International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Lösegeldzahlungen bei Entführungen: Obama rückt von seiner knallharten Linie ab



Die US-Regierung überdenkt angeblich ihre Haltung zu Lösegeldzahlungen, um amerikanische Geiseln aus den Händen ausländischer Terroristen zu befreien. Wie der TV-Sender CNN berichtet, wollen die USA zwar auch künftig kein Lösegeld zahlen.

FILE - This Friday, May 27, 2011 file photo shows journalist James Foley, of Rochester, N.H., in Boston. On Aug. 19, 2014, the Islamic state released a video showing the beheading of the American journalist in response to U.S.-led airstrikes. It marked the first of many videos showing militants beheading foreign captives. (AP Photo/Sreven Senne, File)

Eine von mehreren US-Geiseln, die in die Hände der Terrormiliz IS fielen und von ihr ermordet wurden: Reporter James Foley.  Bild: Steven Senne/AP/KEYSTONE

Allerdings wolle die Regierung Angehörigen, die zur Freilassung gekidnappter Familienmitgliedern Geld zahlen, nicht mehr länger mit Strafe drohen. Bereits diesen Mittwoch sollten entsprechende Richtlinien erlassen werden. Die Weigerung, Lösegeld zu bezahlen, wird damit begründet, dass dies zu weiteren Entführungen ermutigen könnte.

Opferfamilien hatten Druck aufgesetzt

Die Debatte war nach Enthauptungen amerikanischer Geiseln durch Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Nahost angeheizt worden. Der IS hatte Videos der Enthauptungen ins Internet gestellt. Nachdem Familien der Opfer sich unzufrieden über das Vorgehen der Regierung geäussert hatten, ordnete Präsident Barack Obama eine Überprüfung der Richtlinien an.

Die USA hatten in der Vergangenheit immer wieder europäische Länder unter der Hand kritisiert, weil sie bei Lösegeldzahlungen halfen oder zumindest wohlwollend wegschauten. (tat/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Supreme-Court-Richterin und US-Justiz-Ikone Ruth Bader Ginsburg verstorben

Die US-amerikanische Justiz-Ikone Ruth Bader Ginsburg ist tot. Die älteste Richterin am höchsten Gericht der Vereinigten Staaten, dem Supreme Court, starb am Freitag im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung, wie das Gericht in Washington mitteilte.

Sie starb demnach im Kreis ihrer Familie. Der Supreme Court hat eine prägende Rolle für die Gesellschaft und Politik in den USA. Das Gericht verhandelt hoch umstrittene Themen wie Abtreibung, Waffenrecht, Gleichberechtigung und …

Artikel lesen
Link zum Artikel