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Rep. Ayanna Pressley, D-Mass., speaking before the House Oversight Committee hearing on family separation and detention centers, Friday, July 12, 2019 on Capitol Hill in Washington. (AP Photo/Pablo Martinez Monsivais)
Ayanna Pressley

Ayanna Pressley, eine der Demokratinnen, die Trump angegriffen hat. Bild: AP

Trump setzt mächtig rassistische Tweets ab – dann schlagen vier Frauen zurück



US-Präsident Donald Trump hat Ärger am Hals. Einmal mehr wird er des Rassismus' bezichtigt, nachdem er demokratische Kongressabgeordnete auf Twitter angegriffen hat. Trump schrieb:

«Es ist so interessant zu sehen, wie ‹progressive› demokratische Kongressabgeordnete, die ursprünglich aus Ländern kamen, deren Regierungen eine vollständige und totale Katastrophe sind (...), jetzt laut und bösartig dem Volk der Vereinigten Staaten, der grössten und mächtigsten Nation der Welt, sagen, wie unsere Regierung geführt werden soll.»

Der besagte Tweet.

Mit der Tweet-Welle angesprochen werden gemäss «BBC» vier linke, demokratische Frauen mit dunklem Teint. Drei davon, Alexandria Ocasio-Cortez, Rashida Tlaib und Ayanna Pressley wurden in den USA geboren und sind auch dort aufgewachsen, die vierte, Ilhan Omar, zog als Kind in die USA.

Funfact: Ocasio-Cortez wurde im Stadtteil Bronx in New York geboren, rund 12 Meilen vom Queens Hospital entfernt – dort wo Donald Trump 1946 zur Welt gekommen ist.

Der Twitter-Angriff auf die vier Politikerinnen folgt eine Woche nachdem sich diese mit Nancy Pelosi, der demokratischen Sprecherin des Repräsentantenhauses, getroffen haben.

Im dreistufigen Tweet schrieb Trump ausserdem:

«Warum gehen sie nicht zurück und helfen, die völlig zerstörten und kriminell belasteten Orte zu reparieren, von denen sie kamen. Dann können sie zurückkommen und uns zeigen, wie es geht.»

«Diese Orte brauchen eure Hilfe dringend, ihr könnt nicht schnell genug gehen. Ich bin sicher, dass Nancy Pelosi sehr gerne schnell freie Reisearrangements ausarbeiten würde!»

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Die Reaktionen

Natürlich liessen die Reaktionen nicht lange auf sich warten. Nancy Pelosi zitierte Trumps Tweets und bezeichnete diese als fremdenfeindlich.

«Wenn Donald Trump vier amerikanischen Kongressabgeordneten sagt, dass sie in ihre Länder zurückkehren sollen, bekräftigt er seinen Plan, ‹Amerika wieder gross zu machen›. Dieser beinhaltete schon immer, Amerika wieder weiss zu machen. Unsere Vielfalt und Einheit sind unsere Stärke.»

Nancy Pelosi

Rashida Tlaib, eine der gemäss «BBC» vier angesprochenen Politikerinnen, forderte auf Twitter Trumps Impeachment. Sie schrieb:

«Willst du eine Antwort auf ein gesetzloses und vollständiges Versagen eines Präsidenten? Er ist die Krise. Seine gefährliche Ideologie ist die Krise. Er muss des Amtes enthoben werden.»

Rashida Tlaib

epa07573947 Democratic Representative from Michigan Rashida Tlaib attends a hearing of the House Oversight and Reform Committee, Civil Rights and Civil Liberties Subcommittee in the Rayburn House Office Building at the US Capitol in Washington, DC, USA, 15 May 2019. The hearing was entitled 'Confronting White Supremacy: The Consequences of Inaction.'  EPA/ERIK S. LESSER

Rashida Tlaib. Bild: EPA/EPA

Ayanna Pressley, eine weitere der angegriffenen Demokratinnen, postete auf Twitter:

«SO sieht Rassismus aus. So wie WIR sieht die Demokratie aus. Und wir werden nirgendwo hingehen. Ausser zurück nach DC, um für die Familien zu kämpfen, die du jeden Tag ausgrenzst und verleumdest.»

