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epa05352179 US President Barack Obama (L) speaks with Jimmy Fallon (R) on the set of the Tonight Show at NBC Studios in Manhattan, New York, USA, on 08 June 2016. President Obama is the first sitting president to appear on the show.  EPA/Thomas A. Ferrara / POOL

Barack Obama zu Gast bei der «The Tonight Show» von Moderator Jimmy Fallon. Bild: EPA/Newsday POOL

Obama zur Nominierung Trumps: «Präsidentschaft ist ernsthafter Job und nicht Reality TV»



US-Präsident Barack Obama macht sich ein halbes Jahr vor dem Ende seiner achtjährigen Zeit im Weissen Haus Gedanken um den Zustand der Parteiendemokratie in seinem Land. Bei einem Fernsehauftritt warf er den Republikanern vor, sie weigerten sich Probleme zu lösen.

«Dieses Land funktioniert, wenn Du zwei Parteien hast, die es ernst meinen und versuchen, Probleme zu lösen», sagte Obama am Mittwoch bei der Aufzeichnung der «The Tonight Show» von Moderator Jimmy Fallon. Die Talk Show wird am Donnerstag auf dem US-Sender NBC ausgestrahlt.

«Man will eigentlich auch, dass der republikanische Kandidat jemand ist, der den Job machen kann, falls er gewählt wird», meinte Obama. «Und man will Leute haben, die wissen worum es geht.» Deswegen fühle er sich gerade nicht wohl, sagte der Präsident mit Blick auf die anstehende Nominierung von Donald Trump zum republikanischen Präsidentschaftskandidaten.

«Was in dieser Partei passiert, gipfelnd in dieser aktuellen Nominierung, ist nicht gut für das ganze Land.» «Das hier ist ein ernsthafter Job und nicht Reality TV», sagte er in Anspielung auf Trumps TV-Karriere.

Den teilweise hart geführten Vorwahlkampf in seiner eigenen Partei zwischen der siegreichen Hillary Clinton und deren Herausforderer Bernie Sanders bezeichnete Obama als «gesund». «Bernie Sanders bracht unheimlich viel Energie und neue Ideen», sagte Amtsinhaber Obama. Sanders habe die Partei herausgefordert und sie getrieben. «Ich glaube, er hat Hillary zu einer besseren Kandidatin gemacht.» (sda/dpa)

Von George Washington bis Barack Obama: Alle 44 US-Präsidenten

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