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epa07521390 US Secretary of State Mike Pompeo announces the State Department will not renew sanction waivers for countries importing Iranian oil at the State Department in Washington, DC, USA, 22 April 2019. The increased pressure on Iran comes nearly one year after the Trump administration withdrew from the Iran Nuclear Deal. Pompeo also spoke briefly on the terrorist bombings in Sri Lanka.  EPA/JIM LO SCALZO

Bild: EPA/EPA

Schicken die USA Truppen nach Venezuela? «Möglich», meint Aussenminister Pompeo



US-Aussenminister Mike Pompeo hat eine militärische Intervention der Vereinigten Staaten in Venezuela als «möglich» bezeichnet. Präsident Donald Trump sei auf einen solchen Schritt vorbereitet, wenn dieser «erforderlich» werde, sagte Pompeo am Mittwoch in einem Interview des Fernsehsenders Fox Business Network.

«Die Option, militärische Gewalt anzuwenden, ist vorhanden, wenn es dies ist, was letztlich erforderlich ist», sagte der US-Aussenminister. Er fügte aber hinzu, seine Regierung hoffe, dass eine Militärintervention nicht notwendig werde: «Wir hoffen, dass es eine friedliche Lösung geben kann» und dass der venezolanische Präsident Nicolás Maduro sein Amt «ohne Gewalt» aufgeben werde.

Die USA haben wie rund 50 andere Staaten den venezolanischen Oppositionsführer und selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó anerkannt. Die Trump-Regierung warnt bereits seit Längerem, dass für sie in der Venezuela-Krise «alle Optionen» auf dem Tisch lägen.

In den vergangenen Tagen hatte sich der Machtkampf zwischen Maduro und Guaidó nochmals verschärft. Der Oppositionschef erklärte am Dienstag, er habe eine Gruppe von Militärs auf seiner Seite. Im Anschluss kam es zu gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften.

Guaidó rief für Mittwoch zur grössten Protestaktion in der Geschichte des südamerikanischen Landes auf, die Armee warnte vor einem Blutvergiessen. (sda/afp)

Tote und Verletzte bei Protesten in Venezuela

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    Alle Leser-Kommentare
  • Matti_St 02.05.2019 02:26
    Highlight Highlight Ach herrje, Süss wie die Leute über Misswirtschaft und Demokratie schreiben.

    Hier geht es nur um Öl. Und zwar die größten Erdölvorkommen Global. Hier bringt niemand Stabilität und Wohlstand. Falls die USA einmarschieren, nehmen sie sich zuerst mit Privatfirmen die Rohstoffe.
  • (M)eine Meinung 01.05.2019 23:07
    Highlight Highlight Regime chance is against the UN. Jeder Angriffskrieg ist gegen die UN und die Menschenrechte.. auch wenn der Aussenminister Menschenrechte aufführt....
  • stevemosi 01.05.2019 22:57
    Highlight Highlight Ohne UN-Mandat wäre dies völkerrechtswiedrig und strafbar.... Wieder einmal...
  • (M)eine Meinung 01.05.2019 22:30
    Highlight Highlight Hands off - regime change
    Monroe doktrin ist gegen die UN
  • redeye70 01.05.2019 20:57
    Highlight Highlight Das Militär steht hinter Maduro. Die Mehrheit des Volks offenbar auch. Die USA scheinen einfach nicht von vergangenen Fehler lernen zu wollen. Eine Intervention würde in einem Fiasko enden. Also eigenlich so wie immer, wenn Uncle Sam in den Krieg zieht.
  • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 01.05.2019 19:31
    Highlight Highlight Scheint es nir mir so, oder meint Pompeo eigentlich dass es nur dann eine militärische Intervention gibt, wenn man Amerika nicht freiwillig ans Öl lässt?
    Ich muss ganz ehrlich sagen, mit Blick auf andere, gewaltsam "demokratisierte" Länder, dass so eine Intervention erst recht für große Probleme sorgen wird.
  • BetterTrap 01.05.2019 19:30
    Highlight Highlight Vorzeige Demokraten wie Trump & Bolsonaro geht es in Venezuela zum Glück ja um die Bevölkerung... ach nee, denen ist ja die Bevölkerung im eigenen Land auch ziemlich Schnuppe.

    Würde sich irgendeiner auch nur im geringsten um die Bevölkerung kümmern müsste man die Sanktionen endlich mal auflösen, das Land wird wortwörtlich ausgequetscht bis zum Gehtnichtmehr um Maduro zu stürtzen.

    Es ist die typisch amerikanische „Wir bringen euch Frieden und Demokratie“-Taktik. Schlussendlich endet es meistens im Tod unzähliger Zivilisten und einer Faschodiktatur. (Vietnam, Lybien, Chile, Irak, Syren)
    • DonChaote 01.05.2019 23:34
      Highlight Highlight @Rontaler
      Chavez hat industrie verstaatlicht, damit die bodenschätze des landes auch auf rechnung des landes abgebaut und verkauft werden können und nicht einfach ins ausland abfliessen. Chavez hatte gute ideen und für die arme landbevölkerung und das demokratieverständnis derer viel bewirkt, wirtschaftlich gesehen aber sicher einige fehler gemacht.
      Maduro hingegen... ich denke maduro hat mehr gegner als guaido unterstützer hat im volk. Und den leuten in venezuela soll man zutrauen, dass sie internes selbst lösen können. Nix da sanktionen und drohungen und säbelrasseln von aussen.
  • Wander Kern 01.05.2019 18:29
    Highlight Highlight Irgendwann findet man Maduro dann wahlweise in einem Erdloch oder Abwasserkanal und dann ist Venezuela endlich so friedlich und demokratisch, wie Libyen oder der Irak.
    • (M)eine Meinung 01.05.2019 22:31
      Highlight Highlight Das darf man in unseren Medien nicht schreiben. US PR is watching you....
    • DonChaote 01.05.2019 23:35
      Highlight Highlight @gregor hast
      Eventuell mal den sarkasmusdetektor neu justieren ;)
  • Baba 01.05.2019 17:48
    Highlight Highlight Soso, 'merica will mal wieder ein Staatsoberhaupt stürzen. Wir gut das kommt, sieht man ja zB im Irak... Mit welchem Recht spielen sich die USA eigentlich nach wie vor als Weltpolizisten auf? Hätten die zu Hause nicht genügend Baustellen?

    Aber das stabile Genie im Oval Office weiss ja sicher, was er zu tun hat. Nicht.z
    • Magnum44 01.05.2019 18:57
      Highlight Highlight Humanitäre Intervention lautet das Zauberwort.
    • Wander Kern 01.05.2019 19:12
      Highlight Highlight @Rontaler
      Die Frage hätte man sich evtl. stellen müssen, bevor man Sanktionen verschärft hat.
    • T13 01.05.2019 19:27
      Highlight Highlight Sie machen das am liebsten, wenn das zu befriended land auf einem riesen berg öl sitzt und die dortige regierung eher mit russen und chinesen koperieren würden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Basti Spiesser 01.05.2019 17:08
    Highlight Highlight Nachdem Ländern wie Irak, Libyen und Syrien »Demokratie gebracht« wurde, und ersichtlich wurde wie es der Bevölkerung dort erging, zeigt sich das Volk von Venezuela verständlicherweise eher zurückhaltend gegenüber dieser Idee.
  • Basti Spiesser 01.05.2019 16:52
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl, Trump und seine Administration spielt hier etwas. Tönt für mich mehr nach Druck machen und bellen, statt dass sie wirklich Soldaten schicken.
  • wasps 01.05.2019 16:19
    Highlight Highlight Sie nehmen dann natürlich auch sehr gerne die Flüchtlinge bei ihnen auf.
  • Chrigi-B 01.05.2019 16:17
    Highlight Highlight "Trump Playbook" aka North Korea 2.0:

    - Bolton, Pompeo & Freunde rasseln mit den Säbeln.

    - Gestern wurden im Osten und Westen der USA Flugzeugträger Richtung Süden entsandt

    - Trump polttert auf Twitter


    --> Das Ziel ist Maduro mit Säbelrasseln zu vertreiben, wie bei Kim. Dort wollte man die Raketen über Japan und Guam verhindern, was auch genau mit dieser Strategie erfolgreich geklappt hat. Trump weiss haargenau, sollte er Truppen entsenden und einen neuen Krieg starten, hat er keine Chance auf eine Wiederwahl!
    • Wander Kern 01.05.2019 18:34
      Highlight Highlight Naja, das weiss auch der Busfahrer in Caracas...

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