Ayanna Pressley

Ilhan Omar, ebenfalls attackiert, äusserte sich folgendermassen:

«Als Mitglieder des Kongresses sind die Vereinigten Staaten das einzige Land, dem wir einen Eid leisten. Deshalb kämpfen wir darum, es vor dem schlimmsten, korruptesten und unfähigsten Präsidenten zu schützen, den wir je gesehen haben.»

epa07670826 Democratic Representative from Minnesota Ilhan Omar listens to Independent Senator from Vermont Bernie Sanders (not pictured) speak to journalists about his plan to eliminate all $1.6 trillion dollars of US student loan debt outside the US Capitol in Washington, DC, USA, 24 June 2019. In addition to student loan reforms, Sanders' proposed 'College for All Act' would 'eliminate undergraduate tuition at 4-year public colleges and universities.'  EPA/JIM LO SCALZO

Ilhan Omar. Bild: EPA/EPA

Auch Alexandria Ocasio-Cortez meldete sich gleich mit mehreren Tweets zu Wort. Sie schrieb unter anderem:

«Herr Präsident, das Land, aus dem ‹ich komme› & und das Land, auf das wir alle schwören, sind die Vereinigten Staaten. Aber angesichts der Art und Weise, wie Sie unsere Grenzen mit unmenschlichen Lagern zerstört haben, alles zu Ihrem Vorteil (...), haben Sie völlig Recht mit der Korruption, die Ihnen zu Füssen liegt.»

Alexandria Ocasio-Cortez

In den sozialen Netzwerken überschlagen sich die Reaktionen, eine davon kommt von US-Politikkommentator Josh Rogin. Er schreibt: «Das ist ein neuer, schrecklicher, rassistischer, trauriger Tiefpunkt, selbst für Trump.»

Auch Bernie Sanders meldete sich zu Wort: «Wenn ich den Präsidenten als Rassist bezeichne, meine ich damit solche Dinge. Wir müssen zusammenstehen für Gerechtigkeit und Würde gegenüber allen.»

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106Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Meier (1) 15.07.2019 20:02
    Highlight Highlight Wie einfach doch alles funktioniert, Trump drückt auf die Tasten und die politischen Gegner machen genau das, worauf er abziehlt. Er nimmt Pelosi in Schutz vor den "jungen wilden Linken", was er natürlich gar nicht im Sinn hat. Was bringt das Trump? In der Sichtweise der Mittewähler, rückt so Pelosi nach links. Damit Trump wiedergewählt wird, braucht er möglichst viel Stimmen der Wechselwähler/Mitte, also drückt er die Dem nach links, egal mit welchen Mitteln. Pelosi wäre eine Gefahr für Trump, wenn sie die Dem als die Mitte verkaufen könnte. Die Linken sind Trump egal, da bekommt er nichts.
  • Magnum44 15.07.2019 14:30
    Highlight Highlight Ist ja nicht so, dass seine Gesinnung vor 2016 nicht bekannt war. Dennoch wurde Trump mit 57% der Stimmen (korrekt, popular vote ist vollkommen irrelevant) gewählt und so wird es auch 2020 wieder der Fall sein...
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 16.07.2019 04:13
      Highlight Highlight Die Mehrheit der Bevölkerung ist also irrelevant? Aber knapp 30% dürfen "Wir sind das Volk" schreien.
    • Magnum44 16.07.2019 10:43
      Highlight Highlight @Hinkypunk #wirsindimmernochmehr: ja, denn sie alle haben sich der Verfassung unterworfen (und loben sie ja regelmässig in den Himmel), die vorsieht, dass nicht das Volksmehr entscheidend ist.
  • Siru 15.07.2019 14:19
    Highlight Highlight Die Tweets zielen einzig darauf ab, den rassistischen, sexistischen, xenophoben und islamophoben Bodensatz von Trumps Wählern anzusprechen.

    Trump macht hier genau das Gleiche wie alle "rechtspopulistischen" Politiker weltweit. Ich bin gespannt auf die verharmlosenden und abwiegelnden "Entschuldigungen" seiner Lemminge.
  • TanookiStormtrooper 15.07.2019 12:40
    Highlight Highlight Trump ist ein rassist? Ich bin schockiert!


