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Spannungen mit Russland: USA schicken Militärhilfe in die Ukraine

22.01.2022, 10:59

Inmitten der schweren Spannungen mit Russland haben die USA neue Militärhilfe in die Ukraine geschickt. In der Nacht zum Samstag landete eine US-Frachtmaschine auf einem Flughafen der Hauptstadt Kiew, wie die dortige US-Botschaft im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. An Bord seien 90 Tonnen Fracht gewesen, darunter Munition «für die Frontverteidigung». Diese Unterstützung sei von US-Präsident Joe Biden angeordnet worden.

Die Botschaft veröffentlichte Bilder, die das Flugzeug beim Entladen zeigten. Es sei die erste von mehreren Lieferungen gewesen, hiess es. Dies «demonstriert das starke Engagement der Vereinigten Staaten für das souveräne Recht der Ukraine auf Selbstverteidigung».

Russland hatte wiederholt dazu aufgerufen, die Ukraine nicht weiter aufzurüsten, weil dies militärische Spannungen schürte und das Land ermuntern könnte, etwa den Donbass im Osten der Ex-Sowjetrepublik anzugreifen, um sich dort die abtrünnigen Teile der Gebiete Luhansk und Donezk zurückzuholen. Erst am Freitag hatten sich Russlands Aussenminister Sergej Lawrow und sein US-Kollege Antony Blinken zu Krisengesprächen in Genf getroffen.

Zuletzt hatte der Kreml die Lieferung von leichten Panzerabwehrwaffen aus Grossbritannien an die Ukraine scharf kritisiert. Auch die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen wollen nun in den USA hergestellte Panzerabwehrraketen und Flugabwehrsysteme in die Ukraine schicken. Hintergrund sind die schweren Spannungen im Ukraine-Konflikt und Befürchtungen des Westens, Russland könnte das Nachbarland angreifen. Das wies Moskau bereits mehrfach zurück. (sda/dpa)

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Das wahre Gesicht des Krieges in der Ukraine

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Das wahre Gesicht des Krieges in der Ukraine
quelle: epa/epa / luca piergiovanni
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Dramatische Bilder von Überwachungskameras in Kiew

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20 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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JBV
22.01.2022 12:02registriert September 2021
Richtig so. Dies ist die einzige "Sprache" die Autokraten wie Putin, Xi, Erdogan... bei Spannungen verstehen. Leider! Alles andere werten sie als Schwäche unserer liberalen, "verweichlichten" Demokratien. Nur entschlossenes Handeln kann sie von weiteren Aktionen abhalten.

Ich hoffe es führt zur Besonnenheit bei allen Beteiligten und nicht in einen militärischen Konflikt.
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