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Pelosi: «Biden wird ein herausragender Staatschef sein»



epa08382535 US Speaker of the House Nancy Pelosi holds a news conference on Capitol Hill in Washington, DC, USA, 24 April 2020. Pelosi held the news conference as US President was scheduled to sign the 484 billion USD relief package that includes hundreds of billions of dollars in funding for small businesses affected by the  coronavirus COVID-19 pandemic.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Bild: EPA

Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat sich hinter Joe Biden als Präsidentschaftskandidaten der Demokraten gestellt. Biden werde ein «herausragender» Staatschef sein, der Amerika wieder aus der Corona-Krise führen werde, sagte Pelosi am Montag in einer Videobotschaft.

Biden personifiziere Eigenschaften wie «Hoffnung, Mut, Werte, Authentizität und Integrität», sagte die ranghöchste Demokratin. Biden habe seine Wurzeln nie vergessen und setze sich für Amerikaner ein, die Schwierigkeiten hätten, ihre Krankenversicherung oder andere Rechnungen zu zahlen, sagte Pelosi.

Angesichts der Epidemie des neuartigen Coronavirus sei Biden eine Stimme der «Vernunft und der Widerstandsfähigkeit». Er zeichne einen klaren Weg auf, «um uns aus dieser Krise herauszuführen», sagte Pelosi weiter. Mitte April hatte bereits der frühere Präsident Barack Obama seinem einstigen Vize Biden seine Unterstützung ausgesprochen.

Auch Zahlreiche Demokraten, die sich selbst um die Kandidatur der Partei bemüht hatten, haben Biden inzwischen ihre Unterstützung zugesichert. Dazu gehört auch der linke Senator Bernie Sanders, der bis zuletzt noch als Konkurrent Bidens im Rennen geblieben war. Biden (77), der von 2009 bis 2017 Obamas Vizepräsident war, ist inzwischen der designierte Präsidentschaftskandidat der Partei, obwohl die Vorwahlen noch nicht abgeschlossen sind. Offiziell soll Biden dann bei einem Parteitag im Sommer nominiert werden. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Weltatlas 27.04.2020 19:42
    Highlight Highlight Seien wir ehrlich, Trump wird wiedergewählt. Manchmal muss man einfach der Tatsache ins Auge schauen, auch wenn man es nicht wahrhaben möchte.
  • TheKen 27.04.2020 19:34
    Highlight Highlight „Biden habe seine Wurzeln nie vergessen“ hier liegt eben das grösste Problem bei einer Kandidatur Biden, sein Gedächtnis. Biden wäre aber sicher besser als Trump.
  • Garp 27.04.2020 19:19
    Highlight Highlight Herausragend wird er sicher nicht sein. Warum müssen Amis immer so übertreiben. Das ist so unauthentisch. Es nervt, egal von welcher Seite.
  • Democracy Now 27.04.2020 17:51
    Highlight Highlight #BidenDropOut

    Biden beschimpft potentielle Wähler und es wurden glaubhafte Vorwürfe bez. Sexueller Belästigung laut.

    Es muss die Notbremse gezogen werden. Noch mal 4 Jahre Trump wäre eine Katastrophe.

    #BidenDropOut
  • Noblesse 27.04.2020 17:32
    Highlight Highlight In Sachen Schultermassage sind ja beide in etwa gleich weit! Sie können ja ein Co-Präsidium einrichten. Dann hätten beide Zeitfenster verfügbar für ihre privaten Besorgungen wie Winterpneu wechseln oder eben Massieren...
  • Bougainvillea 27.04.2020 16:39
    Highlight Highlight Schon möglich.

    Doch bei den nun kursierenden Gerüchten wegen sexueller Nötigung einer Mitarbeiterin, denke ich wird er noch weniger Chancen auf ein Ticket ins Weisse Haus haben.
  • ingmarbergman 27.04.2020 16:10
    Highlight Highlight In Vergleich zu Trump, wäre auch Kermit der Frosch ein herausragender Präsident.

    Egal wer die Alternative ist, jedeR ist besser als Trump.
    • Weltatlas 27.04.2020 20:08
      Highlight Highlight Charlie Sheen of course
      Benutzer Bild
  • Yolo 27.04.2020 16:06
    Highlight Highlight Kein Wunder: dank dem amtierende Benchmark ist dies auch keine Herausforderung.
  • Dr. Unwichtig 27.04.2020 15:43
    Highlight Highlight In Washington halten die meisten Politiker (blau oder rot) nicht allzu viel vom Volk. Für sie sind es kleine Kinder, die Führung bedürfen. So wurde ein System aufgebaut, dass aus angeblich komplett unterschiedlichen Flügeln besteht, in Tat und Wahrheit aber ein ziemlicher Eintopf aus Ansichten und Möglichkeiten ist. Trump hat dieses Verständnis aufgebrochen und der Schock seiner Präsidentschaft sitzt vielleicht so tief, dass dadurch echte Reformen angestossen werden. Biden repräsentiert das System, das Trump ermöglichte. Er wäre deshalb - langfristig betrachtet - ein äusserst schlechte Wahl.
  • Auric 27.04.2020 15:29
    Highlight Highlight na wenn die das sagt, dann wird das so sein.

    Sie wird dann die Eiscreme Ministerin.
    • Joe "I beat the socialist" Biden 27.04.2020 19:54
      Highlight Highlight Ein unterbewerteter Kommentar :)

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