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Frau wirft Joe Biden sexuellen Übergriff vor



FILE - In this March 12, 2020, file photo Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks about the coronavirus in Wilmington, Del. (AP Photo/Matt Rourke, File)
Joe Biden

Joe Biden gerät unter Druck. Bild: AP

Vorwürfe zu einem angeblichen sexuellen Übergriff in den 90er Jahren werfen einen Schatten auf die Präsidentschaftsbewerbung des Ex-US-Vizepräsidenten Joe Biden. Eine frühere Mitarbeiterin aus Bidens Zeiten als US-Senator, Tara Reade, beschuldigt den heute 77-Jährigen, er habe sie 1993 in einem Senatsgebäude gegen eine Wand gedrückt, unter ihren Rock gegriffen und sei mit seinen Fingern in sie eingedrungen. Bidens Kampagne wies die Anschuldigungen deutlich zurück, der Demokrat selbst äusserte sich noch nicht dazu und sparte das Thema auch am Dienstag (Ortszeit) bei einem Online-Auftritt aus.

Es kommen jedoch schrittweise neue Informationsschnipsel an die Öffentlichkeit. Die Schilderungen der Frau werfen allerdings einige Fragen auf.

Reade schrieb am Dienstag (Ortszeit) auf Twitter, Biden habe sie vergewaltigt. «Es gibt keine Rechtfertigung für eine institutionalisierte Vergewaltigungskultur.» Die 56-Jährige hatte ihre Vorwürfe vor mehreren Wochen in einem Podcast publik gemacht. Grosse US-Medien, darunter die «Washington Post» und die «New York Times», starteten daraufhin Recherchen, sprachen mit Reade, damaligen Weggefährten der Frau und früheren Mitarbeitern von Biden. Eindeutige Belege für ihre Darstellung fanden sie nicht. (sda/dpa)

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Joe Biden streichelt Frau des neuen US-Verteidigungsministers

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85
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85Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ChillDaHood 30.04.2020 08:17
    Highlight Highlight Sorry, es ist nervig. Diese "Story" ist seit über einem halben Jahr bekannt. Und bloss weil es Biden ist (den ich auch Trump 100'000 mal vorziehen würde) wird es totgeschwiegen. Und langsam kommen immer mehr Puzzleteile heraus und es kann nicht mehr ignoriert werden. Trotzdem wird hier das Opfer als eher unglaubwürdig diffamiert, nachdem es schon seit einem halben Jahr ignoriert wird. Stichwort Kavanaugh? Stichwort US Unis und ihre Exmatrikulierungen, wenn Anschuldigungen da sind, was Biden selbst unterstützte. Das stinkt himmelhoch nach Doppelmoral!
  • Faktenchecker 29.04.2020 12:28
    Highlight Highlight Jetzt kann nicht mal CNN die Fakten länger ignorieren.
    Trotzdem läuft es noch unter "andere div Meldungen".
    Die Verlogenheit der links liberalen Medien und den Demokraten wird wieder mal auf krasse Weise den Amerikanern klar.
    Biden ist erledigt. Gut so.
  • rodolofo 29.04.2020 12:21
    Highlight Highlight In einem "Me too!"-Vergleich mit seinem voraussichtlichen Kontrahenten bei der Präsidentschaftswahl, Donald Trump, dürfte Joe Biden trotz dieser Verfehlungen haushoch den Wanderpreis "Kleineres Übel" gewinnen.
    Mehr liegt für den "Alten, Weissen Mann" aktuell einfach nicht drin.
    Und trotzdem wurde noch nie eine Frau Präsidentin der USA!
    Warum ist das wohl so?
    Verhalten die sich zu brav und zu streberhaft?
    Oder verbinden wir unbewusst "Frau" mit "Opfer" und gehen darum davon aus, dass die USA im Haifischbecken der Weltpolitik nicht ernst genommen würden, wenn sie von einer Frau regiert würden?
  • iudex 29.04.2020 11:58
    Highlight Highlight Klever, dies dürfte so manche Wählerin von Trump anlocken.
  • Pafeld 29.04.2020 11:26
    Highlight Highlight Eine Frau erhebt Vorwürfe? Ist, falls wahr, eindeutig eine Sauerei. Aber immer noch besser als Agent Orange, der die Vorwürfe wegen sexueller Belästigung nicht einmal mehr an seinen kleinen Wurststummelfinger abzählen kann. Offensichtlich ist man bei den Republikanern erst für das Amt geeignet, wenn man den Harvey Weinstwin abgezogen hat.
  • Guido Zeh 29.04.2020 10:35
    Highlight Highlight Der Grabthembythepussy- Unhold wurde auch gewählt...dann doch besser touchy-Biden.
  • mrgoku 29.04.2020 10:35
    Highlight Highlight hmmm.... wieviel geld da wohl geflossen ist damit die frau dies nun genau jetzt der öffentlichkeit erzählt?

