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FILE - In this Jan. 18, 2017 file photo, Environmental Protection Agency Administrator-designate, Oklahoma Attorney General Scott Pruitt testifies on Capitol Hill in Washington at his confirmation hearing before the Senate Environment and Public Works Committee. Pruitt on Friday, Feb. 17, 2017, won Senate confirmation to head the EPA, a federal agency he repeatedly sued to rein in its reach during the Obama administration. (AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

Scott Pruitt ist enger Vertrauten der Kohle- und Ölindustrie. Bild: AP Photo/J. Scott Applewhite, File

Scott Pruitt: Der neue Chef der US-Umweltbehörde glaubt nicht an den Klimawandel



Der US-Senat hat am Freitag Scott Pruitt als Chef der US-Umweltschutzbehörde EPA bestätigt. Pruitt hinterfragt den Klimawandel und ist enger Vertrauten der Kohle- und Ölindustrie. Trotz Widerstand der oppositionellen Demokraten erhielt er die nötigen Stimmen.

Seine Auswahl belegt Trumps Absicht, die Errungenschaften seines Vorgängers Barack Obama beim Klimaschutz abzubauen. Als Chefankläger des Bundesstaates Oklahoma war der 48-jährige Pruitt einer der Architekten des Kampfes gegen Obamas «Clean Power Plan». Dieses Vorhaben für sauberere Kraftwerke bezeichnete Pruitt als «Krieg gegen die Kohle».

Im Jahr 2014 führte Pruitt nach Recherchen der «New York Times» eine Allianz grosser Energieversorger gegen klimapolitische Regulierungen Obamas an. Es ist Trump rechtlich nicht möglich, den «Clean Power Plan» komplett einzureissen. Er kann ihn aber entscheidend aufweichen.

Im Wahlkampf hatte Trump mehrfach angekündigt, er werde die EPA abschaffen, vor allem weil sie zu teuer sei. Die EPA (Environmental Protection Agency) mit Sitz in Washington DC beschäftigt rund 17'000 Menschen. Zuletzt wurde sie vor allem im Zusammenhang mit dem VW-Dieselskandal einem grösseren Publikum bekannt. Vorherige Chefin war Gina McCarthy. (blu/sda/dpa/reu)

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