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USA veröffentlichen tausende neue Epstein-Videos – auch Pornos

A document included in the U.S. Department of Justice release of the Jeffrey Epstein files is photographed Friday, Jan. 30, 2026, that illustrates several people who handled Epstein's financial a ...
Ein Dokument aus den vom US-Justizministerium veröffentlichten Akten zu Jeffrey Epstein, das am Freitag, dem 30. Januar 2026, fotografiert wurde und mehrere Personen zeigt, die Epsteins finanzielle Angelegenheiten verwalteten oder ihm nahestanden.Bild: keystone

USA veröffentlichen Tausende neue Epstein-Videos – auch Pornos

Das US-Justizministerium hat etliche weitere Ermittlungsakten zum Fall des Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlicht. Enthalten sind dem Ministerium zufolge mehr als drei Millionen Seiten an Dokumenten sowie Tausende Videos und mehr als 100'000 Fotos. Darunter sei auch pornografisches Material, das Epstein besessen, aber nicht selbst aufgenommen habe, sagte der stellvertretende Justizminister Todd Blanche bei einer Pressekonferenz.
30.01.2026, 18:1803.02.2026, 10:09

Ob das Material neue Erkenntnisse in dem Fall bringt, war unmittelbar nach der Veröffentlichung auf der Homepage des Ministeriums noch unklar. Inzwischen sind dort elf Datensätze abrufbar. Mit der heutigen Veröffentlichung sei die Sichtung und Überprüfung der Unterlagen beendet, sagte Blanche weiter. Das Ministerium sei damit nun seiner Verpflichtung nachgekommen. Die neu hochgeladenen Akten umfassen erneut auch E-Mails und Gerichtsdokumente.

Geschwärzt habe man unter anderem persönliche Daten von Opfern, um deren Privatsphäre zu schützen. Von der Veröffentlichung ausgenommen wurde den Angaben zufolge auch pornografisches Material, auf dem Kinder zu sehen sind, sowie alles, was die Ermittlungen auf Bundesebene behindern könne. «Bekannte Persönlichkeiten und Politiker» wurden einer Mitteilung des Ministeriums zufolge bei der Veröffentlichung der Akten ausdrücklich nicht unkenntlich gemacht.

Ein Eingreifen des Weissen Hauses habe es nicht gegeben, betonte Blanche, auch wenn man mit der Regierung im Austausch stehe. Das Weisse Haus habe dem Ministerium nicht vorgeschrieben, «wonach es suchen soll, was es schwärzen soll».

Portrait of American financier Jeffrey Epstein (left) and real estate developer Donald Trump as they pose together at the Mar-a-Lago estate, Palm Beach, Florida on February 22, 1997. (Photo by Davidof ...
Jeffrey Epstein und Donald Trump.Bild: Archive Photos

Der Fall Epstein

Jahrelang hatte der Multimillionär Epstein einen Missbrauchsring betrieben, dem Dutzende junge Frauen und Minderjährige zum Opfer fielen. Über Jahre hinweg soll er Minderjährige etwa in New York und Florida auch selbst missbraucht haben. 2019 starb Epstein mit 66 Jahren im Gefängnis, bevor es zu einer möglichen weiteren Verurteilung hätte kommen können.

Der Finanzier hatte beste Kontakte in die High Society – das führte zu zahlreichen Spekulationen über die Tragweite des Skandals. Immer wieder kam die Frage auf, welche prominenten Persönlichkeiten in Epsteins Machenschaften verwickelt gewesen sein könnten. Auch Trump kannte Epstein gut, das zeigen frühere Fotos der beiden. Allerdings gibt es keine Hinweise auf eine Verwicklung des Republikaners in den Skandal.

Für Spekulationen und Kritik sorgte jedoch, dass er noch im Präsidentschaftswahlkampf die Freigabe der Akten gefordert hatte, sich nach Amtsantritt dann allerdings dagegen sträubte. Das kam auch im eigenen Lager nicht bei allen gut an. Der Druck wuchs, bis Trump im November schliesslich ein vom US-Parlament vorangetriebenes Gesetz zur Veröffentlichung der Akten unterschrieb.

