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Virginia verschärft Waffengesetz: Pro Monat darf nur eine gekauft werden

epa07528720 A man looks at firearms on display at the 2019 National Rifle Association (NRA) Annual Convention at the Indianapolis Convention Center in Indianapolis, Indiana, USA, 25 April 2019. Firear ...
Ein Mann begutachtet am Jahreskongress der NRA Gewehre.archivBild: EPA

Virginia verschärft Waffengesetz – pro Monat darf nur noch eine gekauft werden

Vom Sommer an sollen im US-Bundesstaat Virginia schärfere Waffengesetze gelten. Ab dem 1. Juli werde es Hintergrundprüfungen bei jedem Waffenkauf geben, erklärte Gouverneur Ralph Northam am Freitag (Ortszeit) nach der Unterzeichnung mehrerer Gesetze.
11.04.2020, 10:4011.04.2020, 14:25

Die Behörden sollen künftig Personen vorübergehend ihre Waffen abnehmen können, sollten diese ein Risiko für sich selbst oder andere darstellen, hiess es in einer Mitteilung des Gouverneurs. Pro Monat dürfe zudem lediglich eine Handfeuerwaffe pro Person erworben werden. Das solle verhindern, dass Waffen auf Vorrat gekauft oder gehandelt würden.

Virginia verliere zu viele Bürger durch Waffengewalt – mehr als 1000 im Jahr – und es sei an der Zeit, «kühne, sinnvolle Massnahmen» zu ergreifen, erklärte Northam. Mit einem viel diskutierten Verbot von Sturmgewehren konnte sich Northam indes nicht durchsetzen.

Corona-Krise sorgt für Waffenkäufe

Im Januar hatten unter strengen Sicherheitsvorkehrungen tausende Waffenbefürworter in Richmond, der Hauptstadt des Bundesstaates, gegen schärfere Waffengesetze protestiert. In den USA, wo Waffen meist sehr leicht zu kaufen sind, kommt es immer wieder vor, dass Bewaffnete in Schulen, Einkaufszentren oder an anderen öffentlichen Orten um sich feuern.

Tausende Menschen sterben jedes Jahr infolge von Schusswaffengebrauch, was immer wieder Debatten über eine Verschärfung des Waffenrechts nach sich zieht. In vielen US-Staaten ist das offene Tragen von Waffen erlaubt. In der Corona-Krise meldeten Waffen- und Munitionshändler teils einen signifikanten Anstieg der Verkäufe. (ram/sda/dpa)

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USA: FBI vereitelt geplanten Terroranschlag bei Minneapolis
Die US-Bundespolizei FBI hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Anschlag in einem Einkaufszentrum in Bloomington bei Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) vereitelt. Ein Mann habe für Ende des Monats geplant, in der «Mall of America» 30 bis 60 Menschen zu töten, sagte der Staatsanwalt des Bezirks Minnesota, Dan Rosen, auf einer Pressekonferenz. Nach Angaben des Weissen Hauses handelt es sich um einen 18-Jährigen, der mit Hilfe der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Anschlag geplant haben soll.
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