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epa08663119 Firefighters work at containing the progress of the bobcat fire progress in the Angeles National Forest north of Monrovia, north East of Los Angeles, California, USA, 11 September 2020 (issued 12 September 2020). According to reports, the Creek Fire has burnt over 26,000 acres of forest.  EPA/ETIENNE LAURENT

Feuerwehrleute im Kampf gegen die Flammen im Angeles National Forest, im Nordosten von Los Angeles. Bild: keystone

Die USA brennen! Schlimmste Waldbrände der Geschichte fordern bisher 33 Tote



Im Westen der USA haben Dutzende Waldbrände noch nie da gewesene Ausmasse angenommen. Zehntausende sind am Wochenende in Angst und Schrecken versetzt worden. Allein in den drei Staaten Kalifornien, Oregon und Washington stieg die Zahl der Toten durch die seit Wochen wütenden Feuer auf mindestens 33, wie die Fernsehsender NBC und CNN berichteten. Laut «New York Times» ist in den vergangenen Wochen eine Fläche von rund 20'200 Quadratkilometern Waldgebiet abgebrannt, was beinahe der halben Fläche der Schweiz entspricht.

epaselect epa08665592 Berry Creek volunteer firefighter Zack Gable at Station 61, which was destroyed in the Bear fire, part of the North Complex fires, in Berry Creek, California, USA, 12 September 2020. According to reports, more than 100 wildfires are burning across 12 western USA states.  EPA/PETER DASILVA

Ein Feuerwehrmann untersucht eine Feuerwehrstation in Berry Creek, Kalifornien, die niedergebrannt ist. Bild: keystone

Für Kalifornien gab es Berichte über 22 Tote seit Ausbruch der ersten Feuer Mitte August, zehn Opfer wurden zudem aus Oregon gemeldet. Unter den Toten befand sich auch ein 13-Jähriger, der mit einem Hund auf seinem Schoss starb, als die Familie versuchte, im Auto vor den Flammen zu fliehen, wie CNN schrieb. Im Nachbarstaat Washington war bisher ein Opfer bestätigt. Der Sender ABC hatte Mittwoch berichtet, dass es sich dabei um ein erst ein Jahr altes Kleinkind gehandelt habe, das mit seinen Eltern von den Flammen eingekesselt worden war.

In den drei Staaten entlang der Küste sind zudem Dutzende Menschen als vermisst gemeldet, lokale Behörden befürchten weitere Tote.

epa08665563 Berry Creek residents speak with authorities at a road block after the Bear fire, part of the North Complex fires, passed through in Berry Creek, California, USA, 12 September 2020. According to reports, more than 100 wildfires are burning across 12 western USA states.  EPA/PETER DASILVA

Bewohner der Ortschaft Berry Creek sprechen mit Beamten bei einer Strassensperre. Bild: keystone

«Ganze Städte sind niedergebrannt», berichtete CNN am Samstag. Zehntausende Menschen mussten auf der Flucht vor den Flammen bereits ihre Wohnungen verlassen, Hunderttausende sind allein in Oregon angewiesen, sich zumindest auf eine Evakuierung vorzubereiten.

«Das ist ein Weckruf, dass wir alles tun müssen, was wir können, um den Klimawandel zu bekämpfen», sagte Oregons Gouverneurin Kate Brown am Sonntag beim TV-Sender CBS. Es gilt unter Wissenschaftlern als sicher, dass die Klimakrise Wetterextreme verschärft, die zu heftigeren Waldbränden beitragen. In Oregon sind rund 4000 Quadratkilometer Waldfläche abgebrannt - doppelt so viel wie in einem durchschnittlichen Jahr.

Video: So wüten die Waldbrände in Kalifornien

Video: watson

In diesem Jahr waren laut «New York Times» wegen grosser Trockenheit besonders die Böden im Nordwesten des Staates ausgedörrt, wodurch die Brände auch in Regionen vordringen, die typischerweise nicht von Feuern betroffen sind. Die Brände kamen auch der Grossstadt Portland nahe. Laut der Datenbank IQAir war sie weltweit die Stadt mit der grössten Luftverschmutzung. Auch auf CNN berichteten Ärzte, dass die Luftqualität in vielen Städten ein gesundheitsschädliches Niveau erreicht habe.

