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Ausgerechnet Clinton-Anwalt wird Trump in der Russland-Affäre helfen



Der führende Anwalt von US-Präsident Donald Trump für die Russland-Ermittlungen verlässt das Weisse Haus. Ty Cobb werde Ende Mai in den Ruhestand gehen, teilte Trumps Sprecherin Sarah Sanders am Mittwoch mit.

Sie bestätigte zudem einen Bericht der «New York Times», wonach Cobb durch den Anwalt Emmet Flood ersetzt wird. Der hatte den damaligen Präsidenten Bill Clinton in den Neunzigern während des Amtsenthebungsverfahrens gegen den Demokraten vertreten.

This image provided by Williams & Connolly LLP shows attorney Emmet Flood in Washington on Dec. 8, 2015. President Donald Trump has hired Flood, a veteran attorney who represented Bill Clinton during his impeachment process. The White House announced the hiring not long after announcing the retirement of lawyer Ty Cobb, who has been the administration's point person dealing with special counsel Robert Mueller's investigation.(Marissa Rauch/Williams & Connolly LLP via AP)

Emmet Flood verstärkt künftig das Anwälte-Team von US-Präsident Donald Trump. Bild: AP/Marissa Rauch via Willams & Connolly LLP

Trumps Anwaltsteam verhandelt derzeit mit Sonderermittler Robert Mueller über eine mögliche Aussage des Präsidenten. Bei den Untersuchungen geht es darum, ob Russland die Präsidentenwahl 2016 beeinflusst hat und ob es dabei eine Zusammenarbeit mit dem Trump-Team gab. Ein weiterer Strang dreht sich um die Frage, ob Trump mit der Entlassung des FBI-Chefs James Comey die Justiz behindert hat.

Die «New York Times» hatte am Montag von einer Liste mit mehreren Dutzend Fragen berichtet, die Mueller Trump stellen will.

Der Abgang von Ty Cobb ist nicht der erste personelle Wechsel in Trumps Anwaltsteam. Im März hatte John Dowd seinen Posten geschmissen. Vor knapp zwei Wochen wurde Trumps langjähriger Vertrauter Rudy Giuliani, Ex-Bürgermeister von New York, Teil des Anwaltsteams. (sda/dpa)

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«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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