International
USA

New York: Hunderte Menschen (und Tarantino) demonstrieren gegen Polizeigewalt

Mit Transparenten gegen die Polizeigewalt.
Mit Transparenten gegen die Polizeigewalt.
Bild: PETER FOLEY/EPA/KEYSTONE

New York: Hunderte Menschen (und Tarantino) demonstrieren gegen Polizeigewalt

25.10.2015, 04:39
Mehr «International»

Hunderte Menschen aus allen Teilen der USA haben am Samstag in New York gegen Polizeigewalt demonstriert. Sie warfen der Polizei Rassismus gegenüber Schwarzen und Latinos vor. Unter den Teilnehmern der Kundgebung war auch der Star-Regisseur Quentin Tarantino.

Tarantino und die Demonstranten forderten, Gewalt von Polizisten schärfer zu ahnden. Die Betroffenen müssten bis heute nur selten Strafe fürchten, kritisierte der Regisseur von «Pulp Fiction» und «Reservoir Dogs».

Tarantino auf dem Times Square

Tarantino hatte bereits am Donnerstag auf dem Times Square an einer Demonstration für eine Reform der Polizei und der Justiz teilgenommen. Bei der Protestaktion wurden die Namen von 250 Männern, Frauen und Kindern vorgelesen, die seit den 90er Jahren durch Polizisten getötet wurden.

Wie schon am Donnerstag nahmen auch am Samstag wieder mehrere Familien an der Kundgebung teil, die einen Angehörigen durch Polizeigewalt verloren haben. (dwi/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Nordkorea informiert Japan über bevorstehenden Satellitenstart
Nordkorea will in den nächsten Tagen einen weiteren Satelliten ins All befördern.

Die Führung in Pjöngjang habe Japan darüber informiert, dass der Start einer Trägerrakete mit einem Satelliten an Bord bis spätestens 3. Juni um Mitternacht erfolgen werde, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf die Regierung in Tokio. Der Küstenwache seien drei Gefahrenzonen im Meer genannt worden, in die Trümmerstücke der Rakete fallen könnten. Südkoreas Militär hatte zuletzt von Anzeichen gesprochen, wonach Nordkorea im Raumfahrtzentrum Tongchangri im Nordwesten des abgeschotteten Landes Vorbereitungen für den Start eines zweiten militärischen Aufklärungssatelliten treffe.

Zur Story