George Coble geht durch die Überreste seines Hauses im Bundesstaat Oregon, das durch einen Waldbrand zerstört wurde. Foto: John Locher/AP/dpa

Ein Mann geht durch die Überreste seines Hauses im Bundesstaat Oregon, das durch einen Waldbrand zerstört wurde. Bild: sda

Zehntausende Feuerwehrleute kämpften gegen die Waldbrände, an einigen Orten stabilisierte sich am Sonntag die Lage etwas. Laut der Zeitung «The Oregonian» wurden die Evakuierungswarnstufen in einigen Gebieten gelockert. Wegen der durch den Rauch stark beeinträchtigten Sichtverhältnisse seien die Menschen trotzdem angewiesen, auf Autofahrten zu verzichten. In Oregon und in Kalifornien hofften die Behörden auf Entspannung durch günstige Winde, möglichen Regen und niedrigere Temperaturen.

An American flag on top the Space Needle was lowered to half-staff today by the Seattle Fire Department to remember those who lost their lives on 9/11, Friday, Sept. 11, 2020. Thick smoke from wildfires burning across Washington, Oregon and California makes seeing the Space Needle and downtown Seattle nearly impossible in this view from Queen Anne Hill. (Mike Siegel/The Seattle Times via AP)

Die Rauchwolken der Waldbrände hüllen Washington seit Tagen ein. Bild: keystone

Doch die diesjährige Feuersaison dauert noch einige Wochen. Die Feuerwehr rief die Menschen an der Westküste auf, wachsam zu bleiben: «Lasst euch nicht von den kühleren Temperaturen täuschen», zitierte die Zeitung «USA Today» David Berlant von der kalifornischen Behörde Cal Fire. «Historisch gesehen gibt es im September und Oktober die grössten und zerstörerischsten Waldbrände.»

US-Präsident Donald Trump will sich am Montag zum ersten Mal persönlich in Kalifornien über die Waldbrände unterrichten lassen. Trump werde McClellan Park besuchen, eine Siedlung nördlich von Sacramento im Zentrum des Bundesstaates, bestätigte Sprecher Judd Deere am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Er werde dort an einer Besprechung mit Einsatzkräften der Region und des Bundes teilnehmen.

epa08662053 A handout photo made available by the NASA Worldview shows an Aqua satellite image on the raging wifires in Oregon, USA, 08 September 2020 (issued 11 September 2020).  EPA/NASA / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Ein Sattelitenfoto, aufgenommen von der NASA, zeigt die Waldbrände in Oregon am 8. September. Bild: keystone

An einigen Orten nahm die Polizei Medienberichten zufolge mutmassliche Brandstifter fest. Behörden in Oregon sagten, dass die Angst vor Plünderungen bisher unbegründet sei, nur vereinzelte habe es versuchte Diebstähle gegeben.

«Wir befinden uns in einer Klimakrise», hatte der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom bereits am Freitag bei einem Ortsbesuch in den ausgebrannten Wäldern nahe der Ortschaft Oroville erklärt. Viele Wissenschaftler hätten diese Entwicklung seit Jahren vorausgesagt. (sda/dpa/pls)

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Anfangs Jahr hatte Australien ebenfalls mit schlimmen Bränden zu kämpfen:

Nach Waldbrand-Katastrophe in Australien: Jetzt wachsen die neuen Koalababys heran

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64
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    Alle Leser-Kommentare
  • Emil Eugster 14.09.2020 12:49
    Highlight Highlight Damals wurde sie ausgelacht und Witze über sie gerissen …
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  • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 11:20
    Highlight Highlight Impressionen aus nur Kalifornien, solche (und viel, viel, viel, viel schlimmere und traurigere) Bilder gibts endlos aus verschiedensten Feuergebieten, egal ob Amazonas, Zentralafrika, Arktis, Australien, Sibirien, Südeuropa etc. pp.
    Benutzer Bild
  • Bildung & Aufklärung 14.09.2020 11:18
    Highlight Highlight Echt, mir geht das so unfassbar die Nieren. So an die Substanz.

    Apokalyptischer als Feuerwalzen welche die ganze Flora, Fauna und menschliche Hinterlassenschaften, all die Lebewesen und Individuen wortwörtlich einfach verbrennen und vernichten, kanns einfach gar nicht mehr werden.