    das ist ja schon fast peinlich so überschaubar ist das ganze...

    billiger könnte man das in einer serie nicht darstellen
  • T13 29.04.2020 10:31
    Highlight Highlight Ist das jetzt nicht eine mindestanforderung in den Staaten?
  • Bruno Wüthrich 29.04.2020 10:30
    Highlight Highlight Ich habe einfach Mühe mit solchen Anschuldigungen. Da wird ein System sichtbar. Was will diese Frau jetzt?

    Wäre sie ein halbes Jahr früher damit herausgekommen, wäre sie glaubwürdiger gewesen. Dann hätte man Biden, hätte man etwas Wahres hinter den Anschuldigungen vermutet, einfach aus dem Rennen nehmen können.

    Sie kommt aber erst jetzt, wo klar ist, nur Biden wird gegen Trump im Kampf um die Präsidentschaft antreten. Da darf man durchaus vermuten, dass es hier einzig und allein darum geht, Trump einen Gefallen zu erweisen.

    Um dies zu erreichen, muss der Vorwurf noch nicht einmal stimmen.
    • BetterTrap 29.04.2020 10:38
      Highlight Highlight Das ist ja das Problem - die Anschuldigungen sind schon Monate alt.
      Wurden aber sowohl von den Demokraten wie auch den Medien offensichtlich verschwiegen.

    • Q anon = B annon 29.04.2020 11:33
      Highlight Highlight @BetterTrap
      und von den Reps und sogar von Trump!
  • Erklärbart. 29.04.2020 10:17
    Highlight Highlight Und sie musste so lange warten bis er als einziger Kandidat der Demokraten verbleibt...

    Sry, aber das ist einfach bescheuert von der Dame und sie erweist echten Opfern von Vergewaltigungen einen Bärendienst.
  • kliby 29.04.2020 10:03
    Highlight Highlight Die Frau hat die Vorwürfe schon vor 2 Monaten kund getan. Schon erstaunlich, wie lange die Medien die Anschuldigungen stillschweigen konnten.

    Ich erinnere mich, dass das bei der Beschuldigung von Kavanaugh anders war, da konnte nicht genug oft und schnell darüber berichtet werden.

    Liegts daran, dass Kavanaugh Republikaner ist, Biden aber Demokrat?
    • Q anon = B annon 29.04.2020 14:19
      Highlight Highlight Nein es liegt daran das es einfach zu sehr nach Politik als wirkliches Vergehen aussieht!
      Diese Frau hat 8 jahre als Biden Vice war, vergessen das es geschehen ist! 4 jahre als er Privatman war auch. Als er bei den Vorwahlen im Hintertreffen war, hat sie auch geschwiegen. Aber da sein ende Feb. fast klar war das er der Dem. Kandidat war ist plörtlich dieses Schreckliche Ereignis wieder da! Scheint mir einfach wirklich sehr gesucht!
  • Neruda 29.04.2020 10:00
    Highlight Highlight Bei Lauber schreibt ihr "Es gilt die Unschuldsvermutung" am Ende des Artikels und hier nichts? Nicht, dass ich Biden super sympathisch finde, aber gemäss meinem Wissensstand gilt diese auch nach #metoo noch.
  • BetterTrap 29.04.2020 09:47
    Highlight Highlight Die Vorwürfe gibt es schon seit Wochen - wurden aber totgeschwiegen bis Biden endlich als Kandidat der Demokraten feststand..

