DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wieso plötzlich mehr als 100 Österreicher einen Scheck von Trump erhalten



President Donald Trump smiles as he speaks during an event to present the Presidential Medal of Freedom to Jim Ryun, in the Blue Room of the White House, Friday, July 24, 2020, in Washington. (AP Photo/Alex Brandon)
Donald Trump,Jim Ryun

Donald Trump während einer Rede in Washington (Archivbild). Bild: keystone

Von US-Präsident Donald Trump unterzeichnete Schecks zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise sind nun bei etlichen Österreichern gelandet. Mehr als 100 solcher Schecks über jeweils 1200 Dollar (rund 1000 Euro) sind nach Angaben des ORF inzwischen bei Banken eingelöst worden.

Zu den Empfängern zählt auch ein Rentner aus Linz in Oberösterreich, der einst für kurze Zeit in den USA gearbeitet hatte. Er habe zuerst an einen schlechten Scherz geglaubt, schilderte der Mann in der ORF-Nachrichtensendung «ZiB2» am Montagabend. Die Bank habe die Echtheit des Schecks aber überprüft, und wenig später habe er das Geld auf dem Konto gehabt.

Grund des Geldsegens könnte eine Datenpanne bei den amerikanischen Behörden sein. Die US-Regierung hatte Schecks an zahllose Menschen geschickt, gedacht als Hilfe in der Coronavirus-Krise.

>>> Mehr zum Coronavirus findest du im Liveticker.

US-Bürger mit einem Jahresgehalt von bis zu 75'000 Dollar erhielten Schecks von 1200 Dollar, berufstätige Paare mit einem Gehalt bis 150'000 Dollar entsprechend 2400 Dollar. Irrtümlich gingen auch Zahlungen an mehr als eine Million Tote.

Offenbar hatten das Finanzministerium und die Steuerbehörde vor dem Verschicken der Hilfe-Schecks nicht ihre Daten mit den Verstorbenenmeldungen der Sozialversicherungsbehörde abgeglichen.

Das Geld wird jedenfalls im Fall des Rentners aus Linz zu einem guten Teil in die USA zurückfliessen. Sollten die Reisebeschränkungen wieder fallen, werde er dort endlich mal wieder Urlaub machen, kündigte er an. (sda/dpa)

BTW: Bist du klüger als der amerikanische Präsident?

Kleiner Hinweis, falls du es schon gemacht hast: Das war das Quiz vom Sonntag, das QDH ersetzte.

Quiz
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die besten und verrücktesten Schlagzeilen aus den USA

1 / 15
Die besten und verrücktesten Schlagzeilen aus den USA
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Alternative Fakten» – so sorgte Trumps Ex-Beraterin für Schlagzeilen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

70% in der EU sind geimpft – so steht die Schweiz im Vergleich da

Malta top, Bulgarien flop – und die Schweiz? So schnell verimpften die EU-Länder im Vergleich zur Schweiz.

Eines der Impfziele hat die Europäische Union erreicht: Mindestens 70 Prozent der Erwachsenen haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Bis Ende des Sommers sollen 70 Prozent vollständig geimpft sein. Das gab Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bekannt. Wir zeigen, welche Länder besonders gut vorankommen – und wie die Schweiz im EU-Vergleich dasteht.

Malta hat seinen Impfturbo früh gezündet. Mittlerweile hat die Inselgruppe mit rund 520'000 Einwohnern die Herdenimmunität schon …

Artikel lesen
Link zum Artikel