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Die Yale-Universität hat nach dem Bekanntwerden einer Bestechungsaffäre Massnahmen ergriffen. Einer Studentin wurde die Zulassung entzogen. Bild: shutterstock

1.2 Millionen Dollar Schmiergelder für nichts – Elite-Uni Yale wirft Studentin raus



Im Bestechungsskandal um US-Elite-Hochschulen hat die renommierte Yale-Universität eine Studentin rausgeworfen. Die Universität in New Haven im Ostküstenstaat Connecticut gab am Dienstag bekannt, die Studienzulassung der jungen Frau widerrufen zu haben.

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Video: YouTube/CNN

Laut der Anklageschrift gegen den früheren Yale-Frauenfussball-Trainer zahlten die Eltern der Studentin rund 1.2 Millionen Dollar an Schmiergeldern, damit ihre Tochter in die Mannschaft und damit die Eliteschmiede aufgenommen wird.

Der Skandal war Mitte März bekannt geworden: Dutzende wohlhabende Eltern, darunter Prominente wie die Schauspielerin Felicity Huffman und Lori Loughlin, sollen Bestechungsgelder gezahlt haben, damit ihre Kinder an Elite-Hochschulen aufgenommen werden. Betroffen sind unter anderem Yale, die Georgetown University in Washington und die kalifornische Universität Stanford.

In einigen Fällen zahlten die Eltern Geld, damit ihre Sprösslinge in Sportteams der Hochschulen und damit auch in die Universitäten selbst aufgenommen werden. Bei der Studienplatzvergabe an den US-Eliteunis herrscht ein harter Konkurrenzkampf.

Yale war nun die erste Universität, die im Zuge der Affäre den Rauswurf einer Studentin verkündete. Der frühere Hochschul-Frauenfussballtrainer soll für zwei Kandidatinnen getürkte Empfehlungen verfasst haben, von der aber nur eine aufgenommen wurde. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • V-REX 27.03.2019 13:15
    Highlight Highlight Tja, hätten sie das Geld besser in Nachhilfeunterricht investiert, wäre ja sicher genug gewesen...
  • Bangarang 27.03.2019 10:42
    Highlight Highlight Nur Neureiche schmieren. Normalerweise ist das Problem mit einer Spende über 25 Mio an die Uni gelösst. Harvard hat auch drumm ein Vermögen von 50Mrd.

    Wobei man sagen muss, das Prinzip funktioniert. 50% reiche Dumpfbacken und 50% Supertalente die dadurch finanziert werden.

    Gerecht ist es natürlich nicht.
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 27.03.2019 09:13
    Highlight Highlight Für die Aufnahme an einer Schule sollten nur Fähigkeiten, die dem Studium helfen, berücksichtigt werden.
    • supremewash 27.03.2019 10:43
      Highlight Highlight Funktioniert in Nordamerika halt etwas anders. Die Elite des Sportnachwuchses wird an den Universitäten ausgebildet, wie Natur- oder Geisteswissenschaftler auch.
      Was ich im Bericht vermisse, ist eine Information darüber, was mit dem Trainer passiert. Über seine bestechlichkeit kann man ja wohl nicht hinwegsehen.
    • Hierundjetzt 27.03.2019 10:51
      Highlight Highlight Oder (wie bei uns) sämtliche Unis haben +/- den gleichen Standard, die gleichen Aufnahmeprozeduren und (in Relation) sehr tiefe Studiengebühren, selbst für die ETH.

      580.- / Semester ist für eine weltweite Top 10 Uni ist jetzt echt nicht viel. Yale 20'000.- / Semester (!)

      Zudem bezahlt der Staat via Zuschüssen und Ergänzungsleistungen auch den Ärmsten der Armen das Studium.

      Das ist der korrekte Weg.

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