International
USA

Hegseth kündigt weitere Angriffe auf «Drogenboote» an

Defense Secretary Pete Hegseth listens as President Donald Trump speaks during a cabinet meeting at the White House, Tuesday, Dec. 2, 2025, in Washington. (AP Photo/Julia Demaree Nikhinson)
Pete Hegse ...
Pete Hegseth will noch mehr Boote von mutmasslichen Drogenschmugglern abschiessen.Bild: keystone

Hegseth kündigt weitere Angriffe auf «Drogenboote» an

02.12.2025, 19:3402.12.2025, 19:34

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat weitere Angriffe auf Boote von mutmasslichen Drogenschmugglern angekündigt. «Wir haben gerade erst damit begonnen, Drogenboote zu zerstören und Drogenterroristen auf den Grund des Meeres zu schicken», sagte Hegseth bei einem Kabinettstreffen im Weissen Haus.

Hegseth ist wegen der Angriffe unter Druck geraten. Hintergrund sind Berichte des Senders CNN und der «Washington Post», wonach das US-Militär am 2. September ein angebliches Boot von Drogenschmugglern in der Karibik zunächst angegriffen und zwei überlebende Männer anschliessend durch einen zweiten Schlag getötet haben soll.

«Wir haben gerade erst damit begonnen, Drogenboote zu zerstören und Drogenterroristen auf den Grund des Meeres zu schicken»
Verteidigungsminister Pete Hegseth

Das Weisse Haus hatte Montag erklärt, Hegeseth habe den zuständigen Admiral autorisiert, die Angriffe auszuführen. Sprecherin Karoline Leavitt sagte nicht, dass Hegseth den zweiten Schlag direkt angeordnet habe und betonte stattdessen, der Admiral habe «innerhalb seiner Befugnisse und des Gesetzes gehandelt».

Steht hinter Kommandeuren

Hegseth sagte bei der Sitzung in diesem Zusammenhang: «Wir stehen immer hinter unseren Kommandeuren, die in schwierigen Situationen Entscheidungen treffen, wie in diesem Fall und bei all diesen Angriffen.» Nach Angaben des Ministers ist mittlerweile die Menge der Drogen, die über das Meer ins Land kommen, um 91 Prozent zurückgegangen. Bei den Angriffen auf Drogenschmuggler-Boote hätten die USA deshalb eine kleine Pause eingelegt, «weil es derzeit schwierig ist, Boote zu finden, die wir angreifen können». (val/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
21 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Nirantali
02.12.2025 20:06registriert Juli 2020
"...weil es derzeit schwierig ist, Boote zu finden, die wir angreifen können"

Nun ja, also ich würde im Moment auch nicht mehr dort draussen fischen oder chillen gehen, ist derzeit zu gefährlich, mit den Mördern da draussen, die blindlings auf alles schiessen, was schwimmt.
300
Melden
Zum Kommentar
21
So reagieren die USA auf europäische Truppen in Grönland
Die US-Regierung zeigt sich von der Ankunft von Soldaten aus Nato-Staaten in Grönland unbeeindruckt. «Ich glaube nicht, dass Soldaten in Europa den Entscheidungsprozess des Präsidenten beeinflussen oder dass das irgendeinen Einfluss auf sein Ziel hat, Grönland zu erwerben», sagte die Regierungssprecherin von US-Präsident Donald Trump, Karoline Leavitt, im Weissen Haus.
Zur Story