International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
President Donald Trump, first lady Melania Trump, and their son Barron arrive for a New Year's Eve gala at his Mar-a-Lago resort Sunday, Dec. 31, 2017, in Palm Beach, Fla. (AP Photo/Evan Vucci)

Donald Trump: Gestern noch in Festlaune, heute wieder in Angriffsstellung.  Bild: AP/AP

Trump twittert zum ersten Mal im 2018 – und übt gleich zwei Mal scharfe Kritik



Donald Trump verabschiedete sich gestern Abend mit ungewöhnlich versönlichen Worten aus dem Jahr 2017. Er wünschte allen ein frohes neues Jahr. Sogar seinen «Hatern» und der «Fake News Media».

Doch damit genug der Harmonie: Trumps erster Tweet des neuen Jahres war eine scharfe Attacke in Richtung Pakistan. Die USA hätten dem Land törichterweise über einen Zeitraum von 15 Jahren mehr als 33 Milliarden US-Dollar Hilfe zukommen lassen, als Gegenleistung aber nichts als Lügen und Betrug erhalten, schrieb Trump.

Pakistan halte die US-Führung für Narren, schrieb Trump. Der US-Präsident erneuerte den Vorwurf, Pakistan gewähre radikalislamischen Taliban aus dem Nachbarland Afghanistan Unterschlupf, während die USA diese in Afghanistan jagten. Dies werde enden, schrieb Trump.

Das Verhältnis zwischen den USA und Pakistan ist zurzeit äusserst angespannt. Trump hatte bei der Vorstellung seiner neuen Afghanistan-Strategie im August Pakistan scharf kritisiert und harte Konsequenzen angekündigt, sollten Regierung und Militär nicht endlich etwas gegen die afghanischen Taliban und Mitglieder des Hakkani-Terrornetzwerkes auf pakistanischem Boden unternehmen. 

Trump äusserte sich auch erneut zu den laufenden Protesten im Iran.

Der US-Präsident forderte einen Wechsel, die Leute im Iran seien viele Jahre unterdrückt worden. Der iranische Präsident Hassan Ruhani sagte zuvor, Trump solle nicht den Besorgten vorheucheln. (cma/sda/dpa)

Der Rückblick auf das Jahr 2017

Video: Angelina Graf

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Diese Frau demontierte Donald Trump

Stacey Plaskett, Abgeordnete von den U.S. Virgin Islands, zeigte im Impeachment-Prozess nüchtern und methodisch auf, wie der Ex-Präsident den Sturm aufs Kapitol geplant und organisiert hat.

Republikaner und konservative Medien wie Fox News argumentieren in etwa wie folgt: Okay, der Sturm aufs Kapitol war unschön, aber es war Randale und kein geplanter Staatsstreich. Den Ex-Präsidenten treffe keine Schuld. Er habe den Mob nicht angestiftet, sondern bei seiner Rede vor dem Kapitol lediglich von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht.

Überhaupt sei das Impeachment verfassungswidrig, da Trump nicht mehr im Amt sei. Am besten also bringe man das Ganze möglichst schnell …

Artikel lesen
Link zum Artikel