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US-Aussenminister fordert sofortigen Waffenstillstand im Kongo

Sen. Marco Rubio, R-Fla., President-elect Donald Trump's choice to be Secretary of State, appears before the Senate Foreign Relations Committee for his confirmation hearing, at the Capitol in Was ...
Marco Rubio fordert einen sofortigen Waffenstillstand im Kongo.Bild: keystone

US-Aussenminister fordert sofortigen Waffenstillstand im Kongo

Angesichts der Eskalation der Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) hat US-Aussenminister Marco Rubio alle beteiligten Parteien zu einem sofortigen Waffenstillstand aufgefordert.
29.01.2025, 05:5229.01.2025, 05:52

In einem Telefonat mit Ruandas Präsidenten Paul Kagame betonte Rubio, dass er über die zunehmende Gewalt im Ostkongo zutiefst beunruhigt sei, wie das US-Aussenministerium mitteilte.

Am Montag war die von Ruanda unterstützte Rebellenmiliz M23 in die strategisch wichtige Provinzhauptstadt Goma eingedrungen. Sie liegt in einem der rohstoffreichsten Gebiete des Kongos und grenzt an Ruanda.

Rubio rief alle Parteien auf, die territoriale Integrität des Landes zu respektieren. Das übergeordnete Ziel der USA sei ein dauerhafter Frieden.

Kongo fordert Hilfe von UN-Sicherheitsrat

Zuvor hatte Kongos Aussenministerin Therese Kayikwamba Wagner internationales Handeln gefordert. Sie adressierte den UN-Sicherheitsrat in New York und fragte rhetorisch, welches internationale Recht Ruanda noch verletzen müsse, «damit der Rat endlich die notwendigen Massnahmen gegen Kigali ergreift».

Auslöser der aktuellen Entwicklungen ist das Vorrücken der Rebellenmiliz M23 zusammen mit Soldaten aus dem Nachbarland Ruanda im Osten des Landes. M23 kämpft seit Jahren gegen kongolesische Regierungstruppen und mit ihr verbündete Milizen, um sich den Zugang zu Bodenschätzen zu sichern. Die Gesamtzahl der Vertriebenen im Land wird laut der Europäischen Union auf mittlerweile mehr als sieben Millionen Menschen geschätzt. (sda/dpa)

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