    ..aber ja - die Auswahl zwischen zwei alten, sexistischen, weissen Männern. Das nennt sich Demokratie? In diesem Sinne - unbrauchbar.
    • bbelser 29.04.2020 12:08
      Highlight Highlight Wie geht denn "totschweigen" heutzutage? Heute wird doch jeder belanglose Furz medial zum Tornado aufgeblasen. Oder hab ich was verpasst und die Foxnews-Reporter wurden alle gefesselt und geknebelt? Totschweigen ist ein typischer VT-Begriff, der suggerieren will, dass die sog. "Mainstream-Medien" alle gleichgeschaltet seien. Trump-Talk also...
  • zaphod67 29.04.2020 09:40
    Highlight Highlight Vor zwei Wochen schrieb ich: "Biden muss wohl in den nächsten Wochen damit rechnen, dass sich weitere Frauen plötzlich daran erinnern, vor 25 - 30 Jahren ganz schrecklich von ihm belästigt worden zu sein. Das scheint heutzutage zum Standardprogramm zu gehören."

    Nun, das war auch nicht schwer vorauszusehen.
  • Democracy Now 29.04.2020 09:39
    Highlight Highlight "Es kommen jedoch schrittweise neue Informationsschnipsel an die Öffentlichkeit. "


    Die Informationen waren schon länger da. Die etablierten Medien berichten einfach erst seit der Aufgabe von Sanders darüber...
  • Scaros_2 29.04.2020 09:37
    Highlight Highlight Sowas gehört ja fast dazu bei den Wahlen.
  • Musikuss 29.04.2020 09:07
    Highlight Highlight Wird die Frau von Trump bezahlt? So kurz vor den Wahlen ist das durchaus denkbar.
  • Frank Eugster 29.04.2020 08:47
    Highlight Highlight Vor einigen Jahren, hätte bereits der Verdacht eines Übergriffs gereicht, um Biden aus dem Rennen zu nehmen. Wir leben in einer Zeit, in der die USA von einem Präsidenten regiert werden, der Affären Schweigegeld bezahlt, der offenkundig Sexisitisches von sich gibt. In einem Land, in dem Bundesrichter unter dem Verdacht stehen, sexuelle Übergriffe begangen zu haben. Womöglich werden die Anschuldiugungen gegen Biden, aus dem trumpschen-Dunstkreis orchestriert. Wer weiss? Wenn kümmerts? Nun, es sollte uns alle kümmern, denn es muss wieder mehr Anstand in den politischen Alltag zurückkehren.
    • kliby 29.04.2020 10:04
      Highlight Highlight Es war Biden, der unter Obama den Slogan prägte: Eine Frau hat immer Recht.
    • scipio 29.04.2020 12:48
      Highlight Highlight Bill Clinton vergessen? Ihm wurden auch seit 1994 verschiedensten sexuelle Belästigungen und Übergriffe vorgeworfen, teilweise wurden die Fälle mit aussergerichtlicher Einigung beigelegt. Das Verhalten gewisser politischer Exponenten aber auch Medien im Vergleich zum "Fall Kavanaugh" ist entlarvend und zeugt nicht von objektiver Beurteilung oder realem Mitgefühl für die potentiellen Opfer.
  • DruggaMate 29.04.2020 08:47
    Highlight Highlight Achtung es folgen ein paar sehr zynische Zeilen:

    Damit hat Biden wohl wieder etwas Respekt bei Trump gewonnen. Muss sich The Donald jetzt Sorgen machen? Immerhin ist auch schlechte Publicity, Publicity. Vielleicht kann Biden mit dieser 'Taktik' ein paar von Trumps Wählern für sich gewinnen? Wir wissen es nicht. Es bleibt spannend. Jedenfalls ein guter Zug von Biden, Trump mit seinen eigenen Waffen zu bekämpfen. Warten wir ab wie Trump und die Wähler auf diesen Vorstoss reagiert. #grab'embythepussy
    • Quo Vadis 29.04.2020 10:15
      Highlight Highlight LOL - gleich im ersten Satz nach der Einleitung aus einem Artikel über sexuelle Übergriffe Bidens einen Anti-Trump Post gemacht :) Das muss man zuerst mal schaffen.
    • DruggaMate 29.04.2020 14:10
      Highlight Highlight @Quo Vadis: Ich verbuche das mal als Kompliment ^^

