International
Migration

Tränengas, kaputte Scheiben: Trump will noch härtere ICE-Razzien

Immigration and Customs Enforcement officers push back protestors outside out of an ICE facility in Broadview, Ill., Friday, Sept. 19, 2025. (Anthony Vazquez/Sun-Times/Chicago Sun-Times via AP)
Trump  ...
Vermummt und grob: Das Vorgehen von ICE-Einheiten sorgt in den USA für Kritik.Bild: keystone

Donald Trump wünscht sich noch härtere ICE-Razzien

Nach Kritik an Einsatzkräften bei Razzien gegen Migranten in den USA hat sich Präsident Donald Trump hinter das Vorgehen gestellt. Er will gar, das die Behörde noch rabiater vorgeht.
03.11.2025, 06:2103.11.2025, 06:50

Der Republikaner sagte dem Sender CBS News auf die Frage, ob einige der Razzien zu weit gegangen seien:

«Nein. Ich denke, sie sind nicht weit genug gegangen.»

Seit Wochen kursieren Videoaufnahmen von Razzien im Netz. Diese hatten bei Kritikern für Empörung gesorgt. Im TV-Interview mit Trump wurden als Beispiele der Einsatz von Tränengas, eine eingeschlagene Autoscheibe und ein Fall genannt, bei dem eine Frau zu Boden stürzte. Auf die Nachfrage, ob er mit solchen Taktiken einverstanden sei, sagte Trump: «Ja, weil man die Leute rausbringen muss.» Viele von ihnen seien Mörder, behauptete er.

Einsätze mit Vermummten

Die Razzien der Migrationsbehörde ICE sind Teil der verschärften Migrationspolitik der Trump-Regierung. Diese spricht mit Blick auf die Razzien von kriminellen Ausländern und Migranten, die sich illegal ohne gültige Papiere in den Vereinigten Staaten aufhielten.

Kritiker werfen der Regierung Willkür vor. ICE-Einsätze in zahlreichen Städten, bei denen Vermummte gegen Migranten vorgingen, hatten Entsetzen ausgelöst. Die Regierung hingegen wirft Kritikern vor, Stimmung gegen die Behörde zu machen und Angriffe auf die Einsatzkräfte zu provozieren. (sda/dpa)

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Kommissar Rizzo
03.11.2025 08:09registriert Mai 2021
Manche Menschen wollen einfach die Welt brennen sehen. Und sich dann auf ihre Golfplätze zurückziehen.
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