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epa07735554 United States Attorney General William Barr addresses the International Conference on Cyber Security at Fordham University in New York, New York, USA, 23 July 2019.  EPA/JUSTIN LANE

US-Justizminister William Barr beklagt «schwere Unregelmässigkeiten» in der New Yorker Strafanstalt (Archivbild). Bild: EPA

Fall Epstein: US-Justizminister Barr bemängelt schwere Fehler



Nach dem Tod des Unternehmers Jeffrey Epstein in einem New Yorker Gefängnis hat US-Justizminister William Barr «schwere Unregelmässigkeiten» in der Haftanstalt beklagt. Diese seien Grund für tiefe Besorgnis und verlangten eine gründliche Untersuchung.

Die Bundespolizei FBI und die interne Kontrollbehörde des Justizministeriums würden den Vorgang nun aufklären, sagte Barr am Montag in New Orleans. «Wir werden herausfinden, was passiert ist», versprach er in einer Rede vor Polizisten. Falls angezeigt, würden die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen.

Trotz Epsteins Tod werde der Fall gegen seine möglichen Komplizen weiter verfolgt werden. «Die Opfer verdienen Gerechtigkeit, und sie werden sie bekommen», versprach Barr. Er sei «entsetzt» und «verärgert» gewesen, als er erfahren habe, dass die Haftanstalt es versäumt habe, Epstein ordnungsgemäss zu sichern, so Barr.

Der wegen sexuellen Missbrauchs minderjähriger Mädchen angeklagte Epstein hatte am Wochenende in seiner Zelle offenbar Suizid begangen. Allem Anschein nach hatte der 66-Jährige bereits wenige Wochen zuvor versucht, sich das Leben zu nehmen.

Wie die «New York Times» berichtete, soll das Gefängnis in Manhattan in der Nacht vor Epsteins Tod die vorgeschriebenen Überwachungsmassnahmen nicht eingehalten haben. (mim/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 13.08.2019 08:05
    Highlight Highlight Das klingt ja richtig einsichtig und selbstkritisch!
    Ist aber höchst wahrscheinlich nur vorgegaukelt, als Teil einer Inszenierung mit dem Titel "Die ehrenwerte Gesellschaft gibt sich die Ehre"...
  • Dr. Unwichtig 12.08.2019 21:36
    Highlight Highlight Komisch - plötzlich sind alle Experten im Fall Epstein und wissen genau, was als nächstes passieren wird. Die Angelegenheit ist allerdings etwas komplexer, als viele offenbar glauben und noch lange nicht erledigt. Aus diesem Grund ist es auch höchst fragwürdig, ob ein Mordkomplott gegen Epstein zum aktuellen Zeitpunkt überhaupt Sinn gemacht hätte. Aber klar: er wurde beseitigt, am Besten im Auftrag oder mit Duldung der bösen, bösen Trump-Administration...
    • Vanessa_2107 12.08.2019 23:04
      Highlight Highlight Ja du, ob es sich um VT handelt oder nicht, wird sich zeigen. Du bist ja eh der Meinung Trump und seine Administration sind lieb lieb. Da bist du aber leider in der Minderheit.
  • Vanessa_2107 12.08.2019 21:20
    Highlight Highlight Nein, Justizministet Barr ist entsetzt und verärgert und beklagt Unregelmässigkeiten😂😂Trumps Spusi muss natürlich so reagieren. Nun werden ein paae Bauernopfer daran glauben müssen, die Untersuchung geht proforma weiter, natürlich unter Barrs Kontrolle und dann wird der Tag kommen, der Fall wird abgeschlossen, vermutlich ohne grosse Ergebnisse. Genial, mit dem Tod von Epstein wurden mehrere Mücken mit einer Klappe geschlagen.
  • Juliet Bravo 12.08.2019 20:49
    Highlight Highlight Dem Barr traue ich nicht über den Weg.
  • roger.schmid 12.08.2019 20:43
    Highlight Highlight Oh ja, Bill Bar - sehr bekannt unter dem Spitznamen "the cover-up general" - und dies nicht erst seit Trump, ist natürlich sehr vertrauenswürdig.. wenn der etwas, kann ist es Verbrechen zu vertuschen, dafür wird er eingesetzt.

    https://www.alternet.org/2019/03/trumps-ag-bill-barr-has-a-history-of-cover-ups-and-he-just-struck-again/
  • FrancoL 12.08.2019 18:58
    Highlight Highlight Nun ich verstehe die amerikanische Politik irgendwie nicht oder nicht mehr. Er bemängelt als Justizminister? Und wer soll nun die Konsequenzen ziehen? Bei einem derart brisanten Fall?
    • Gurgelhals 12.08.2019 19:02
      Highlight Highlight Prognose: Es werden ein paar Gefängniswärter auf die Strasse gestellt und dann Schwamm drüber. So geht das.
    • c_meier 12.08.2019 19:26
      Highlight Highlight genau. Gefängniswärter und wohl noch die Servicefirma, die für Videoüberwachung zuständig ist..
    • FrancoL 12.08.2019 19:49
      Highlight Highlight Ja viel mehr wird nicht passieren und Trump wird mehr als zufrieden sein und wird von einem "amazing" Erfolg sprechen, was die Trump-Fans als Erfolg des Präsidenten feiern werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gurgelhals 12.08.2019 18:45
    Highlight Highlight Als ob man dem lügenden Fred Feuerstein-Doppelgänger William "Bagdad Bill" Barr Glauben schenken könnte.

    Die Untersuchung wird natürlich ergeben, dass Epstein Suizid begangen hat und dies aufgrund von Verfahrensfehlern im Gefängnis überhaupt möglich war. Das kann sich durchaus genau so zugetragen haben. Entscheidend ist aber, dass ohne einen Angeklagten und ohne einen Prozess diese ganze Geschichte in ein paar Wochen aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwunden ist. Und das ist dann auch der Zeitpunkt, wo Barr die nun gross angekündigten Untersuchungen stillschweigend versanden lässt.
    • rodolofo 13.08.2019 08:08
      Highlight Highlight Sherlock Holmes (unter dem Decknamen Gurgelhals) hat zusammen mit seinem Assistenten Watson den Fall gelöst.
      Bravo!
  • Magnum 12.08.2019 18:39
    Highlight Highlight Die Haftanstalt, in welcher sich Jeffrey Epstein das Leben nahm, mag zwar in der Stadt New York stehen. Aber sie untersteht direkt dem Justizministerium. Somit ist es höchst schäbig und irreführend, wenn der Herr Justizminister nun die Zustände in ebendieser Anlage beklagt und eine Untersuchung anordnet: Das ist der Saustall der US-Administration und nicht dem Bundesstaat New York anzulasten.

    William Barr hat bekanntlich schon mit seiner irreführenden Zusammenfassung des Mueller Reports gezeigt, dass seine Integrität nicht existent ist. Ein Dummschätzer im Dienste vom orangen Grossmaul.
    • Nickoseli 13.08.2019 06:33
      Highlight Highlight Der Chef darf ja wohl seine Leute kritisieren. Wenn im VBS etwas schief läuft, kritisiert Frau Amherd auch die Zustände in dieser oder jener Anlage. Man kann nicht alles ständig persönlich im Griff haben und muss sich zwischendurch auf Mitarbeiter verlassen können. Er nimmt die Sache nun in die Hand und ordnet als Verantwortlicher Untersuchungen an. Soweit so normal würde ich sagen.

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