      Ich wusste ehrlich gesagt nicht, ob ich weinen oder lachen soll als ich den Artikel gelesen habe und die oben lesbaren Zeilen meine ersten Gedanken dazu waren. Die Flucht in den Zynismus scheint aktuell der einzige Weg um all diesen (offensichtlichen) Missständen auf dieser Welt begegnen zu können, ohne den Verstand zu verlieren. Die Realität verkommt mehr und mehr zu Echtzeit-Satire. Speziell in der Politik der USA! USA! USA! USA!

      Idiocracy lässt grüssen.

    • Quo Vadis 29.04.2020 14:50
      Highlight Highlight Mir geht's um die ideologisch-verblendeten Grabenkämpfe, wo die Rechte der Linken Doppelmoral vorwirft, und die Linke der Rechten Whataboutism.
      Dabei ist man bereits so weit, dass man auf die Kritik auf einen in der eigenen Reihe gar nicht mehr eingeht, sondern sofort zum Gegenangriff bläst.

      Doppelmoral eben hüben wie drüben. Dabei sollte man hoffen dass Joe Biden im November überhaupt noch seinen Vornamen kennt, denn aktuell geht das ganze in eine unschöne Richtung mit ihm.
  • Auric 29.04.2020 08:37
    Highlight Highlight Sich gegenseitig mit Dreck zu bewerfen gehört nun einmal dazu.
    • Varanasi 29.04.2020 11:09
      Highlight Highlight Nein.
      Auch oder gerade in der Politik sollten Respekt und Anstand die Regel sein.
    • Auric 29.04.2020 11:41
      Highlight Highlight @Varanasi: das wäre schön, da aber Menschen involviert sind, ist das nur ein frommer Wunsch.
    • Varanasi 29.04.2020 14:33
      Highlight Highlight Dass es zum Teil so ist, heisst noch lange nicht, dass es zur Regel gemacht werden sollte.
  • Victor Paulsen 29.04.2020 08:23
    Highlight Highlight Und das ausgerechnet vor den Wahlen. Doch trotzdem ist er in der Hinsicht noch besser als Trump, bei Trump sollte man eher Statistik führen, welche Frau ihn nicht wegen sexuelem missbrauch beschuldigt hat. Biden das kleinere Übel, trotzdem hoffe ich, dass es wirklich haltlpse Anschuldigunhen sind
    • walsi 29.04.2020 08:45
      Highlight Highlight Die Haltung alles ist besser als Trump ist einfach nur falsch. Es gibt besser geeignete Kandidaten bei den Demokraten. Warum es ausgerechnet Biden sein muss, kann nur mit Mauscheleien innerhalb der demokratischen Partei erklärt werden.
    • swisskiss 29.04.2020 10:36
      Highlight Highlight walsi: Kann solche Meinungen nicht verstehen, wenn man in jedem Bundestaat Vorwahlen durchführt, bei denen registrierte Wähler die Stimme für ihren Kandidaten abgeben können. Für JEDEN Kandidaten!

      Oder hab ich was verpasst? Haben die Superdelegierten der Dems Biden in geheimer Wahl zum Kandidaten gekürt?

      Dazu kommt, dass man nach der gezielten Bevorteilung von Clinton gegen Sanders bei der letzten Vorwahlen, den Einfluss der Superdelegierten soweit einschränkte, dass diese keine Rolle mehr spielen, wenn ein Kandidat die absolute Mehrheit der Wahlmänner in den Bundestaaten holt.
    • Victor Paulsen 29.04.2020 15:53
      Highlight Highlight @walsi
      Bin überhaupt kein Fan von Biden. Hätte viel lieber ein Sanders oder eine Warren gehabt. Aber ich bin insofern froh, dass Biden die Vorwahlen gewonnnen hat, weil er, anders als Sanders, Trump Wähler aus der Mitte gewinnen kann.
      Die Grundeinstellung "alles besser als" ist im Normalfall nicht so super, aber mir fallen keine 5 Bereiche ein, indenen Biden Anschuldigungen erhielt oder Blödsinn gemacht hat, in denen Trump nicht noch dubiosere Vorfälle hatte
  • walsi 29.04.2020 08:20
    Highlight Highlight Dies Anschuldigungen bringen für viele linke Leute Probleme. Als solche Anschuldigungen gegen Brett Kavanaugh, konservativer Richter, erhoben wurden. Schrien sie alle, das disqualifiziert den Mann als Bundesrichter. Bei Joe Biden schweigen sie. Wo ist der Aufschrei von #meetoo?

