International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Biden gewinnt wie erwartet US-Vorwahl in Nebraska



FILE - In this March 12, 2020, file photo Democratic presidential candidate former Vice President Joe Biden speaks about the coronavirus in Wilmington, Del. Biden is the presumptive Democratic nominee. But the process of making it official is anything but settled. (AP Photo/Matt Rourke, File)
Joe Biden

Formsache: Biden siegt. Bild: AP

Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Joe Biden, hat die Vorwahl im Bundesstaat Nebraska gewonnen. Das teilte die demokratische Partei in Nebraska am Dienstagabend (Ortszeit) mit.

Übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge erhielt Biden nach Auszahlung fast aller Wahlzettel rund 77 Prozent der Stimmen. Der linke Senator Bernie Sanders, der Anfang April aus dem Rennen ausgestiegen war, kam demnach auf rund 13 Prozent der Stimmen.

Erstmals seit mehreren Wochen fand in Nebraska wieder eine Vorwahl statt, bei der die Menschen auch in Wahllokalen abstimmen konnten. Wegen der Corona-Pandemie entschieden sich dennoch viele für eine Briefwahl.

Nach Sanders' Rückzug steht Biden als einzig verbliebener Bewerber bereits quasi als Herausforderer von Amtsinhaber Donald Trump bei der Wahl im November fest. Die offizielle Kür des Kandidaten soll bei einem Nominierungsparteitag der Demokraten im Sommer folgen. Die restlichen Vorwahlen gelten als Formalität.

In Nebraska ging es um die Verteilung von insgesamt 29 Stimmen von regulären Delegierten für den Parteitag. Für eine Nominierung braucht Biden dort mindestens 1991 reguläre Delegierte auf seiner Seite. Diese Schwelle hat er noch nicht erreicht.

Bei der Bekanntgabe seines Rückzugs hatte Sanders angekündigt, bei den restlichen Vorwahlen auf den Wahlzetteln zu bleiben, um weiter Delegiertenstimmen zu sammeln und sich so zumindest noch inhaltlichen Einfluss beim Parteitag zu sichern, wo auch der programmatische Kurs debattiert wird.

Biden hat Sanders bereits Mitsprache dort zugesichert. Beide Teams haben auch gemeinsame Arbeitsgruppen gegründet, um zusammen an inhaltlichen Konzepten zu arbeiten. Ziel ist, die Partei so zusammenzuführen. Sanders hat eine klar linke Agenda, Biden gehört zum moderaten Flügel der Partei. (aeg/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Joe Biden streichelt Frau des neuen US-Verteidigungsministers

Joe Biden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«Ich kann nicht atmen!»: Tod des Afro-Amerikaners in Minneapolis löst massive Proteste aus

Am Dienstag versammelten sich hunderte Menschen an dem Ort, wo der Afro-Amerikaner George Floyd von einem Polizisten während einer Verhaftung mit dem Knie erstickt wurde.

Wieder steht Amerika unter Schock, wieder wegen des gewaltsamen Tods eines Afro-Amerikaners. Am Dienstag versammelten sich riesige Menschenmengen an der Stelle, wo George Floyd einen Tag zuvor festgenommen worden war, um zu protestieren.

Was war passiert? Ein Polizist kniete bei der Verhaftung auf Floyds Nacken und ignorierte die flehenden Worte, er könne nicht atmen. Ganze sieben Minuten liess der Polizist nicht nach und ignorierte auch die lautstarken Einwände von eingreifenden Passanten. …

Artikel lesen
Link zum Artikel