    (kann Spuren von Sarkasmus enthalten)
  • Unkel Wullewu 15.07.2019 11:51
    Highlight Highlight Ich kann den Blick, welcher watson auf Trump richtet, irgendwie nicht nachvollziehen. Mich als Schweizer interessiert doch hauptsächlich die aussenpolitische Wirkung von Trump und nicht US innenpolitische Querelen.
    Wir im US-Ausland sollten dankbar sein, für Trump. Die US Angriffe haben so gut wie aufgehört, oder sind ins Internet verlagert worden. Dass Bombenwerfen scheint mir unter Trump so gut wie aufgehört zu haben. Ich bin 42 und erlebe zum ersten Mal ein US Präsident, der scheinbar gar keine Lust auf Krieg hat; und den Generälen widersteht, weil er dieser Kaste grundsätzlich misstraut.
    • Doradal 16.07.2019 08:48
      Highlight Highlight Naja ist ja schön und gut, dass Sie denken das Bombenwerfen habe aufgehört. Ist leidef völlig irrelevant, weil es schlicht und einfah falsch ist. Die Drohnenangriffe haben seit 2016 sogar zugenommen. Und damals wars schon viel zu viel. Ich nahm das Obama ziemlich übel und sagte mir, wenn Trump sein versprechen hält und tatsächlich keine Menschen mehr umbringt im Ausland, dann nehme ich auch seine Dummheit und seinen Sexismus und Rassissmus widerwillig hin. So ist es aber nun mal nicht, d.h. diese ekligen Eigenschaften kommen nun noch zum Morden dazu.
  • rodolofo 15.07.2019 10:22
    Highlight Highlight Warum gehen diese DemokratInnen nicht in den Angriff über?
    Anstatt sich gegen die rassistischen Übergriffe und Beleidigungen von Trump gegen sie zu verteidigen, könnten sie auch zur Antwort geben:
    "Es ist schon eigenartig, dass Weisse, deren Vorfahren seinerzeit als Flüchtlinge und Kriminelle nach Amerika kamen, und die -anstatt von den einheimischen IndianerInnen respektvoll zu lernen- den ganzen Kontinent mit Krankheiten und mit Terror überzogen haben, uns heute sagen wollen, wie Amerika zu sein hat und wie der "American Dream" weitergehen soll!"
    Aber dann wären sie ja "populistisch"...
    • swisskiss 15.07.2019 11:14
      Highlight Highlight rodolofo: Aber ganz genau so gewinnt man die Symphatie der Wähler. Ihre Vorfahren als Krimielle bezeichnen, die die Natives ausrotteten. Moll, eine Super Taktik! Jetzt noch alle Weisse als Profiteure der Sklavenhaltung bezeichnen und der Mist ist geführt.

      Das ist dasselbe in das eigene Knie schiessen, wie bei Trump, nur mit dem Unterschied, dass man die andere Hälfte der Bevölkerung beleidigt. DAS ist genau das, was man an Trump kritisiert. Der Spalter einer Gesellschaft zu sein, der die Unterschiede hervorhebt, statt die Gemeinsamkeiten zu verteidigen.
    • rodolofo 15.07.2019 19:21
      Highlight Highlight @ swisskiss
      Ja, das ist theoretisch sicher richtig.
      Was natürlich die unrühmlichen Tatsachen hinter den "Alternativen Tatsachen" von Trump und Co. trotzdem nicht entkräftet.
      Vielleicht ist es zwischendurch gar nicht mal so schlecht, wenn wir selber im Wutbürger-Stil Dampf ablassen, in der Hoffnung, diese Sprache würden die Original-Wutbürger dann verstehen!
      Ein Ideal-Rezept gibt es nicht.
      Jemanden wie Dich verhöhnen sie bloss als "Gutmenschen". Deine Zurückhaltung im Tonfall werten sie als Schwäche.
      Mir ist aber schon klar, dass SIE KEINE Schwäche ist.
  • Walser 15.07.2019 09:46
    Highlight Highlight „Mit der Tweet-Welle angesprochen werden gemäss «BBC» „ Ja wie jetzt? Hat Trump diese Frauen genannt, oder will die BBC dem Skandal zuliebe, das Trump doch diese Frauen gemeint haben muss. Danke für eine Aufklärung.
    • Wat Sohn 15.07.2019 15:23
      Highlight Highlight Ich verstehe auch nicht, warum Watson hier die BBC zitieren muss. Kann er überhaupt jemanden anderes gemeint haben? Hast du vielleicht eine Idee?