    Man hat eher den Eindruck, dass es damals bei Kavanaugh nicht um #meetoo ging, es wurde als Deckmantel missbraucht, weil man einen Konservativen Richter verhindern wollte.
    • Carl Gustav 29.04.2020 08:29
      Highlight Highlight Egal ob links oder rechts.
      Realistisch gesehen wird es wohl nie mehr einen Kandidaten geben, der nicht solchen Anschuldigungen ausgesetzt sein wird.
      Zu gross ist die Versuchung, da es immer einen Einfluss hat auf den Wähler, egal ob wahr oder nicht.
    • lilas 29.04.2020 08:41
      Highlight Highlight Den Rechten aber geht es nun nur um #meetoo? Das ich nicht lache!
      Es ist und bleibt eine Schlammschlacht, wer mehr Dreck wirft, mehr besticht, bessere Beziehungen zur Rüstungs- und andrer Industrie hat, wird wohl gewinnen. Ginge es um politische Fahigkeiten oder gar um menschliche Qualitäten, sässe nicht DT im weissen Haus und die meisten Präsidenten vor ihm auch nicht. Kennedy ist meiner Meinung nach eine der Ausnahmen.
    • ridega 29.04.2020 09:42
      Highlight Highlight Biden ist nicht Links! Und die Linken sind ja genau die, die diese Vorwürfe ans Licht gebracht haben.

      Demokraten sind nicht Links. Sie wären bei uns die FDP - also Mitte-Rechts. Aber leider gibt es in den USA ein zwei Parteien System. Darum müssen die Linken in die Demokratische Partei um eine Chance zu haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdvocatusDiaboli 29.04.2020 08:10
    Highlight Highlight Ich warte nun besonders gespannt auf die Stellungnahme von Bidens VP. Wird es nun trotzdem noch eine linke Frau sein, die mit ihm zur Wahl antritt?

    Die Stars der #MeToo Bewegung machen wegen dem gerade die fünf Phasen des Sterbens durch. Alyssa Milano kam soeben im Endstadion an.
  • Bruno S.1988 29.04.2020 08:02
    Highlight Highlight In dieser Geschichte geht es vorallem darum dass die gleichen Demokraten die gegen Kavanough einen gewissen Standart gefordert haben, diesen nicht mehr einhalten wollen weil es einen aus den eigenen Reihen trifft.
    Dies zeigt doch nur auf, dass der einzige Unterschied zwischen den Demokraten und den Republikanern ihre Team Unterwürfigkeit ist.
    • Max Dick 29.04.2020 10:07
      Highlight Highlight Einen Standard, den die Republikaner hingegen schon bei Bill Clinton gefordert haben und es selbst nie so genau nahmen. Man sollte es einfach sein lassen diese alten Geschichten, und sich auf die Zukunft fokussieren.
    • Amboss 29.04.2020 10:32
      Highlight Highlight @Bruno: Richter am obersten Gerichtshof und Präsident sind doch in mehrerer Hinsicht zwei paar Schuhe.

      - Der oberste Richter ist auf Lebenszeit gewählt. Den Präsident kann man nach vier Jahren abwählen.
      - Der Richter am obersten Gerichtshof wird vom Senat gewählt, während die Bevölkerung entscheiden kann, wie sie solche Anschuldigungen bewerten möchte.
      - Der oberste Gerichtshof repräsentiert die Justiz. Da sollten die obersten Richter schon sauber sein, während der Präsident ein Politiker ist. Also Politiker muss man gewählt werden und kann auch "Dreck am Stecken" haben.
    • swisskiss 29.04.2020 10:52
      Highlight Highlight Bruno S.1988: Nein! Grundsätzlich und vieeel simpler. JEDE Angriffsfläche wird gesucht, um den politischen Gegner zu diskreditieren.

