DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Actor and comedian Bill Cosby, right, arrives for a court appearance Wednesday, Feb. 3, 2016, in Norristown, Pa.  Cosby was arrested and charged with drugging and sexually assaulting a woman at his home in January 2004.  A judge will decide whether to dismiss a sexual assault case against the comedian over an unwritten promise of immunity that a former prosecutor says he gave Cosby's now-deceased lawyer. (AP Photo/Mel Evans)

Flankiert von einem Bodyguard: Bill Cosby auf dem Weg zum Gericht in Norristown (PA)
Bild: Mel Evans/AP/KEYSTONE

Schlechte Aussichten für den Comedian: US-Richter lässt Missbrauchsklage gegen Bill Cosby zu

Ein US-Gericht hat erstmals eine Anklage gegen US-Komiker Bill Cosby wegen sexuellen Missbrauchs zugelassen. Ein Richter in Norristown im Bundesstaat Pennsylvania entschied am Mittwoch, dass die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen den 78-Jährigen weiterverfolgt wird.



In dem Strafverfahren geht es um einen Fall aus dem Jahr 2004, indem die Staatsanwaltschaft Cosby «schwere sexuelle Nötigung» zur Last legt. Bei einer Verurteilung drohen dem TV-Star bis zu zehn Jahre Haft und 25'000 Dollar Geldstrafe.

US-Medienberichten zufolge handelt es sich um den Fall einer Universitätsmitarbeiterin, die der Schauspieler 2004 unter Drogen gesetzt und missbraucht haben soll. Der Übergriff soll laut Staatswanwalt Kevin Steele im Haus des Schauspielers in Cheltenham bei Philadelphia stattgefunden haben. Die Frau habe Cosby damals als «Mentor und Freund» vertraut.

Insgesamt beschuldigen inzwischen mehr als 50 Frauen den einstigen Star der «Cosby Show», sie sexuell missbraucht zu haben. Zu Cosbys mutmasslichen Opfern gehören Models, Kellnerinnen und Mitarbeiterinnen aus dem Showgeschäft. Die Fälle reichen bis in die 60er Jahre zurück, die meisten sind daher bereits verjährt. Cosby bestreitet die Vorwürfe vehement.

In zwei Fällen war kürzlich entschieden worden, dass sich Cosby nicht vor Gericht verantworten muss. Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles verzichtete in beiden Fällen auf eine Anklage, da die Vorwürfe bereits verjährt seien. Ausserdem gebe es nicht genügend Beweise gegen Cosby. (wst/sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren: Film, Serien, Netflix und Co.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Joe Biden beginnt seinen Kampf gegen Diktatoren mit Wladimir Putin

Der US-Präsident befindet sich nicht nur auf einer Europatournee, sondern auch auf einer Mission: Er will die Demokratie gegen Diktatoren wie Putin verteidigen.

Schon bei seiner Ankunft auf dem Stützpunkt der britischen Luftwaffe in Mildenhall stellte Joe Biden klar, welche Ziele er auf seiner Europatournee verfolgen will:

Ebenso machte der US-Präsident klar, wen er dabei besonders im Auge hat: Wladimir Putin. An die Adresse des russischen Präsidenten erklärte er, man werde auf seine «schädlichen Aktivitäten» in einer «robusten und bedeutungsvollen Art reagieren». «Wir müssen alle diskreditieren, die meinen, das Zeitalter der Demokratie sei …

Artikel lesen
Link zum Artikel