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epa07391147 Brazilian Police stand guard at the border crossing located in the town of Pacaraima, on the border between Brazil and Venezuela, closed since Thursday by order of the Government of Nicolas Maduro, 23 February 2019.  EPA/Joédson Alves

Brasilianische Polizisten an der Grenze zu Venezuela. Maduro schloss die Grenze am Donnerstag. Bild: EPA/EFE

Maduro verkündet Abbruch aller Beziehungen zu Kolumbien



Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat den Abbruch aller diplomatischer Beziehungen zu Kolumbien verkündet. Bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Caracas kritisierte Maduro am Samstag, die «faschistische Regierung von Kolumbien».

Diese habe die vom selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó initiierten ausländischen Hilfslieferungen nach Venezuela aktiv unterstützt. Deswegen müssten alle diplomatischen Vertreter des Nachbarlandes Venezuela binnen 24 Stunden verlassen, sagte Maduro.

Demonstrationen in der Schweiz

Einige hundert Personen haben am Samstag in drei Schweizer Städten gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro demonstriert. Sie forderten, dass die Regierung die Lieferung von Hilfsgütern an die Bevölkerung Venezuelas zulässt.

epa07390571 People demonstrate holding placards during a demonstration to support the entry of the humanitarian aid to Venezuela, in Palais Wilson in Geneva, Switzerland, 23 February 2019. Interim President Juan Guaido called for demonstrations to be held across Venezuela and around the world on 23 February to support humanitarian convoys sent by the USA, Colombia and Puerto Rico to Venezuela via the border with Colombia.  EPA/ADRIEN PERRITAZ

Anti-Maduro-Demonstration in Genf. Bild: EPA/KEYSTONE

In Zürich versammelten sich nach Angaben der Organisatoren rund 200 Personen bei der Rathausbrücke. «Wir wollen, dass die internationale Gemeinschaft akzeptiert, dass man die humanitäre Hilfe jetzt braucht», sagte Sprecherin Gabriela Sarmiento auf Anfrage von Keystone-SDA.

Die Demonstranten forderten den Rücktritt von Maduro und freie Wahlen in Venezuela. Die Stimmung sei friedlich; neben den Reden gab es Musik und eine Schweigeminute für die Todesopfer der Proteste in Venezuela. (leo/sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Todesstern 24.02.2019 07:05
    Highlight Highlight Schlimm was da passiert. Die Bevölkerung tut mir leid.
  • DerewigeSchweizer 24.02.2019 02:39
    Highlight Highlight Tja...
    Was passiert nun mit all den Hilfsgütern, die der Maduro nicht reinlassen will?
    Auch Brasilien hat umsonst 300 tonnen bereitgestellt.

    Verdirbt das alles?
    Damit das nicht passiert, habe ich eine gute humanitäre Idee:

    Die Amerikaner können ihre Hilfsgüter direkt vor Ort verteilen wo sie sind, in Kolumbien.
    Und der Bolsonaro bei sich in Brasilien.
    Beide Länder sind nämlich im Index der extremen Armut noch vor Venezuela.

    Und jetzt viele Blitze bitte, von Leuten die dagegen sind, dass man Kolumbianern und Brasilianern in extremer Armut Hilfsgüter verteilt.
  • DerewigeSchweizer 23.02.2019 21:20
    Highlight Highlight "Einige hundert Personen haben am Samstag in drei Schweizer Städten gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro demonstriert. Sie forderten, dass die Regierung die Lieferung von Hilfsgütern an die Bevölkerung Venezuelas zulässt."

    WUNSCH ERFÜLLT !!!

    Dieser Tage hat Maduro 300 tonnen Hilfsgüter aus Russland ins Land gelassen. Die Forderung der Demonstranten ist erfüllt.
    • DerewigeSchweizer 23.02.2019 22:05
      Highlight Highlight Viele Blitze ...

      Aha! ... Jetzt passt es euch also plötzlich nicht, dass Maduro Hilfsgüter ins Land lässt.

      Schaut euch mal in den Spiegel, ihr "humanitären Friedensbringer".

      P.S.: US Sanktionen und -Einflussnahme, die den Kauf von Medikamenten verhindern, sind VERBRECHEN.

      (2017: Auf Druck der USA hat die Bank of England 1,3 Millionen Dollar Venezuelas für den Kauf von Medikamenten blockiert.)
    • Sisiphos 23.02.2019 23:20
      Highlight Highlight Da hätte sich Maduro schon vor einem halben Jahr oder einem Jahr drum kümmern müssen und nicht erst jetzt, wo er Fracksausen bekommen hat. Der Kerl war es doch gleich, wie es dem Volk geht, wenn er nur seine Schäfchen ins Trockene bringen könnte. Ich mag den Trump genauso wenig, wie den Maduro, aber die Hilfe ist jetzt notwendig. Und sie muss jetzt ins Land und nicht wenn es Maduro genehm ist!
    • Sisiphos 23.02.2019 23:37
      Highlight Highlight 14 Tonnen Gold wurden 2018 durch die Bank von England wegen der Gefahr, sie zu Zwecken der Geldwäsche zu missbrauchen. Chávez hat aber schon 2011 160 Tonnen nach Venezuela repatriiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • RandomNicknameGenerator 23.02.2019 21:18
    Highlight Highlight Ein Präsident, der auf sein Volk schiessen lässt. Mich macht die ganze Sache nur noch wütend.
    Benutzer Bild
    • The Destiny // Team Telegram 23.02.2019 23:57
      Highlight Highlight Source?
    • The Destiny // Team Telegram 24.02.2019 00:26
      Highlight Highlight "Guaido's intentions to bring the supplies across the border are aimed at provoking clashes, she said, to provide 'a convenient pretext for conducting military action'."
      -Dailymail-
  • Maya Eldorado 23.02.2019 21:09
    Highlight Highlight Sehe da gewisse Aehnlichkeiten mit Trump. Der will sich auch abschotten
  • Denk-mal 23.02.2019 21:08
    Highlight Highlight Hallo Polizei! Die Rechnung bitte an die Veranstalter senden. Die Demo geht nämlich am A... von Maduro vorbei! Die Leute dort werden ihr Problem so oder so lösen müssen.

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