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Tödliches Flugzeugunglück in den USA – Jet gehörte Mötley-Crüe-Sänger

A crashed Learjet, right, sits damaged after colliding with another plane at Scottsdale Airport Monday, Feb. 10, 2025, in Scottsdale, Ariz. (AP Photo/Ross D. Franklin)
Die verunglückte Privatmaschine auf dem Flughafen Scottsdale in Arizona.Bild: keystone

Erneut tödliches Flugzeugunglück in den USA – Jet gehörte Mötley-Crüe-Sänger

In den USA ist es erneut zu einem tödlichen Unfall mit einem landenden Flugzeug gekommen. Es handelt sich um einen Privatjet von Mötley-Crüe-Sänger Vince Neil. Dieser befand sich nicht an Bord.
11.02.2025, 06:4711.02.2025, 13:52
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An einem US-Flughafen hat der Privatjet eines Heavy-Metal-Stars kurz nach der Landung ein parkendes Flugzeug gerammt.

Ein Mensch kam bei dem Vorfall am Flughafen Scottsdale im Bundesstaat Arizona ums Leben, wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte. Drei weitere seien verletzt worden. Der Privatjet gehöre Mötley-Crüe-Frontmann Vince Neil (64), teilte ein Sprecher auf der Plattform X mit. An Bord seien zwei Piloten und zwei Passagiere gewesen, der Sänger der US-Band («Wild Side») selbst aber nicht.

Zur Identität der Verletzten und des Toten gab es zunächst keine Angaben. «Neils Gedanken und Gebete sind bei allen Beteiligten», hiess es in der Mitteilung. Der Sänger bedanke sich bei allen Helfern.

Der Unfall ereignete sich den Angaben zufolge am Montagnachmittag (Ortszeit). Ein Learjet 35A sei von der Landebahn abgekommen und mit einer parkenden Gulfstream 200 - ebenfalls ein Privat- und Geschäftsflugzeug - zusammengestossen.

Ersten Erkenntnissen zufolge hätten Teile des Hauptfahrwerks des Jets versagt, hiess es. Die Luftfahrtbehörde FAA und die Unfallermittlungsbehörde NTSB untersuchten den Vorfall. Die Start- und Landebahn des Flughafens blieb nach dem Unfall zeitweise geschlossen.

Serie tragischer Flugzeugunglücke

Die USA waren in den vergangenen Wochen von mehreren Flugzeugunglücken erschüttert worden. Am 29. Januar prallte in der Hauptstadt Washington eine Passagiermaschine der American Airlines beim Landeanflug mit einem Militärhubschrauber zusammen. Die 64 Menschen an Bord des Flugzeuges und die 3 Insassen des Helikopters kamen ums Leben.

Zwei Tage später stürzte ein Jet für einen medizinischen Transport mitten in einem belebten Gebiet in Philadelphia ab. Alle sechs Menschen an Bord und eine weitere Person am Boden starben. Auch den Absturz eines Flugzeuges im US-Bundesstaat Alaska Ende vergangener Woche überlebte keiner der zehn Menschen an Bord. (sda/dpa)

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