Frist längst verstrichen

Die dort festgelegte Frist zur Veröffentlichung der Akten ist inzwischen längst abgelaufen. Eigentlich hätte das Justizministerium bis Mitte Dezember – abgesehen von ein paar gesetzlich eingeräumten Ausnahmen – alle Akten veröffentlichen müssen.

Blanche verteidigte bei der Pressekonferenz wiederholt, dass deutlich weniger Material veröffentlicht wurde – und mit Verspätung. Man habe viel mehr Material gesammelt, als notwendig, und veröffentliche nur Relevantes. Zudem habe man Zeit gebraucht, um den Opferschutz zu gewährleisten. Ende Dezember hatte es aus dem Justizministerium geheissen, dass angeblich eine Million neue Dokumente aufgetaucht seien, die mit dem Skandal in Zusammenhang stehen könnten.

Was in bisher in den Akten zu sehen war

Bereits Ende des vergangenen Jahres veröffentlichte Dokumente enthielten unter anderem Fotos von Epstein und seiner Vertrauten Ghislaine Maxwell, die im Jahr 2022 verurteilt wurde. Laut Urteil hatte sie eine zentrale Rolle beim Aufbau von Epsteins Missbrauchsring. Sie sitzt nun im Gefängnis.

Ausserdem waren einige Prominente auf Fotos zu sehen. Neben Rockstar Mick Jagger, dem 2009 gestorbenen Pop-König Michael Jackson und Schauspieler Kevin Spacey war der frühere US-Präsident Bill Clinton verhältnismässig oft abgelichtet – etwa beim Schwimmen im Pool mit Maxwell.

Ein Sprecher Clintons, Angel Urena, kritisierte die Veröffentlichung der Fotos als Ablenkungsmanöver des Weissen Hauses. Auf der Plattform X schrieb Urena, es gebe zwei Gruppen von Menschen. Eine erste Gruppe, die nichts gewusst und die Beziehung zu Epstein abgebrochen habe, bevor dessen kriminelle Taten ans Licht gekommen seien. Und dann gebe es eine zweite Gruppe, die auch danach ihre Beziehungen zu ihm weitergeführt habe. «Wir gehören zur ersten Gruppe.»

Trump hatte immer wieder versucht, die Aufmerksamkeit auf Clinton zu lenken. Dabei behauptete er, dass dieser auf einer Privatinsel Epsteins gewesen sei. Selbst Trumps Stabschefin Susie Wiles widersprach aber dieser Darstellung.

Auch Trump selbst kam in den Dokumenten vor. Für Aufsehen sorgte vor allem, dass mehrere Dateien nach der Veröffentlichung wieder gelöscht wurden, darunter ein Foto aus der Zeit vor Trumps Präsidentschaft, auf dem er mit Frauen in Bikinis posiert. Als Grund für die Löschungen nannte die US-Regierung den Schutz von Opfern. Das Trump-Foto wurde nach einer Überprüfung später erneut veröffentlicht. Aus dem Kongress gab es für die unvollständige Veröffentlichung des Materials und die Schwärzung vieler Dokumente Kritik. (sda/dpa)

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Neue Fotos in Epstein-Affäre veröffentlicht
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Neue Fotos in Epstein-Affäre veröffentlicht

Einen Tag vor Ablauf der Frist für das US-Justizministerium, alle Akten freizugeben, haben die US-Demokraten weitere Fotos aus dem Nachlass von Jeffrey Epstein veröffentlicht.

quelle: house oversight democrats
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Trump erklärt seinen Bruch mit Epstein
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76 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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D.Enk-Zettel
30.01.2026 18:22registriert Oktober 2021
natürlich ist die Frist schon längst abgelaufen. Dony da überall rauszuschnippseln braucht eben zeit.
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Lohner
30.01.2026 18:45registriert August 2025
Es dauert einfach sehr lange bis da alles mit dem Namen von D….. T…. geschwärzt wurde.
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Muoten-Roshi
30.01.2026 18:27registriert Mai 2022
Meinen Die mit Opferschutz TACO & Co. ?
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