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Während Otto Normalbürger Schal und Schirm verlauert, geht den USA eine Luft-Boden-Rakete verloren – und taucht in Kuba wieder auf

08.01.2016, 09:3308.01.2016, 09:58

Eine vermisste Hellfire-Rakete der US-Streitkräfte ist laut einem Pressebericht in Kuba aufgetaucht. Die Luft-Boden-Rakete, die besonders von Helikoptern eingesetzt wird, sei Anfang 2014 für eine Militärübung nach Spanien gesandt worden.

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Hellfire-Rakete am Rumpf einer unbemannten US-Drohne im persischen Golf.
Bild: Getty Images Europe

Auf dem Rücktransport in die USA sei die Rakete aber verloren gegangen, berichtete das «Wall Street Journal» am Donnerstag. Demnach wurde die Rakete per Lastwagen nach Paris gebracht und in einen Air-France-Flug nach Havanna verladen, wo sie von kubanischen Beamten beschlagnahmt wurde.

Laut dem Zeitungsbericht versuchte das US-Verteidigungsministerium, nachdem es vom Hersteller Lockheed Martin über den Vorfall informiert worden war, vergeblich, die Rakete von Kuba zurückzuerhalten.

Demnach bestand weniger die Befürchtung, dass Kuba die Rakete selbst nachzubauen versucht, als dass es die Technik mit Ländern wie China, Russland oder Nordkorea teilt. Das Pentagon will nun in einer Untersuchung klären, ob die Rakete wegen eines Fehlers nach Kuba gelangte oder ob eine kriminelle Absicht dahinter steckte. (wst/sda/afp)

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3 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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ovatta
08.01.2016 10:00registriert Dezember 2014
Ernsthaft? Die schicken das mit Zivilflugzeugen um die Welt?
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fuegy
08.01.2016 09:55registriert November 2015
In anbetracht dessen, dass die U.S.A schon Atomwaffen "verloren" haben und beim verlassen von Kriegsgebieten Tonnen von Material zurücklassen, ist eine verlorene Rakete nicht wirklich schlimm, oder?
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