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Trotz Gnadengesuch des Papstes: Frau in Georgia durch Giftspritze hingerichtet



FILE- In this Nov. 18, 1998, file photo, Kelly Gissendaner in shown in court during her murder trial in Lawrenceville, Ga. Gissendaner, 47, was convicted of murder in the February 1997 slaying of her husband. She conspired with her lover, who stabbed Douglas Gissendaner to death. She is scheduled to die by lethal injection Tuesday night, Sept. 29, 2015. (Richard Fowlkes(/Atlanta Journal-Constitution via AP, File)  MARIETTA DAILY OUT; GWINNETT DAILY POST OUT; LOCAL TELEVISION OUT; WXIA-TV OUT; WGCL-TV OUT; MANDATORY CREDIT

Gissendaner während der Gerichtsverhandlung 1998.
Bild: AP/AJC

Alles Beten und Hoffen war vergeblich: In der Nacht auf Mittwoch wurde Kelly Gissendaner als 16. Frau seit 1976 in den USA mittels Injektion des Schlafmittels Pentobarbital hingerichtet. 

Supporters of Kelly Gissendaner hold signs with an image and quote from Pope Francis as they wait for the execution of Gissendaner at the Georgia Diagnostic and Classification Prison in Jackson, Georgia September 29, 2015. Georgia's parole board denied a request for clemency by Gissendaner, the lone woman on the state's death row, just hours before her scheduled execution on Tuesday for her role in her husband's murder. Board members also did not appear moved by a letter sent by an archbishop on behalf of Pope Francis urging them to commute the inmate's death sentence. REUTERS/Tami Chappell

Bekannte und Verwandte von Gissendaner ausserhalb des Gefängnisses, in dem die 47-Jährige vergangene Nacht hingerichtet worden war.
Bild: TAMI CHAPPELL/REUTERS

Zuvor hatten nicht nur ihre Kinder ein Gnadengesuch eingereicht, auch der Papst richtete sich mit einem Schreiben an die Begnadigungskommission des US-Bundesstaats Georgia. Franziskus hatte während seines Besuchs in den Vereinigten Staaten vergangene Woche erneut die Abschaffung der Todesstrafe verlangt. 

Die 47-Jährige Gissendaner war 1998 wegen Beihilfe zum Mord an ihrem Ehemann zum Tod verurteilt worden. Zusammen mit ihrem damaligen Liebhaber, Gregory Owen, hatte Gissendaner den Mord geplant – die Ausführung oblag Owen. Owen bekannte sich im Gerichtsprozess schuldig und belastete Gissendaner. Er wurde mit lebenslänglicher Haft bestraft.

Gissendaner ist die 21. Person, die im laufenden Jahr in den USA hingerichtet wurde. Seit 1976, als die Todesstrafe wieder eingeführt worden war, wurden insgesamt 1414 Personen hingerichtet. Im vergangenen Jahr wurden in den USA 35 Personen hingerichtet, nur Irak, Saudi-Arabien, Iran und China vollstreckten im gleichen Zeitraum mehr Todesurteile. (wst)

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