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Hurrikan «Douglas» erreicht Hawaii – «Hanna»-Notstand in Texas



A police officer with the Honolulu Police Department inspects the sand and debris washed onto a closed portion of Kamehameha Highway, Sunday, July 26, 2020, in Kaaawa, Hawaii. High surf caused by Hurricane Douglas washed the debris onto the highway. (AP Photo/Eugene Tanner)

Bild: keystone

Der Hurrikan «Douglas» hat im Pazifik die Hawaii-Inseln erreicht. Nach Mitteilung des Nationalen Hurrikan-Zentrums der USA befand sich das Auge des Wirbelsturms am Sonntagabend (Ortszeit, Montagmorgen MESZ) 105 Kilometer ost-nordöstlich von Honolulu, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Hawaii. Mit Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometern pro Stunde zog der Sturm langsam in west-nordwestliche Richtung weiter.

Über grössere Schäden wurde zunächst noch nichts bekannt. Die Behörden hatten vor lebensgefährlichen und potenziell zerstörerischen Wellen, heftigen Regenfällen und gefährlichen Sturmfluten gewarnt. Auf der Insel Maui wurden die Menschen dazu aufgefordert, zuhause Schutz zu suchen und Strassen möglichst zu meiden. Hawaii wird nur recht selten von Hurrikanen erreicht.

Die Tropenstürme werden in alphabetischer Reihenfolge benannt, es gibt jedes Jahr jeweils separate Tabellen für den Atlantik und den Pazifik. «Douglas» ist damit der vierte Sturm dieses Jahres im Pazifikraum.

Some businesses in the North Shore Marketplace in Haleiwa, Hawaii, are boarded up and closed in anticipation of Hurricane Douglas, Sunday, July 26, 2020, on the island of Oahu. Heavy rain and wind gusts battered Maui on Sunday as Hurricane Douglas swirled off the coast of Hawaii and officials urged residents to take shelter. Forecasters said the Category 1 hurricane would pass close to Oahu and potentially even make a direct hit on the island, which is home to state's biggest city of Honolulu. (AP Photo/Eugene Tanner)

Bild: keystone

Auf der atlantischen Seite des amerikanischen Kontinents war der Sturm «Hanna» am Samstag im US-Staat Texas auf Land gestossen. Er war der erste atlantische Sturm der Saison, der Hurrikan-Stärke erreichte. Am Sonntagabend (Ortszeit) hatte er sich über dem Nordosten Mexikos zu einem tropischen Tief mit Windgeschwindigkeiten von nur noch 45 Stundenkilometern abgeschwächt. Der Wetterdienst warnte weiter vor heftigem Regen und Überflutungen.

«Hanna» hatte schwere Regenfälle mit sich gebracht. Der Sender CNN berichtete, im Süden von Texas sei infolge des Sturms bei mehr als 250'000 Haushalten der Strom ausgefallen. Gouverneur Greg Abbott hatte für zahlreiche Bezirke in Texas den Notstand ausgerufen. Die dort grassierende Corona-Pandemie erschwere die Arbeit der Helfer bei dem Sturm, sagte Abbott laut US-Medien.

Über dem Atlantik erwartete NOAA in diesem Jahr nach einer Vorhersage vom Mai eine überdurchschnittlich aktive Hurrikan-Saison. Von Juni bis Ende November sei mit bis zu zehn Hurrikanen zu rechnen, davon könnten bis zu sechs sehr starke Wirbelstürme werden, hatte die Behörde erklärt. Im Durchschnitt gibt es pro Jahr über dem Atlantik sechs Hurrikane, drei davon entwickeln sich zu Stürmen grosser Stärke. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dieter123 27.07.2020 22:00
    Highlight Highlight Ein Unglück kommt selten allein: erst Trump, jetzt Wirbelsturm. Das Einzig ygute, der Wirbelsturm geht sicher vorbei.
    Danach kann man die Schäden in nützlicher Zeit reparieren
  • Fip 27.07.2020 11:07
    Highlight Highlight Bislang war ich der Meinung, Wirbelstürme im Pazifik werden als Taifun und im Indischen Ozean als Zyklon bezeichnet.

    Laut Internet ist es komplizierter als es uns beigebracht wurde.

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