      Die genannten Frauen gelten allgemein bekannt als "progressiv". Zudem haben sie somalische und palästinensische Abstammung, weshalb Trump von unfähigen Regierungen labert.

      Ich glaube kaum, dass Trump irgend eine Frau Stevens, Lee oder Adams aus dem demokratischen Lager gemeint haben könnte...
  • no-Name 15.07.2019 09:04
    Highlight Highlight Ehm, die katastrophalste Regierung die es jemals gegeben hat wurde vom Heimatland seiner Grosseltern gestellt....

    Nachweislich!!

    Also bitte den Ball gaaaaaaaaanz flach halten, Herr Trump! 😡
  • Tjuck 15.07.2019 08:53
    Highlight Highlight Dieser unfähigste US-Präsident aller Zeiten verbietet sich jegliche Kritik. Offenbar hat er keine Ahnung von der Demokratie. In einer Demokratie darf und muss die Regierung kritisiert werden.
  • Real John Doe 15.07.2019 08:50
    Highlight Highlight Täglich grüsst das Murmeltier... Interessiert das noch jemanden? Der lässt nun seit Jahren solchen Stuss raus auf Twitter, der Aufschrei ist jedesmal riesig und bald kommt ein neuer Tweet.

    und wisst ihr was? er wird nächstes Jahr sogar nochmals gewählt.
    • Deimos 15.07.2019 10:28
      Highlight Highlight Es ist auch richtig so, dass es jedesmal einen riesen Aufschrei giebt. Man darf nicht von ihm desensibilisiert werden. Man darf nicht solchen Rassismus zur Norm werden lassen.

      Und wenn man das doch tut, dann hat Trump tatsächlich noch eine Chance wiedergewählt zu werden.
    • Erba 15.07.2019 10:32
      Highlight Highlight Ist zu befürchten, aber nicht zu hoffen. Ich beneide die Amis nicht um ihre Regierung
    • Tjuck 15.07.2019 11:31
      Highlight Highlight Wer so ein dämliches Wahlsystem wie die USA hat, bei dem derjenige gewinnt, der weniger Stimmen hat, ist selbst schuld.

      Die Mehrheit der Amerikaner/innen hat jedenfalls erkannt, dass Trump eine Fehlbesetzung ist, und deshalb Clinton die Stimme gegeben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • P. Silie 15.07.2019 08:31
    Highlight Highlight Mal abgesehen von Trump's neuen Tweets.

    Die Demokraten verstehen jegliche Kritik an AOC, Ilhan Omar und Tlaib als entweder rassistisch, sexistisch, xenophob, islamophob oder eine Kombination daraus. Besonders AOC bzw. ihr Beraterstab sind Weltmeister darin, jegliche Kritik am neuen Superstar mit o.genannten Mitteln zu entkräften.

    Dass die Kritik an dem genannten Trüppchen aufgrund derer Aussagen, Handlungen und/oder Ideologien aufkommen könnte, kommt denen nicht mal eine Sekunde lang in den Sinn.

    Die Demokraten haben sich selbst diese Monster geschaffen und zuzuschreiben. Schade für 2020...
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 15.07.2019 10:21
      Highlight Highlight Nun AOC ist wie Trump auch Gebürtige Amerikanerin, wieso geht Trump nicht zurück nach Deutschland und zeigt dort wie man es besser macht?
    • Oigen 15.07.2019 10:25
      Highlight Highlight wenn man jedesmal auf ihre herkunft schiesst, ist es kein wunder wird die kritik als rassismus angesehen
    • P. Silie 15.07.2019 10:31
      Highlight Highlight Wie ich schrieb: "Mal abgesehen von Trump's neuen Tweets."

      Es geht um die Problematik an und für sich, dass sachliche Kritik an AOC und den anderen 'Jungstar*innen' als entweder rassistisch, sexistisch, xenophob, islamophob oder eine Kombination daraus abgestempelt wird. Man macht es sich doch gar einfach einer Diskussion aus dem Weg zu gehen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Oigen 15.07.2019 07:46
    Highlight Highlight dann kann der gute Donald seinem eigenen Rat folgen und nach Deutschland auswandern (zurückkehren) und die Situation dort in Angriff nehmen.
    • COLD AS ICE 15.07.2019 14:00
      Highlight Highlight schlimmer als unter merkel würde es wohl kaum werden. der deutschen wirtschaft geht es zusehends schlechter. das ist nicht gut für den motor der EU.
    • M. mit P. 15.07.2019 15:35
      Highlight Highlight Oh nein, bitte nicht! Wir haben genug eigene Probleme... 😅
  • Menü 1 mit Suppe 15.07.2019 07:23
    Highlight Highlight Unglaublich. Ich dachte mit Bush (jun.) sei der Peak erreicht. Aber was jetzt unter Trump abgeht. Wie kann man nur so beleidigend agieren ohne Konsequenzen??
    • Heinzbond 15.07.2019 07:26
      Highlight Highlight Das ist aber ein ganz "schön" tiefer Peak, der erreicht wird...
    • Tjuck 15.07.2019 08:56
      Highlight Highlight Ich pophezeite kurz vor der Wahl, wir würden uns an George W. Bush noch mit Tränen der Wehmut erinnern.
    • dho 15.07.2019 09:09
      Highlight Highlight Peak? Eher Loch...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gzuz187ers 15.07.2019 07:21
    Highlight Highlight "die aus Ländern kamen, deren Regierungen eine vollständige und totale Katastrophe sind", ja die wissen eben schon was noch folgen wird mit dem lieben Donald und wehren sich dagegen. Hoffentlich gibts 2020 eine Abwahl, obwohl ich irgendwie auch nicht mehr daran glaube.
  • FlohEinstein 15.07.2019 07:12
    Highlight Highlight Das einzige Land DEM wir einen Eid leisten. Sonst sinnverfälscht übersetzt.
    • @schurt3r 15.07.2019 07:25
      Highlight Highlight Ja, besser.
      Habs geändert, danke!
  • maga84 15.07.2019 06:49
    Highlight Highlight Soweit ich mich recht entsinne, kommen Trumps Vorfahren aus Deutschland...Wie kann er dann andere bitten, dahin zu gehen wo sie herkamen?
    • Thomas Oetjen 15.07.2019 09:30
      Highlight Highlight In der Tat wollte sein Grossvater wieder zurück nach Deutschland. Man hat ihm aber die deutsche Staatsbürgerschaft nicht mehr geben wollen, weil er militärdienstverweigerer war und ihn wieder nach Amerika ausgewiesen.
  • Hiker 15.07.2019 00:31
    Highlight Highlight Wieso ist dieser Mensch immer noch Präsident der USA? Ich fasse es nicht. Was darf dieser Unmensch noch alles ungestraft tun? Farbige öffentlich erschiessen? USA, was ist aus diesem Land bloss geworden?
    • mrmikech 15.07.2019 07:26
      Highlight Highlight Hat er selber schon gesagt: I could shoot someone and not lose voters.

      Play Icon
    • COLD AS ICE 15.07.2019 08:48
      Highlight Highlight mimimi.....welcher der letzten 5 präsidenten der hsa war wirklich gut? gerne erwarte ich deine antwort auf meine frage.
    • Tjuck 15.07.2019 08:57
      Highlight Highlight Wenn die Wähler so dumm sind und ihn trotzdem wählen, ja.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RicoH 14.07.2019 23:07
    Highlight Highlight Als ich den Bericht gelesen habe, dachte ich: wow, das sind starke und selbstbewusste Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen.

    Von solchen Menschen könnte die USA profitieren, denn ihnen nehmen ich ab, dass sie das Land zum Guten für alle Bürger verändern möchten.
  • juergy 14.07.2019 23:00
    Highlight Highlight jeden Tag was Neues.. und wenn du meinst, schlimmer geht nimmer, setzt er noch einen drauf. Nicht irgendwer.. nein der Präsident der Vereinigten Staaten. Die „alten weissen Männer“ sterben hoffentlich schnellstmöglich aus!
    • Gigi,Gigi 15.07.2019 04:03
      Highlight Highlight Das hat mit alten weissen Männern nichts zu tun. Dummköpfe gibt es in jedem Alter, bei jedem Geschlecht und jeder Hautfarbe. Wobei so beschränkt wie Trump?
    • Tjuck 15.07.2019 08:59
      Highlight Highlight Stimmt, Dummköpfe gibt es in jedem Alter. Was die Alten oftmals gegenüber Jungen zusätzlich auszeichnet, ist ihre Frustration, ihre Verbitterung und ihre (begreifliche) Angst vor der Zukunft, gerade weil davon nicht mehr viel übrig ist.
  • Bruno S.1988 14.07.2019 22:57
    Highlight Highlight Das sagt der Sohn eines Deutschen und einer Schottin.
    • Alienus 14.07.2019 23:52
      Highlight Highlight Bruno

      Der US-Amerikaner Trump, ein US-amerikanischer Präsident, ist der Sohn eines geborenen US-Amerikaners. Und dieser in den USA geborene US-Amerikaner ist der Sohn eines in die USA eingewanderten und dann naturalisierten Deutschen.

      Ob hier die Dümmlichkeit einen Schabernack spielte?
    • swisskiss 15.07.2019 06:40
      Highlight Highlight Alienus: Da möchte ich zuerst seine Geburtsurkunde sehen, um das zu glauben.
      Ernsthaft. Merkst Du nicht, dass Du auf einen ironischen Beitrag reagierst, der überspitzt Trumps Aussage karikiert. die diesen 4 in den USA geborenen, aufgewachsenen US Bürgerinnen ans Herz legt in "ihr Heimatland" zurückzukehren?

      Aber Du hast recht. Trump hat keinen Migrationshintergrund, sondern leider einen Rassismusvordergrund.
    • V-REX 15.07.2019 06:53
      Highlight Highlight .... der eine slowenische Frau geheiratet hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 14.07.2019 22:53
    Highlight Highlight Dazu brauche ich keinen Trump, die Äusserungen der hiesigen SVP-Politiker und Online-Kommentaristen halten da locker mit. Allerdings mit dem kleinen Unterschied, dass in der Schweiz jemand mit ausländischen Eltern auch dann kein Schweizer ist, wenn er hier geboren und aufgewachsen ist, sondern höchstens zum «Schweizer mit Migrationshintergrund» aufsteigen kann, falls der Einbürgerungskommission Haarfarbe, Nase und Hobby passt. Und nach einem Volksentscheid muss man immer damit rechnen, dass beim kleinsten Fehltritt in ein Land deportiert zu werden, von dem man nicht einmal die Sprache spricht.
    • Manuel Schild 14.07.2019 23:07
      Highlight Highlight Du hast die Medien vergessen. Letzte Woche fuhr ein Schweizer mit serbischen Wurzeln zu schnell. Im BLICK kriegte er einen alten serbischen Namen und seine Wurzeln wurden etliche Male im Artikel erwähnt. Und die Online-Kommentare werden ja auch von Mitarbeitern der Zeitungen freigeschalten.
  • Scalina58 14.07.2019 22:37
    Highlight Highlight selbst für einen Präsidenten wie Trump einer ist, ist eine solche rassistische Aussage unglaublich unterste Schublade!
  • Baba 14.07.2019 22:36
    Highlight Highlight "[...]Vereinigten Staaten das einzige Land, in dem wir einen Eid leisten...[...]."

    Leider falsch übersetzt. Sollte korrekt heissen "[...]das einzige Land, AUF das wir einen Eid leisten"
    • Joe Smith 14.07.2019 23:01
      Highlight Highlight Es etwas vom schlimmsten, wenn Menschen einen Eid auf ein Land schwören, das hat schon unvorstellbar viel Leid verursacht. Dass in den USA auch die Demokraten betonen, einen Eid auf die USA geschworen zu haben, lässt leider wenig Hoffnung aufkommen.
    • Hierundjetzt 14.07.2019 23:06
      Highlight Highlight Joe: Ähä. Und die Vereinigte Bundesversammlung macht dann bei uns was?

      Den Namen tanzen?

      Nein wirklich, warum fehlst Du im Staatskundeuntericht immer? 😪
    • Joe Smith 14.07.2019 23:37
      Highlight Highlight Die Bundesparlamentarier schwören nicht auf die Schweiz, sondern darauf, «die Verfassung und die Gesetze zu beachten und die Pflichten des Amtes gewissenhaft zu erfüllen». Ich fürchte, ich muss mal ein ernstes Wort mit Ihrem Staatskundelehrer sprechen. Oder vielleicht auch nur mit dem Deutschlehrer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 14.07.2019 22:34
    Highlight Highlight Da ist er wieder: Birther Trump! Nur ein weisser Amerikaner ist ein echter Amerikaner. Der Rest soll wieder zurück.

