DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vier Tote in Behinderten-Wohnheim: Tatverdächtige Mitarbeiterin wird begutachtet



Nach der Gewalttat mit vier Toten und einer Schwerverletzten in einem Behinderten-Wohnheim in der ostdeutschen Stadt Potsdam soll die tatverdächtige Pflegemitarbeiterin auf ihre Schuldfähigkeit untersucht werden.

Die Begutachtung sei beauftragt worden, sagte der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Sebastian Thiele, am Freitag. Die 51-Jährige war am Donnerstag von einer Haftrichterin vorläufig in die Forensik der Psychiatrie in Brandenburg/Havel eingewiesen worden. Nach Angaben von Thiele hat sich die Frau bislang nicht zu den Vorwürfen geäussert.

29.04.2021, Brandenburg, Potsdam: Blumen, Kerzen und Plakate liegen vor dem Eingang zur Einrichtung des diakonischen Anbieters Oberlinhaus. In der Einrichtung mit einem Wohnheim waren am Vortag vier Leichen und eine schwer verletzte Person gefunden worden. Zum Oberlinhaus geh

Blumen, Kerzen und Plakate liegen vor dem Eingang des Wohnheimes. Bild: keystone

Die 51-Jährige soll am Mittwochabend vier Bewohner des Thusnelda-von-Saldern-Hauses vorsätzlich getötet und eine weitere Bewohnerin schwer verletzt haben. Die Opfer waren zwischen 31 und 56 Jahre alt.

In dem Heim der diakonischen Einrichtung Oberlinhaus werden Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen betreut. Die schwer verletzte Bewohnerin wurde nach Angaben des Oberlinhauses notoperiert und befand sich auf dem Weg der Besserung.

Zum Tathergang machte der Sprecher der Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen weiterhin keine Angaben. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wiesen die getöteten Bewohner schwere Schnittverletzungen an der Kehle auf. Zu den Ergebnissen der Obduktionen äusserte sich die Staatsanwaltschaft am Freitag nicht. (saw/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Warum dieser Bio-Bauer keine Angst vor der Trinkwasser-Initiative hat

Es brodelt in der Bio-Branche. Die Trinkwasser-Initiative spaltet die Gemüter. Der Berner Bio-Bauer ist enttäuscht über die Nein-Parole von Bio Suisse. Bei einem Rundgang über seinen Hof erzählt er von seiner Vision – und erklärt, warum er kein Nutella isst.

Durch die malerische Landschaft des Berner Seelands, vorbei an den typisch rund geschwungenen Dächern der Berner Bauernhäuser, durch die Gemeinde Grossaffoltern führt ein einsamer Weg auf den Hof von Markus Bucher. Er trägt den lieblichen Namen «Farnigasse». Und die Farnigasse gibt Buchers Reich seinen Namen. Das «Farngut» des Bio-Bauern ist umgeben von blühenden Apfelbäumen und frisch bepflanzten Knoblauch-Feldern. Es ist ruhig auf dem Hof. In der Ferne sind einige Feldarbeitende zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel