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Foto 486: Gelöschtes Bild aus den Epstein-Akten soll Donald Trump zeigen

Donald Trump und Jeffrey Epstein mit Model Ingrid Seynhaeve auf einem Foto, das von den Demokraten im Aufsichtsausschuss des Repräsentantenhauses veröffentlicht wurde.
Donald Trump und Jeffrey Epstein. (Archivbild, nicht aus den neusten Akten)Bild: House Oversight Democrats

Foto 486: Gelöschtes Bild aus den Epstein-Akten soll Donald Trump zeigen

Die Veröffentlichung der Epstein-Akten zieht über die USA hinaus weite Kreise. Nun gibt es Vorwürfe, dass ein Foto mit Donald Trump nachträglich gelöscht wurde.
20.12.2025, 21:0020.12.2025, 21:00
Simon Cleven / t-online
Ein Artikel von
t-online

Dem US-Justizministerium wird vorgeworfen, nach der Veröffentlichung von Akten zum Skandal des gestorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein ein Foto gelöscht zu haben. Darauf soll US-Präsident Donald Trump zu sehen gewesen sein. Der Vorwurf wurde unter anderem auf dem X-Profil der Demokraten im Ausschuss für Aufsicht und Regierungsreform des US-Repräsentantenhauses vorgebracht. Das Ministerium jedoch bestreitet jegliche nachträgliche Änderungen an den Akten.

Es handelt sich um das Foto mit der Nummer 468, das im ersten Datensatz der Akten enthalten gewesen sein soll.

Der Datensatz auf dem Internetserver des US-Justizministeriums enthält eine Reihe durchnummerierter Dateien – die Nummer 468 fehlt dabei jedoch. Laut Angaben mehrerer Nutzer und Journalisten in sozialen Netzwerken war die Datei bei der ursprünglichen Veröffentlichung noch enthalten.

Sie enthält demnach ein Foto eines Möbelstücks, auf dem mehrere eingerahmte Bilder stehen und dessen Schublade geöffnet ist. In der Schublade liegen Fotoalben und mehrere einzelne Fotos.

Auf einem der Bilder ist Donald Trump, umringt von mehreren, leicht bekleideten jungen Frauen, zu erkennen. Es handelte sich den Angaben zufolge um eine der wenigen Dateien, die den heutigen US-Präsidenten zeigen.

Justizministerium weist Vorwürfe von sich

Das US-Justizministerium aber gibt an, bei der Veröffentlichung der Epstein-Akten keine Dateien verändert zu haben, um Präsident Donald Trump zu schützen. Nichts werde deswegen zurückgehalten, sagte der stellvertretende Justizminister Todd Blanche bei ABC News.

Blanche verneinte auch die Frage, ob es eine Anweisung gegeben habe, Material zum Epstein-Skandal zu bearbeiten, das einen Zusammenhang zum Präsidenten habe. Weiter sagte er: «Präsident Trump hat von Anfang an klargestellt, dass er erwartet, dass alle Akten, die freigegeben werden können, auch freigegeben werden – und genau das tun wir.»

Trump kannte Epstein gut, wie frühere Fotos zeigen. Allerdings gibt es keine Hinweise auf eine Verwicklung des Republikaners in den Skandal, Trump selbst hatte jegliche Vorwürfe dieser Art stets bestritten.

In den nun veröffentlichten Dokumenten kommt Trump zwar vereinzelt vor, nach ersten Auswertungen scheint es jedoch kaum neue Informationen über das Verhältnis zwischen Epstein und Trump zu geben. Der US-Präsident äusserte sich zunächst nicht.

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81 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Meierli
20.12.2025 21:38registriert November 2019
Ist es dieses? Internet hat es doch verewigt.
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Acai
20.12.2025 21:24registriert März 2017
Agent Orange lässt doch keine Epstein-Files veröffentlichen, in denen was zu Trump zu finden ist.
Er war zwar ein ganzes Jahrzehnt der beste Freund von Epstein. Aber Fotos gibt es da doch bestimmt nicht. Nur so gefühlt die Hälfte aller Files mit geschwärztem Inhalt. Hat aber nichts mit Trump zu tun. Nie, nein, nimmer.
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Firefly
20.12.2025 21:42registriert April 2016
Ich glaube nicht, dass es nur eins war.
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