    Finde solche Tweets von ihm positiv. Da sieht man seinen Rassismus ungefiltert.
    • Butschina 15.07.2019 02:25
      Highlight Highlight Dumm nur, dass Trump dabei völlig vergisst, dass die Weissen auch Einwanderer sind. Sehr viel Geschichtswissen scheint er nicht zu haben. Schade realisiert er nicht, dass er sich selbst beleidigt.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 15.07.2019 03:25
      Highlight Highlight Ich habs ja gesagt, weisser christlicher Gottesstaat. Trump erfüllt den feuchten Traum seiner Anhänger.
    • Ich hol jetzt das Schwein 15.07.2019 09:27
      Highlight Highlight Doch doch, Geschichtswissen hat er. Er weiss sogar, dass die Amerikaner im Unabhängigkeitskrieg die Flughäfen der Briten eroberten! Das weiss kein Historiker! Ist fast wie bei Dr. Axel Stoll: "Wer weiss es? Wieder KEINER!"
  • Klaus07 14.07.2019 22:34
    Highlight Highlight Kommen Trumps Vorfahren nicht aus Deutschland? Hmmmm?
    • Charivari 14.07.2019 22:51
      Highlight Highlight Ist halt ein "weisses" Land und zählt in seinem verblendeten Narrativ nicht dazu.
    • DerTaran 14.07.2019 23:01
      Highlight Highlight Ja und gar nicht mal so lange her.
    • Tjuck 15.07.2019 09:04
      Highlight Highlight Schlimm ist nicht nur er selbst, sondern alle seine blinden Anhänger, die sein Narrativ gierig aufnehmen und teilen.
  • Kruk 14.07.2019 22:27
    Highlight Highlight "die ursprünglich aus Ländern kamen, deren Regierungen eine vollständige und totale Katastrophe sind" was für ein Eingeständnis!
    • Steibocktschingg 15.07.2019 02:50
      Highlight Highlight Ihm ist wohl der realsatirische Teil seiner Tirade völlig entgangen.

      Macht die ganze Sache, zusätzlich zu ihrer Primitivität und Widerlichkeit, auch noch zu einem Beweis seiner Unfähigkeit und zu etwas, worüber man fast gezwungen ist, zu lachen (irre und ungläubig), während man sich an den Kopf schlägt. Oder alternativ denselben auf den Tisch knallen lässt...
  • DemonCore 14.07.2019 22:24
    Highlight Highlight Was für eine traurige, herzlose und schlicht dumme Figur dieser Trump doch ist...
    • Sebwoh 15.07.2019 03:47
      Highlight Highlight Schön, dich mal geliked zu sehen 😉
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 14.07.2019 22:21
    Highlight Highlight Stellt euch vor Trump findet heraus das die schwarzen noch ein Teil Muslime sind... uiuiui also pssssst
  • Score 14.07.2019 22:21
    Highlight Highlight Vielleicht hängt es ja mit der ehemaligen Politik des Landes zusammen aus dem Trump stammt (also auch bei ihm seine Vorfahren)? Welch ironischer Zufall dass genau er, der zu ähnlichen Mitteln, Aussagen und Drohungen greift wie damals die Nazis, solche Vorwürfe macht...
    • Lucida Sans 14.07.2019 23:29
      Highlight Highlight Ich finde Ihren Kommentar niveaulos. Als ob das Nazitum irgendwie in den Genen der Deutschen angelegt wäre. Nazi sein ist eine Entscheidung und nicht ein Gendefekt.
    • Heinzbond 15.07.2019 07:32
      Highlight Highlight Nazi zu sein ist keine Entscheidung! Es ist mehr der Mangel an Empathie, Verständnis für echte Probleme und bei der grossen Masse auch ein Bildungsproblem.
    • bebby 15.07.2019 08:01
      Highlight Highlight Das hat nichts mit seiner Herkunft zu tun, dass Faschismus wieder am erstarken ist. Faschismus war damals auch eine globale Bewegung (Deutschland, Japan, Italien, Spanien, mit vielen Freunden auch in den Usa).
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