    Wir sind bereits an diesem Endpunkt angelangt. Und ein signifikanter Teil der Leute und Politik zuckt mit den Schultern und ruft "Wirtschaftswachstum, fossile Brennstoffe verbrennen so viel man nur kann, diffamiert alle Grünen und Schutzbewegungen mit allen Mitteln, überkonsumiert euch dumm, dämmlich und tot!"
  • AndyB 14.09.2020 10:54
    Highlight Highlight Nicht Washington ist da von Rauchwolken eingehüllt, sondern Seattle. Seattle ist im Staate Washington. Die Stadt Washington DC ist ca. 4‘500 Km von Seattle weg.
  • Hillary Clinton 14.09.2020 10:27
    Highlight Highlight Klimawandel? Hat wohl einen Einfluss, doch das grösste Problem ist absolute Inkompetenz in DC und den betroffenen Staaten.

    Wen wunderts?

    Waldmanagement inexistent, Millionen von abgestorbenen Bäumen die nicht gefällt werden und wie Zündhölzer in der Landschaft rum stehen.

    Völlig hirnrissige Regeln spez. im Westen der USA, die aus Naturschutzgründen praktisch verunmöglichen effektives Waldmanagement zu betreiben und die Feuergefahr einzudämmen.

    Bestes Beispiel ist LA: Da brennt es jedes Jahr bis an die Orte ran! Könnte man mit kontrollierten Buschbränden zu 99% verhindern.
  • Lore 14.09.2020 08:42
    Highlight Highlight Bin ich die einzige, die gerade ein Déjà-Vu hat? Waren nicht letztes Jahr schon die schlimmsten Waldbrände in den USA? Und das Jahr davor? Und 2017? Warum fällt das den Damen und Herren in den Regierungen nicht mal auf?
    • Maria Cardinale Lopez 14.09.2020 10:11
      Highlight Highlight In drei Jahren kann es ja dann vielleicht nicht mehr heissen "die grössten Waldbrände aller Zeiten in den USA". Sie haben dann eben keine Wälder mehr
      :(((
  • Der mit dem Velo spricht. 14.09.2020 07:41
    Highlight Highlight Vielleicht begreifen die Evangelikalen jetzt langsam, dass sie mit Trump kein gottähnliches Wesen sondern den Devil himself gewählt haben.
  • rodolofo 14.09.2020 07:38
    Highlight Highlight Ich kann mir schon vorstellen, was das "Stabile Genie" an der Spitze der USA dazu sagen wird:
    - "I call it Fire."
    - "See, what the Democrats make out of our wonderful America, when they took over the government!"
    - "I mean, it's a terrible thing! it is like it is."
    Und so weiter und so fort.
    Und wenn sie noch nicht gestorben sind, fördern sie weiter Öl, Gas und Kohle und machen damit viel Kohle, bis alles verbrannt ist und... SCHWARZ!
    Hey! Wer hätte gedacht, dass die Zukunft der weissen Vorherrschaft schwarz sein wird?
    • Turbokapitalist 14.09.2020 08:42
      Highlight Highlight Warum musst du das jetzt auf die Rasse beziehen? Ich gebe dir zu 100% recht bis auf den letzten Satz. Daran Schuld ist die ganze Welt mit allen Menschen.
    • loquito 14.09.2020 13:31
      Highlight Highlight Daran schuld ist zu 99% der weisse Mann und nicht die ganze Welt...
    • TomTomZH 14.09.2020 13:39
      Highlight Highlight Turbokapitalist es geht um die Zukunftsaussichten und nicht um Rasse.
  • DerRaucher 14.09.2020 03:11
    Highlight Highlight Taurige Realität. Bei uns kann man den September auch bald als zusätzlichen Sommermonat nehmen. So warm wie er dieses Jahr und in naher Vergangenheit immer war wäre es nicht verkehrt.
    • rodolofo 14.09.2020 16:54