      Eine seit den späten 70er Jahren erkennbare Tendenz im US Wahlkampf, ist nicht nur die Personialisierung, die Sachthemen abgelöst hat, sondern auch gezielter Wahlkampf, der nicht mehr für den eigenen Kandidaten geführt wird, sondern gegen den Gegner eingesetzt wird. Aktuell ist mehr als ein Drittel des eingesetzen Geldes im Wahlkampf, bei PAC die nur diese Strategie fahren.

      Und es wird immer dreckiger.... auf beiden Seiten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cornelxcvi 29.04.2020 07:52
    Highlight Highlight Wetten dass die Reps dies benutzen, um gegen Biden zu wettern und dabei ganz gekonnt auslassen, dass es gegen Trump mehrere solcher Anschuldigungen gibt.
  • Gustav.s 29.04.2020 07:27
    Highlight Highlight Sie ist ja nicht die einzige. War der Artikel nicht hier bei Watson der zur Kernausage kam: bei Trump redete man darüber aber es nutzte nix und bei Biden redet man nicht einmal mehr gross darüber?
    Wenn Trump nicht vom Stängeli gheit, braucht es bei einem solchen Pseudogegner keine Wahlen.
  • {Besserwisser} 29.04.2020 07:18
    Highlight Highlight 30 Jahre nach dem angeblichen Ereignis, just zum Zeitpunkt einer sich anbahnenden Präsidentschaftskandidatur, kommen diese unangenehmen Vorwürfe. Es wird sehr schwer, dies einzuordnen. Was bleibt ist ein grosser Fleck auf dem Hemd von Biden.
    • winglet55 29.04.2020 10:20
      Highlight Highlight War nicht Biden 8 Jahre lang Vice von Obama?
      Damals war es offensichtlich kein Thema, warum dann jetzt? Ein Schlingel, wer Böses denkt.
    • Q anon = B annon 29.04.2020 10:37
      Highlight Highlight Vorallem er war 8 Jahre Vice Präsident! Und da schweigt man? Schon seltsam nicht?

      Das schlimmer die Dem Wähler interessiert das, die Rep Wähler nur bei Biden, bei Trump ist es ihnen so was von egal.
  • ralck 29.04.2020 07:12
    Highlight Highlight Sexuelle Übergriffe sind seit ein paar Jahren doch sowieso ein Must-have, um US-Präsident zu werden?
    • rodolofo 29.04.2020 12:26
      Highlight Highlight Wenn das Ziel darin besteht, die rechtsextreme Tea Party-Bewegung der Republikaner zu beeindrucken und zu überzeugen schon...
      Aber bei den Demokraten sieht es da eher gegenteilig aus! Wer deren Stimmen gewinnen will, muss Frauen und AfroamerikanerInnen hinter sich wissen, die ein feines Sensorium haben für chauvinistische- und rassistische Diskriminierung und Geringschätzung.
    • Max Dick 29.04.2020 14:06
      Highlight Highlight Rodolofo: falsch, falsch. Die Demokraten müssen primär die rustbelt und andere Staaten im mittleren Westen zurückgewinnen. Schwarze gibt es dort nicht so viele (abgesehen davon, die stimmen die ja ziemlich sicher für Biden, wieso sollte sich das ändern?) und die Frauen dort können mit diesem ganzen metoo-gehabe irgendwelcher New Yorker und Kalifornier-Studenten und Künstler recht wenig anhaben.

  • felixJongleur 29.04.2020 07:11
    Highlight Highlight Definiere "eindeutige Belege". Die gab es bei Brett Kavanaugh auch nicht. Es gibt übrigens ein Script, welches belegt dass die Mutter der Frau 1993 Larry King angerufen hat wegen Fehlverhaltens eines Senators gegen ihre Tochter.
    • Max Dick 29.04.2020 07:42
      Highlight Highlight Eindeutige Belege = Beweise. Sehr richtig, die gibt es im Fall Kavanaugh auch nicht, und darum ist es auch richtig, dass dies seine Wahl an den obersten Gerichtshof nicht verhindert hat (ich hätte ihn aus anderen Gründen nicht gewählt).

