International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Am Flughafen in New York

Das FBI nimmt drei mutmassliche IS-Sympathisanten fest

Die US-Bundespolizei FBI hat drei junge Männer in New York und Florida festgenommen, die sich nach Behördenangaben der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien anschliessen wollten. Den Verdächtigen im Alter von 19, 24 und 30 Jahren werde die versuchte Unterstützung einer ausländischen Terrororganisation vorgeworfen, teilte das Justizministerium in Washington am Mittwoch mit. Es handle sich um zwei usbekische und einen kasachischen Staatsbürger, die in den USA leben.

Passengers make their way in a security checkpoint at the International JFK airport in New York October 11, 2014. Medical teams at New York's JFK airport, armed with Ebola questionnaires and temperature guns, began screening travelers from three West African countries on Saturday as U.S. health authorities stepped up efforts to stop the spread of the virus. REUTERS/Eduardo Munoz (UNITED STATES - Tags: TRANSPORT TRAVEL HEALTH)

Der Flughafen von New York. Von hier wollte einer der Festgenommenen nach Istanbul reisen.  Bild: EDUARDO MUNOZ/REUTERS

Der 19-Jährige sei am Mittwochmorgen am New Yorker JFK-Flughafen festgenommen worden, als er einen Flug nach Istanbul antreten wollte. Der 24-Jährige habe ein Flugticket für den kommenden Monat gehabt. 

Die beiden hätten sich gegenüber dem IS auch bereit gezeigt, Terroranschläge in den USA auszuführen. Dazu habe etwa das Angebot gehört, auf Befehl ein Attentat auf den US-Präsidenten zu verüben oder mit einer Maschinenpistole Polizisten und FBI-Agenten zu erschiessen, hiess es weiter. Der 30-Jährige habe finanzielle Unterstützung gewährt. (feb/sda/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die vergessenen Jahre des Terrors: In den 70ern und 80ern zogen Terroristen eine Blutspur durch Europa

Weltweit gab es seit 1970 über 156'000 Terroranschläge. In der Schweiz ist seit 20 Jahren niemand mehr einem Attentat zum Opfer gefallen. Doch in den 70er- bis 90er-Jahren ermordeten Terrorgruppen teils Hunderte Menschen jährlich in Westeuropa. Eine Übersicht von 1970 bis Manchester 2017.

Zusammenfassung: In den 70er- bis 90er-Jahren töteten meist europäische Terrorzellen jährlich 100 bis 400 Menschen in Europa. Seit der Jahrtausendwende nehmen die Attentate in Westeuropa und in der Schweiz stark ab. Von 2001 bis 2015 entfielen nur 0,3 Prozent der Terroropfer auf Westeuropa. Hauptsächlich aufgrund der Attentate in Paris und Nizza stieg die Opferzahl zuletzt wieder auf rund 150 Menschen pro Jahr, sprich auf das Niveau der 80er-Jahre. Weltweit nimmt der Terrorismus seit 2005 zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel