International
USA

Erster Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken in den USA

Erster Todesfall im Zusammenhang mit Affenpocken in den USA

31.08.2022, 05:4531.08.2022, 05:45

Die USA haben ihren ersten Todesfall im Zusammenhang mit den Affenpocken registriert. Die Gesundheitsbehörden des Bundesstaates Texas bestätigten am Dienstag den Tod eines mit den Affenpocken infizierten Patienten.

Affenpocken
Die verstorbene Person war bereits geschwächt.Bild: Shutterstock

Der Erwachsene, dessen Geschlecht nicht genannt wurde, war demnach bereits zuvor stark immungeschwächt. Die Behörden wollen nun nach eigenen Angaben untersuchen, «welche Rolle die Affenpocken bei dem Todesfall spielten».

Auch Jennifer McQuiston von der US-Gesundheitsbehörde CDC erklärte, es müsse nun geprüft werden, ob die Affenpocken bei dem Todesfall eine Rolle gespielt hätten oder nicht. «Es ist wichtig zu betonten, dass Todesfälle aufgrund der Affenpocken zwar möglich, aber sehr selten sind.» Bei mehr als 40'000 Infektionsfällen des derzeitigen Ausbruchs weltweit habe es nur eine «Handvoll» Tote gegeben, sagte McQuiston.

Über 18'000 Fälle in den USA

Bei den Affenpocken handelt sich um eine weniger gefährliche Verwandte der seit etwa 40 Jahren ausgerotteten Pocken. Die Krankheit trat jahrzehntelang vor allem in manchen west- und zentralafrikanischen Ländern auf. Seit Mai aber wurde sie auch ausserhalb Afrikas vermehrt registriert. Allein in den USA sind bislang mehr als 18'000 Fälle gemeldet worden.

Zu den typischen Symptomen der Krankheit gehören hohes Fieber, geschwollene Lymphknoten und Windpocken-ähnliche Pusteln. Übertragen wird die Krankheit durch engen Körper- und Hautkontakt. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Iran-Krieg trifft Energiemärtke: «Am LNG-Markt herrscht Panik»
Der Irankrieg trifft die globalen Energiemärkte ins Mark. Gas wird so teuer, dass Experten alarmiert sind. Wann kommen die extremen Preissprünge beim Verbraucher an?
Es sind keine guten Nachrichten, die aus der Golf-Region kommen – der Krieg trifft die Menschen vor Ort, aber auch die globalen Energiemärkte. QatarEnergy, immerhin zweitgrösster Flüssiggas-Produzent der Welt, gab am Montag bekannt, dass er wegen militärischer Angriffe seine Produktion einstellen muss. Am Dienstag legte der Staatskonzern sogar nach und gab den Produktionsstopp für weitere Chemikalien bekannt. Ausserdem sitzen inzwischen etwa 150 Öl- und Gastanker vor der Strasse von Hormus fest und können ihre kostbare Ware nicht ausliefern. Allein Katar bestreitet nach Angaben von Unicredit 93 Prozent der Flüssiggasexporte (LNG) durch die Strasse von Hormus.
Zur Story