International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trump: G7-Gipfel würde in erster Linie im Weissen Haus stattfinden



epa08308226 (FILE) - French President Emmanuel Macron (R) and US President Donald J. Trump (L) hug and pose as they hold a press conference on the closing day of the G7 summit in Biarritz, France, 26 August 2019 (Reissued 19 March 2020). According to reports, the 46th G7 summit, scheduled for 10 to 12 June 2020 in Camp David, Maryland, USA, will be cancelled and held as a teleconference instead to fight the spread of the COVID-19 coronavirus pandemic.  EPA/IAN LANGSDON *** Local Caption *** 55419056

Emmanuel Macron und Donald Trump (links) beim G7-Treffen 2019 in Biarritz, Frankreich. Bild: EPA

US-Präsident Donald Trump will den G7-Gipfel hauptsächlich im Weissen Haus abhalten - sollte es trotz der Corona-Pandemie nun doch ein reales Treffen geben. Es sehe so aus, als würde der Gipfel der Staats- und Regierungschefs stattfinden können, sagte Trump am Donnerstag im Garten des Weissen Hauses.

Am Mittwoch hatte der US-Präsident völlig überraschend per Twitter mitgeteilt, dass er erwäge, die Zusammenkunft am ursprünglich geplanten Termin Mitte Juni oder an einem ähnlichen Datum zu veranstalten. Ein Teil des Gipfels könnte am Landsitz des Präsidenten in Camp David stattfinden, in erster Linie aber im Weissen Haus in Washingon, sagte Trump nun.

Die US-Regierung hatte im März das für Mitte Juni in den USA geplante Gipfeltreffen der sieben grossen Industrienationen wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt und stattdessen eine Videokonferenz angesetzt. Ursprünglich sollte der Gipfel vom 10. bis 12. Juni in Camp David stattfinden.

Zu der «Gruppe der Sieben» gehören neben den USA Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Japan und Kanada. Trump hatte am Mittwoch geschrieben, dass ein realer Gipfel ein grossartiges Signal der Normalisierung sein würde und dass die anderen Länder wie die USA bereits ihr Comeback starteten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel liess offen, ob sie einer Einladung Trumps in die USA in wenigen Wochen folgen würde. Aus Kreisen des Pariser Élyséepalastes verlautete, dass Frankreichs Präsident Emmanuel Macron willens sei, nach Camp David zu reisen, falls die Gesundheitsbedingungen es erlaubten. Auch Kanadas Premier Justin Trudeau zeigte sich offen für eine Diskussion über ein persönliches Treffen in den USA. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Coronavirus in den USA

Baby-Trump hat für alles eine Ausrede

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Cornelxcvi 22.05.2020 09:02
    Highlight Highlight "Trump hatte am Mittwoch geschrieben, dass ein realer Gipfel ein grossartiges Signal der Normalisierung sein würde und dass die anderen Länder wie die USA bereits ihr Comeback starteten"

    Mal wieder ein guter Witz vom Zirkusdirektor Trump.
    Ein Blick auf die Corona-Zahlen der G7 Staaten lässt darauf schliessen, dass gerade die USA noch nicht von einem Comback sprechen können.
  • LURCH 22.05.2020 04:11
    Highlight Highlight Bleibt zu hoffen dass Merkel wenigstens hier mal Rückgrat zeigt und die richtige Antwort findet.

    Benutzer Bild
  • swisskiss 21.05.2020 21:32
    Highlight Highlight Die Frage ist, wer bereit ist, Trump mit diesem symbolischen Treffen im Weissen Haus im Wahlkampf den Rücken zu stärken und welche Zugeständnisse Trump bereit ist zu machen, um dieses Treffen zu ermöglichen.

    Das sich Trump mit dieser Ankündigung in eine schwache Position begibt und sich abhängig vom Goodwill der anderen Teilnehmer macht, ist offensichtlich weniger wichtig, als medienwirksam sich als den grossen Staatsmann für die Wählerschaft zu präsentieren.
    Mal schauen, wer dieses Spiel mitspielt und zu welchem Preis. Strafzölle? Besteuerung US Firmen, Iran/ Israel?

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

Artikel lesen
Link zum Artikel