International
USA

Amok-Fahrer in Michigan: Mann erschiesst sechs Personen 

Amok-Fahrer in Michigan: Mann erschiesst sechs Personen 

21.02.2016, 06:4821.02.2016, 13:35

Ein bewaffneter Mann hat im US-Bundesstaat Michigan offenbar wahllos sieben Menschen erschossen. Der knapp 60 Jahre alte Mann sei festgenommen worden, sein Motiv sei noch unklar, sagte Polizeisprecher Dave Hines am Sonntag.

Unter den Todesopfern waren ein Mann mit seinem Sohn und eine Jugendliche. Ein Mensch wurde verletzt.

Der Täter schoss in der 76'000-Einwohner-Stadt Kalamazoo rund 190 Kilometer westlich von Detroit an drei verschiedenen Orten auf Passanten - nahe einem Restaurant, vor einer Autohandlung und vor einem Wohnkomplex.

Laut Polizei handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen weissen Mann, der mit einem blauen Auto unterwegs war. Er wurde an einer Ampel gestoppt und ergab sich nach Polizeiangaben ohne Gegenwehr.

In den vergangenen Jahren sorgte eine ganze Reihe von Bluttaten in den USA für Entsetzen. US-Präsident Barack Obama konnte sich mit seiner Forderung nach einer strikteren Begrenzung des Zugangs zu Waffen nicht gegen die republikanische Mehrheit im Kongress durchsetzen. Insgesamt werden in den USA pro Jahr etwa 30'000 Menschen mit Schusswaffen getötet. (sda/afp/cma)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10-Prozent-Zoll verspielt? Jetzt wehren sich Cassis und Jans gegen Gantner-Vorwürfe
Die Schweiz hätte Zölle von 10 statt 15 Prozent haben können – aber das Aussen- und das Justizdepartment seien hinderlich gewesen. Jetzt kontern Cassis und Jans die Vorhaltungen Alfred Gantners.
Der Vorwurf lautet: Die Schweiz hätte einen besseren Zolldeal mit den USA haben können. 10 Prozent und nicht 15, wie Mitte November vereinbart worden ist. Eine grosse Verantwortung trügen das Aussen- und das Justizdepartement, die mit ihren Einwendungen den Abschluss der Verhandlungen verzögert hätten.
Zur Story