      Highlight Highlight Ich hoffe einfach, der Golfstrom stellt nicht ab, wenn das Eis in der Arktis zu schnell abschmilzt!
      Denn sollte das passieren, werden wir wieder mehr als genug Gletscher haben in Europa...
  • Dory. 14.09.2020 02:35
    Highlight Highlight Und die Helis sind in Afghanistan.
    ...man muss halt Prioritäten setzen.
    https://www.vice.com/en_us/article/bv84jw/oregons-firefighting-helicopters-are-deployed-in-afghanistan-as-the-state-burns
  • Butschina 14.09.2020 01:44
    Highlight Highlight Trump verschweigt die Brisanz des Klimawandels damit in dem USA keine Panik entsteht......
  • Badener 14.09.2020 01:42
    Highlight Highlight An die paar, keine Ahnung wie man die nennen sollte, Schreiberlinge, die die gegenwärtigen Feuer relativieren/verharmlosen - da verbrennen Menschen, Ihr unsäglichen Leute.
  • mstuedel 14.09.2020 00:03
    Highlight Highlight Was hat 2020 noch auf Lager, nach Corona, Polizeigewalt-Unruhen, Hurricanes und Feuersbrünsten?
    Die US-Amerikaner sind derzeit nicht zu beneiden.
    • soulcrates 14.09.2020 04:51
      Highlight Highlight yep. klimawandel gibt es ja erst seit 9 monaten.
    • awesomelicious 14.09.2020 06:46
      Highlight Highlight Und das alles hätten sie selbst mit einer sinnvollen Politik zumindest abschwächen können.
    • benn 14.09.2020 07:03
      Highlight Highlight Alles selbst verschuldet, also mein Mitleid hält sich in Grenzen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • _kokolorix 13.09.2020 23:51
    Highlight Highlight Wie bei rechten Übergriffen sind auch das nur bedauerliche Einzelfälle. Man betet für die Betroffenen und macht weiter wie bisher.
    Vermutlich werden genügend US-Bürger Trump wählen um weitere 4 Jahre nichts an ihrem exorbitant verschwenderischen Lebensstil ändern zu müssen.
    • karl_e 14.09.2020 00:19
      Highlight Highlight Die rund 30 % armen Amerikaner können wohl kaum exorbitant verschwenderisch sein. Trotzdem oder gerade deswegen sind sie oft Trumpisten, genau so wie die Armen auch in Europa häufig Rechtspopulisten wählen. So kommt es halt, wenn die Linke ihre Interessen nicht mehr vertritt.
    • Turbokapitalist 14.09.2020 08:44
      Highlight Highlight Sie werden Trump nochmals wählen, weil sie das Bildungssystem eines Drittweltlandes haben und zu einem grossen Teil aus intelligenzfremden Hinterwäldlern bestehen. Lässt sich bestens beobachten, wenn zum Beispiel die NFL ein Statement gegen Rassismus setzen will.
    • rodolofo 14.09.2020 17:03
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass "Abgehängte", die rechtsnationalistisch wählen, partout keinen Sozialstaat wollen, obwohl gerade SIE ihn am nötigsten hätten!
      Stattdessen wollen sie alle Guten und Fähigen daran hindern, zu arbeiten, indem sie ihnen ständig neue Hürden in den Weg stellen.
      Sie wollen eine Art "Geschützte Werkstatt", in einem National-Sozialismus für Parteimitglieder mit reinem Stammbaum (=Inzucht)...
    Weitere Antworten anzeigen
  • kaspar scheidegger 13.09.2020 23:12
    Highlight Highlight Ja gut evtl sollte man mal ein wenig umdenken da drüben. Aber ich fürchte die lernens nie. Make America oily again. Oder so. Schon George double u war ja unbelehrbar.
  • Bildung & Aufklärung 13.09.2020 22:56
    Highlight Highlight Das ist erst der Anfang...

