessiert

27.02.2026, 21:2127.02.2026, 21:21

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben für ein grosses Bauprojekt in seiner Stadt begeistern können. Er habe Trump den Bau von mehr als 12'000 neuen Wohnungen vorgeschlagen, sagte der linke Demokrat nach einem Besuch in Washington am Vortag. «Der Präsident zeigte sich interessiert.» Mamdani zufolge wäre es das «grösste Wohnungsbauprojekt seit 1973». Das Weisse Haus äusserte sich zunächst nicht dazu.

Es war bereits das zweite Treffen zwischen Trump und Mamdani im Weissen Haus, seitdem der 34-Jährige im November 2025 zum Bürgermeister gewählt worden war. Beide trennen erhebliche politische Differenzen. In zentralen Fragen wie Migration, Sozialpolitik oder Wirtschaft vertreten sie gegensätzliche Positionen. Doch schon Mamdanis erster Besuch im Weissen Haus verlief überraschend versöhnlich.

Trump hat den linken Demokraten mehrfach als «Kommunisten» bezeichnet und damit gedroht, Bundesmittel für die Stadt New York einzubehalten, auf die die Stadt angewiesen ist. Auch Mamdani ging den US-Präsidenten im Wahlkampf hart an.

Er machte die horrenden Lebenshaltungskosten zum zentralen Thema seiner Kampagne – ein Thema, das auch bei den kommenden Zwischenwahlen auf Bundesebene eine entscheidende Rolle spielen dürfte. Im November wird bei den sogenannten «Midterms» neu über das Repräsentantenhaus und etwa ein Drittel der Sitze im Senat entschieden. Umfragen zufolge sinken die Zustimmungswerte für Trumps Politik.

Mamdani sagte nun, er habe bei seinem Treffen mit dem Präsidenten die Festnahme einer Studentin an der New Yorker Universität Columbia kritisiert. Die Universität hatte am Donnerstag mitgeteilt, Bundesbeamte hätten vorgegeben, nach einer vermissten Person zu suchen, und sich so Zugang zu einem Wohnheim der Universität verschafft, um dann eine Studentin festzunehmen. Trump habe ihn nach dem Treffen angerufen und gesagt, die Studentin sei wieder frei, sagte Mamdani. Einige US-Medien werteten das als Zeichen dafür, dass der Demokrat Einfluss auf den Präsidenten nehmen könne. (sda/dpa)

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