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Brasilianische Polizisten an der Grenze zu Venezuela. Maduro schloss die Grenze am Donnerstag.
Brasilianische Polizisten an der Grenze zu Venezuela. Maduro schloss die Grenze am Donnerstag.Bild: EPA/EFE

Maduro verkündet Abbruch aller Beziehungen zu Kolumbien

23.02.2019, 20:29

Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro hat den Abbruch aller diplomatischer Beziehungen zu Kolumbien verkündet. Bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Caracas kritisierte Maduro am Samstag, die «faschistische Regierung von Kolumbien».

Diese habe die vom selbsternannten Übergangspräsidenten Juan Guaidó initiierten ausländischen Hilfslieferungen nach Venezuela aktiv unterstützt. Deswegen müssten alle diplomatischen Vertreter des Nachbarlandes Venezuela binnen 24 Stunden verlassen, sagte Maduro.

Demonstrationen in der Schweiz

Einige hundert Personen haben am Samstag in drei Schweizer Städten gegen den venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro demonstriert. Sie forderten, dass die Regierung die Lieferung von Hilfsgütern an die Bevölkerung Venezuelas zulässt.

Anti-Maduro-Demonstration in Genf.
Anti-Maduro-Demonstration in Genf.Bild: EPA/KEYSTONE

In Zürich versammelten sich nach Angaben der Organisatoren rund 200 Personen bei der Rathausbrücke. «Wir wollen, dass die internationale Gemeinschaft akzeptiert, dass man die humanitäre Hilfe jetzt braucht», sagte Sprecherin Gabriela Sarmiento auf Anfrage von Keystone-SDA.

Die Demonstranten forderten den Rücktritt von Maduro und freie Wahlen in Venezuela. Die Stimmung sei friedlich; neben den Reden gab es Musik und eine Schweigeminute für die Todesopfer der Proteste in Venezuela. (leo/sda/afp)

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18 Kommentare
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RandomNicknameGenerator
23.02.2019 21:18registriert Oktober 2018
Ein Präsident, der auf sein Volk schiessen lässt. Mich macht die ganze Sache nur noch wütend.
Maduro verkündet Abbruch aller Beziehungen zu Kolumbien
Ein Präsident, der auf sein Volk schiessen lässt. Mich macht die ganze Sache nur noch wütend.
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