
Gehen fast als Regenbogen durch: Lauren Sanchez (Mitte), Ehefrau von Multimilliardär Jeff Bezos, mit Nicole Kidman und Anna Wintour. Bild: keystone
Traditionell findet am ersten Montag im Mai in New York die Met-Gala statt. Wir haben einen Blick auf die Outfits der versammelten Prominenz geworfen.
05.05.2026, 04:4805.05.2026, 06:18
Bei der Fashionveranstaltung zeigen sich Schauspielerinnen, Influencer, Sportlerinnen und andere Prominente gerne besonders extravagant – auch dieses Jahr macht da keine Ausnahme. Der Dresscode des Spektakels lautete 2026 «Mode ist Kunst». Viele der Anwesenden nahmen sich dies zu Herzen und zeigten mehr oder weniger wilde Kreationen auf dem Roten Teppich.
Während sich Reality-Sternchen und Unternehmerin Kylie Jenner oder die französische Influencerin Lena Mahfouf ziemlich freizügig gaben, zeigten einige Gäste wie YouTuberin Emma Chamberlain beinahe furchteinflössende Kostüme. Andere wiederum, wie Musiker Bad Bunny, warteten mit viel Kreativität auf. Der 32-jährige puertoricanische Sänger erschien durchaus glaubwürdig als alter Mann bei der Gala.
Mitfinanziert und mit ausgerichtet wurde die Veranstaltung in diesem Jahr von Amazon-Gründer Jeff Bezos und seiner Ehefrau Lauren Sánchez Bezos, die sich allerdings ohne ihren Partner auf dem gelb-grünen Teppich zeigte. Kritiker hatten im Vorfeld dagegen protestiert, dass sich einer der reichsten Menschen der Welt quasi in ein extravagantes Mode-Kunst-Spektakel einkauft – und das in einer Metropole, in der Statistiken zufolge etwa jeder vierte Bewohner in Armut lebt.
Doch hier soll es nun nicht um Bezos gehen, sondern um die ursprüngliche Idee einer Fashionshow. Eine Auswahl der Outfits, von eher gewöhnlich bis zu völlig abgedreht.

US-Tennisstar Venus Williams, mittlerweile 45 Jahre als und immer noch aktiv, in einem schwarzen Glitzerkleid.Bild: keystone

Ähnlich, aber mit etwas weniger dickem Stoff, zeigte sich das britische Model Kate Moss.Bild: keystone

Transparenz scheint im Trend: Auch Model Gigi Hadid liess durchblicken.Bild: keystone

Oscargewinnerin Nicole Kidman setzte dagegen auf mehr Verschlossenheit und die Farbe Rot.Bild: keystone

Model Cara Delevigne scheint ihrem «Anhang» selbst nicht ganz zu trauen.Bild: www.imago-images.de

Ex-Vogue-Chefin Anna Wintour hat die Met-Gala zu dem gemacht, was sie ist. Ihr türkisfarbenes Kostüm hat etwas Vogelhaftes.Bild: keystone

Bad Bunny wird Old Bunny: Der derzeit erfolgreichste Musiker der Welt zeigte sich kreativ.Bild: keystone

Reality-Sternchen und Unternehmerin Kylie Jenner musste auf Social Media bereits Häme für ihr Nippel-/Bauchnabel-Kleid einstecken.Bild: keystone

Jetzt wirds abgedreht: Vor YouTuberin Emma Chamberlain könnte man beinahe Angst bekommen.Bild: keystone

In die gleiche Kategorie fällt das Outfit der thailändischen Modemanagerin Nichapat Suphap – ihr scheint es selbst nicht ganz geheuer.Bild: keystone

Fasnacht, oder hat er den Marschbefehl erhalten? Bei Schauspieler Luke Evans sorgt nicht nur der Hut für leichte Irritation.Bild: keystone

Auch Games-of-Thrones-Schauspielerin Gwendoline Christies Kostüm hat etwas Fasnächtliches.Bild: keystone

Gustav Magnar Witzøe ist Norweger und einer der jüngsten Milliardäre der Welt. Sein Outfit lässt nicht unbedingt darauf schliessen, dass er sein Geld mit Lachszucht verdient ...Bild: keystone

... er scheint vor allem mit diesem Roboter um den futuristischsten Auftritt wetteifern zu wollen.Bild: keystone

Schauspielerin und Autorin Lena Dunham gibt sich zugeknöpft.Bild: keystone

Die indische Geschäftsfrau Sudha Reddy, respektive ihr Kleid, beansprucht den Roten Teppich für sich.Bild: keystone

Würde im Museum die Sonne scheinen, wäre sie gut geschützt: Tennisstar Naomi Osaka.Bild: keystone

Musiker Sam Smith kam als schwarzer Güggel.Bild: keystone

Katy Perry sorgte jüngst für Negativschlagzeilen. Ob ihr Tarn-Nonnenlook etwas damit zu tun hat?Bild: keystone

Und zu guter Letzt: Der titelgebende Hände-BH und die französische Influencerin Lena Mahfouf in voller Pracht.Bild: keystone
Die Met-Gala
ist eine Glamour-Nacht der Modewelt und eine Benefizveranstaltung für das New Yorker Kunstmuseum (Metropolitan Museum of Art). Sie wurde erstmals 1948 als Spendenaktion durchgeführt. Ab 1972 übernahm die damalige Chefredakteurin der US-Modezeitschrift Vogue, Diana Vreeland, die Organisation und machte den Event zur Mottoshow, wodurch die Gala deutlich an Popularität und Glamour gewann. Diese Entwicklung setzte sich unter Nachfolgerin Anna Wintour, die als Vogue-Chefin zwischen 1988 und 2025 Kultstatus erlangte, fort. Heute kosten Einzelkarten für die Veranstaltung bis zu 100'000 US-Dollar.
Für Kritik sorgt bei der diesjährigen Ausgabe, dass die Gala von Multimilliardär Jeff Bezos und dessen Ehefrau Lauren Sanchez mitfinanziert und -organisiert wird.

Anna Wintour prägte die Met-Gala.Bild: keystone
(con/sda)