    Es ist einfach so grässlich.

    Aber "Klimawahn, nur Panikmacherei, Wärme ist gut, Kapital, Wirtschaft und kurzfristige Geldscheffelei über alles und alle, Mitweltschutz, Respekt und Wissenschaft ist nur für die dümmlichen Wohlstandsgören wie die dumme Greta"

    "Mein SUV und meine 100 Flüge und mein krankhafter Überkonsum mit 250 Elektrospielzeuge, 2500 Möbel etc. und 25000 Kleidungsstücke über die Jahre, und meine Qualkadaver, jetzt ohne Gesicht auf dem Teller aus reinsten pervertierten Gaumenkitzelspassgründen, das alles ist mein Menschenrecht, hey!"

    Ade H. sapiens
  • Karl Roth 13.09.2020 22:55
    Highlight Highlight USA brennen!!! Schätze ungefähr 1/1000 Promille des Landes.
    • Sälüzäme 13.09.2020 23:39
      Highlight Highlight Und wieviele Promille können gar nicht brennen weil sie zubetoniert, Berge, Wüste, Seen, Flüsse und kein Wald sind?

      Irgendwann gehen die Promille aus, die Brände werden schon seit Jahren immer schlimmer.

      Es braucht Jahrzehnte bis die Wälder nachgewachsen sind und ob sich die Tierwelt erholt weiss man noch gar nicht.

      Verharmlosen macht es nicht besser, im Gegenteil.
    • karl_e 14.09.2020 00:25
      Highlight Highlight Namensvetter: es sind ungefähr 2 Promille. Nicht kreuzfalsch schätzen, rechnen!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 14.09.2020 04:11
      Highlight Highlight Sagen's wir so: Der lebendige Teil brennt. Wenn Antelope Canyon brennt, ist das nicht so tragisch. Aber es brennt die grüne Natur. So gerade auch in Südamerika und dies erst noch schlimmer als letztes Jahr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Martinus72 13.09.2020 22:52
    Highlight Highlight Während die einen eine Klimakrise noch leugnen, kann man inzwischen bereits von einer Klimakatastrophe sprechen.
    • Menel 14.09.2020 08:03
      Highlight Highlight Die Schnittmenge mit denen, die Covid leugnen, ist übrigens recht gross.
    • Steibocktschingg 14.09.2020 11:57
      Highlight Highlight Nun, die Ausläufer des grossen Sturms erreichen uns nun... Und das ganze hirntote Gesabbel aller möglicher Extremisten und Verschwörungsgläubiger macht es nicht einfacher, auf diesen Sturm vorbereitet zu sein...
  • Bildung & Aufklärung 13.09.2020 22:52
    Highlight Highlight Nebst den 33 Individuen der Spezies Homo sapiens sind Millionen Individuen anderer genau so fühlender Spezies jämmerlichst verbrannt.

    Einfach schon wieder eine himmeltraurige Tragödie, allen Verantwortlichen der Klimakatastrophe sei gedankt.

    Die (auch schon wieder mit aller Kraft verdrängten und ignorierten...) fürchterlichen, unbeschreiblichen Flammen-Infernos in Australien die BIS DIESES JAHR anhielten, deren Rauchschwaden noch kaum verzogen sind, haben über 3'000'000'000 nichtmenschliche Individuen und Tiere (ohne jegliche Insekten etc. dazugerechnet !) das Leben gekostet.

  • Coffeetime ☕ 13.09.2020 22:46
    Highlight Highlight Willkommen in der neuen Realität... Ich hoffe, dass viele langsam begreifen, dass etwas verändert werden muss...
    • Ana64 14.09.2020 05:23
      Highlight Highlight Das was dringend verändert werden sollte ist menschliches IQ! In Kalifornien wird sich nichts ändern wenn sie der Wassermisswirtschaft den Riegel nicht schieben und wenn sie nicht aufhören den Wälder Wasser zu entziehen... und während Trockenheit Feuerwerke zu machen. Wie bescheuert muss man sein.
    • Auric 14.09.2020 07:31
      Highlight Highlight Stimmt, wie in Australien..... Man muss das Unterholz regelmäßig abgebrannten sonst sammelt sich so viel das solche massiven Brände entstehen.
      Die Kanadier wissen es, die grünen in Kalifornien und Oregon haben es die letzten Jahre verhindert.
    • rodolofo 14.09.2020 07:41
      Highlight Highlight Geniessen wir erst mal diesen verlängerten Sommer!
      Danach können wir ja mal damit anfangen, darüber nachzudenken, was wohl die ItalienerInnen und AfrikanerInnen bekommen werden, wenn wir das italienische Wetter kriegen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kong 13.09.2020 22:43
    Highlight Highlight Das die Klimaveränderungen das begünstigen, tönt nachvollziehbar. Aber wer sind diese Brandstifter die da erwähnt werden? Um Brandrodung kann es sich wohl kaum handeln. Das wäre noch interessant zu wissen...
    • Toga 13.09.2020 22:56
      Highlight Highlight @Kong
      Ich denke es sind die trockenen Witterungen (Klimawandel usw.) über längere die Zeit. Die alles dürr und feuergefährlich gemacht hat. Dann braucht es nur noch n paar Blitze, die auf m Boden einschlagen und schon brennt Alles. Die starken Winde tragen das Feuer, dann über all hin.
    • Varanasi 13.09.2020 22:58
      Highlight Highlight Ja, das wäre wirklich interessant. Die Antifa Gerüchte, die via Q gestreut wurden, sind zumindest falsch (wie üblich).
      Benutzer Bild
    • Karoon 13.09.2020 23:00
      Highlight Highlight Dennoch wird nichts passieren. Leider
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