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Geldwäsche-Verdacht gegen Trump und Schwiegersohn Kushner



Mitarbeiter der Deutschen Bank wollten einem Zeitungsbericht zufolge einige Tranksaktionen bei Firmen von US-Präsident Donald Trump und seinem Schwiegersohn Jared Kushner der Finanzaufsicht melden. Grund waren demnach Auffälligkeiten bei den Zahlungen.

Spezialisten im Kampf gegen Geldwäscherei hätten 2016 und 2017 empfohlen, dass über die verdächtigen Vorgänge Bericht erstattet werden sollte, schrieb die «New York Times» am Sonntag unter Berufung auf fünf frühere und derzeitige Mitarbeiter der Deutschen Bank. Führungskräfte hätten dies aber abgelehnt.

Bei der Deutschen Bank war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Eine Sprecherin sagte der «New York Times», Mitarbeiter würden nicht davon abgehalten, verdächtige Vorgänge eskalieren zu lassen. Die Deutsche Bank habe ihre Bemühungen im Kampf gegen Finanzkriminalität erhöht. Eine Sprecherin für die Trump Organisation sagte, der Bericht sei «ausgemachter Unsinn». Von Kushner Companies war zunächst ebenfalls kein Kommentar zu bekommen.

Derzeit werden die Finanzen von Trump vom US-Kongress und den Behörden des Bundesstaates New York durchleuchtet. Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus fordern von der Deutschen Bank und anderen Geldinstituten Auskunft darüber. Die Deutsche Bank hatte Trump vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite gewährt und steht deshalb im Zentrum des Interesses. (sda/reu)

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12 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
The oder ich
20.05.2019 06:28registriert January 2014
Schade, war Trump nie auf Ibiza
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Don Harrison
20.05.2019 06:24registriert August 2017
Die "Kleinen Fische" werden sicherlich von der Finanzbehörde verpfiffen. Doch wenn ein ganz "Grosser Fisch" an der Angel ist, dann wird sicherlich von beiden Seiten alles vertuscht und verschleiert.
Traurige realität. -.-
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Linus Luchs
20.05.2019 08:56registriert July 2014
Je enger sich die Schlinge um Trumps Hals wegen seines Finanzgebahrens zieht, umso mehr wächst die Gefahr, dass er einen Krieg auslöst. Ein extremer Narzisst wie Trump wird sehr gefährlich, wenn er in die Enge getrieben wird. Lieber sieht er die Welt brennen und zusammen mit ihm untergehen, als dass er als Verlierer dasteht. Das gilt auch, sollte er 2020 die Präsidentschaftswahl verlieren. Er hätte in diesem Moment wohl kein Problem mit bürgerkriegsähnlichen Unruhen. Wenn es die Welt und die USA schaffen, diesen kranken Mann loszuwerden, ohne dass es knallt, haben wir sehr viel Glück gehabt.
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