      Ein Script eines Anrufes von einer Drittperson an einen Talkshow-Moderator wegen "Fehlverhaltens" ist allenfalls ein kleiner Hinweis, dass da mal was gewesen sein könnte, das in diese Richtung geht. Aber wie gesagt, liegt 27 Jahre zurück, Akte zu und weg damit.
    • felixJongleur 29.04.2020 08:25
      Highlight Highlight Hier wird das übrigens sehr gut aufgearbeitet:
      Play Icon
    • felixJongleur 29.04.2020 08:46
      Highlight Highlight @ Max: Der Bruder erinnert sich daran, eine Nachbarin erzählt davon: https://edition.cnn.com/2020/04/28/politics/tara-reade-neighbor/index.html

      Die Demokraten zahlen nun den Preis, dass sich nicht schon vor einigen Wochen diesem Thema gestellt haben. Biden bspw. wird komplett abgeschirmt - nicht damit konfrontiert. Dabei könnte man durchaus in die Offensive gehen und kommunikativ einen Umgang finden damit. So müssen sie sich einmal mehr Doppelmoral vorwerfen lassen, abgesehen davon dass es ein Schlag ins Gesicht für die metoo Bewegung ist wenn nur Frauen geglaubt wird die einem genehm sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Zyniker haben es leichter 29.04.2020 07:10
    Highlight Highlight Was ist mit dem Anruf bei Larry King? Spielt aber eigentlich keine Rolle, der Fall demonstriert die Verlogenheit der Demokraten und weiten Teilen der #metoo-Fraktion, denn umgekehrt glaubt man jede noch so absurde und haltlose Anschuldigung, dort braucht es jeweils keine Beweise, weil man den Frauen doch glauben muss... Sie ist immerhin eine ehemalige Angestellte, sie ist aus dem eigenen Lager.
  • Max Dick 29.04.2020 07:06
    Highlight Highlight Eine Anschuldigung, die 27 Jahre zurückliegt, und für die es keinerlei Belege gibt und je geben wird, ist es eigentlich nicht weiter wert, gross thematisiert zu werden.

    Das einzig gute daran ist, dass es gegen beide Kandidaten für die Präsidentschaft 2021 - 2025 solche Anschuldigungen gibt, und folglich dürfte es dann im Wahlkampf auch keine Seite gross thematisieren, und es könnte dann um so etwas wie Politik gehen in den Debatten.
    • Bullet-Tooth-Joni 29.04.2020 07:48
      Highlight Highlight Bei Trump soll es um Inhalte gehen? 😂🤣 selten so gelacht...

      By the way: Es ist "gut" das gegen beide Präsidentschaftskandidaten Vergewaltigungsvorwürfe geäussert werden?!?! Wohl vielmehr ein Armutszeugnis einer im sterben liegenden Demokratie...
    • Max Dick 29.04.2020 09:58
      Highlight Highlight Bullet: gegen keinen Kandidaten werden Vergewaltigungsvorwürfe geäussert. Die Vorwürfe sind bei beiden ins deutsche übertragen "Sexuelle Übergriffe". Und es sind nach wie vor nur Vorwürfe. Also alles halb so dramatisch.
    • Quo Vadis 29.04.2020 10:32
      Highlight Highlight @ Max Dick: Es gibt trotzdem einen grossen Unterschied. Während die Demokraten Feminismus, Gleichberechtigung, #metoo und andere SJW Themen predigen, sind dies für die Republikaner zwar Themen die man durchaus bespricht, jedoch eher zweitrangig sind.

      Wenn ich als Prediger jedoch mich selbst nicht daran halte, macht mich das mehr als nur unglaubwürdig. Unter anderem ein Punkt weshalb Hillary Clinton nicht DEUTLICH gegen Trump gewinnen konnte (wobei Sie es hätte müssen nach all den gefundenen und erfundenen Skandalen über Trump).

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