International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Der «Grim Sleeper» ist tot: US-Serienmörder Lonnie David Franklin im Gefängnis verstorben



Ein unter dem Beinamen «Grim Sleeper» («grauenvoller Schläfer») bekannt gewordener US-Serienmörder ist im Gefängnis verstorben. Der 67-jährige Lonnie David Franklin wurde reglos am Wochenende in seiner Zelle in San Quentin nahe San Francisco aufgefunden.

In this Aug. 23, 2010, file photo, Lonnie David Franklin Jr. appears for an arraignment on multiple charges as the alleged

Lonnie David Franklin im Jahr 2010. Bild: AP/Pool AP

20 Minuten später wurde er für tot erklärt, wie Strafvollzugsbeamte am Montag mitteilten. Die Todesursache war zunächst unklar. Die Ergebnisse der Obduktion standen noch aus. Es seien aber keine Anzeichen von Gewalteinwirkung gefunden worden, hiess es in der Mitteilung.

Franklin war im Jahr 2016 wegen Mordes an zehn Frauen in den Jahren zwischen 1985 und 2007 zum Tode verurteilt worden. Nach Einschätzung der Justiz könnte der frühere Müllmann noch dutzende weitere Morde begangen haben.

Jahrelange Pause

Der Täter wurde als «grauenvoller Schläfer» bekannt, weil seine Mordserie offenbar von einer jahrelangen Pause zwischen 1988 und 2002 unterbrochen wurde, ehe er wieder zuschlug.

Bei Franklins Opfern handelte es sich vor allem um schwarze drogensüchtige Prostituierte. Nach Angaben der Justiz lockte er sie mit dem Versprechen von Geld und Drogen an, ehe er sie erschoss. Einige der Opfer hatte er vor der Ermordung vergewaltigt.

Die sterblichen Überreste liess er auf Müllkippen oder in dunklen Gassen zurück. In den Armenvierteln im Süden von Los Angeles sorgten Franklins Taten lange für Angst und Schrecken.

Franklin wurde aufgrund von DNA-Proben gefasst. Bereits 1974 war er aktenkundig geworden, weil er sich als US-Soldat in Deutschland an der Gruppenvergewaltigung einer 17-Jährigen beteiligt hatte.

Seine Mordserie in Los Angeles war 2014 Gegenstand einer Dokumentation des Filmemachers Nick Broomfield. Dieser gelangte zu dem Schluss, dass die Polizei in Los Angeles in dem Fall nicht energisch genug ermittelt habe, weil es sich bei den Opfern um Prostituierte und Drogensüchtige handelte. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Kein Nachschlag! So sahen die letzten Mahlzeiten von Mördern aus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mügäli 31.03.2020 07:27
    Highlight Highlight Naja meine Anteilnahme hält sich definitiv in Grenzen.

    Was ich nicht verstehe ist, dass wenn Jemand in Amerika zum Tode verurteilt wird dieser noch Jahrzehnte im Gefängnis sitzt bevor er dann Hingerichtet wird.

    Weiss da Jemand Bescheid wieso, dass das so ist?
    • Kreasty 31.03.2020 13:53
      Highlight Highlight Bürokratie, Gerichtliche Einsprache etc. kann ich mir Vorstellen. Auch da viele Bundesstaaten nicht mehr mit den Infusionen beliefert werden welche sie brauchen.

Afro-Amerikaner ringt unter Knie von Polizist 5 Minuten um Luft – wenig später ist er tot

Es sind schockierende Bilder, die gestern in Minneapolis aufgenommen wurden. Ein Polizist drückt einen Afro-Amerikaner minutenlang auf den Boden. Sein Knie ist auf dem Nacken des Mannes platziert.

Der Verhaftete schnappt zunächst um Luft und sagt wiederholt: «Bitte, lasst mich atmen!» Der Polizist gibt jedoch keinen Millimeter nach. Auch der Bitte nach Wasser kommt er nicht nach. Mehrere umstehende Personen fordern den Polizisten und seine Kollegen dazu auf, den Mann am Boden doch ins Auto zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel