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Anja Reschke

Keine Likes für Hetze! ARD-Moderatorin Anja Reschke ruft zur Mässigung im Internet auf.  Bild: twitter/ard online

«Zeigt Haltung!» – ARD-Frau prangert die Flüchtlings-Hetze im Internet an



Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte, Hasstiraden im Internet: Die ARD-Moderatorin Anja Reschke konnte nicht länger nur zusehen. In einem bewegenden Kommentar warnte sie am Mittwochabend in den Nachrichten vor schamlosen Hasstiraden im Internet: «Auf Sätze wie ‹Dreckspack, soll im Meer ersaufen› bekommen sie (die Facebook-Hetzer) ja auch noch begeisterten Zuspruch und eine Menge Likes», sagt sie. 

Wer also nicht der Meinung sei, «dass alle Flüchtlinge Schmarotzer sind, die verjagt, verbrannt oder vergast werden sollten», müsse jetzt den Mund aufmachen und Haltung zeigen. «Es ist wieder einmal Zeit für einen Aufstand der Anständigen», sagt Reschke. Sie freue sich schon auf die Kommentare zu diesem Kommentar. 

Und tatsächlich reagiert das Internet – jedoch mit viel Lob. Bis Donnerstagmorgen wurde der Beitrag mehr als 40'000 Mal geteilt, bekam über 52'000 Likes und mehr als 2000 Kommentare. (rar)

Die Flüchtlinge von Calais

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 19.08.2015 16:38
    Highlight Highlight 1993 hatte D schon mal 400 000 Flüchtlinge im Jahr. Im Grossen und Ganzen hat die Gesellschaft den Ansturm gut verdaut. Etwas organisiertes Verbrechen hat sich jedoch etabliert und ist noch nicht völlig beseitigt. Dieses Jahr werden rund 700 000 Flüchtlinge erwartet, allerdings mit einer völlig unausgelichenen Altersstruktur und weitgehend mangelhaften Ausbildungsvoraussetzungen. Aber auch hier kann man optimistisch sein, dass die Sozialsysteme das verdauen können.
    Die Situation deutet aber darauf hin, dass man solche Zuströme über einen längeren Zeitraum zu erwarten hat.
    1 0 Melden
    • zombie1969 19.08.2015 17:09
      Highlight Highlight 2)
      Zwei oder drei Jahre Zuströme in solchen Mengen können aber nicht problemlos verdaut werden. Das zeigt besonders die Tasache, dass auch noch der Zustrom von 1993 heute noch zwar geringe, aber vorhandene Restprobleme verursacht.
      Wenn einige chaotische Geister sich jetzt an Flüchtlingsheimen vergehen, so ist das jedoch völlig unakzeptabel. Damit wird man in solchen Situationen wohl leben müssen und es kann davon ausgegangen werden, dass es nicht nur Rechtsextreme sind, die hier als Täter in Frage kommen.
      1 0 Melden
  • Linus Luchs 06.08.2015 17:16
    Highlight Highlight Am 18. Oktober haben wir in der Schweiz Gelegenheit, als Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Haltung zu zeigen. Indem wir uns an den National- und Ständeratswahlen beteiligen und unsere Stimmen nicht denen geben, die seit Jahren den Nährboden schaffen, auf dem die Fremdenfeindlichkeit gedeiht. In unserer Demokratie haben wir es in der Hand, den Brunners und Köppels politisch den Stecker zu ziehen!
    87 15 Melden
  • zombie woof 06.08.2015 15:55
    Highlight Highlight Selbstverständlich haben wir ein Problem das gelöst werden muss, aber man kann das sachlich und anständig lösen. Wie heisst es so schön? C'est le ton qui fait la musique!
    24 3 Melden
  • saintjulians 06.08.2015 12:55
    Highlight Highlight Der totale Mainstream. "Alle Flüchtlinge aufnehmen und gut is!" - Diskutiert doch, WARUM die Menschen alle kommen? Den Flüchtlingen ist nicht geholfen, wenn man nur diejenigen "aufnimmt", welche die Reise zu uns schaffen. Die Lage im Heimatland bleibt katastrophal. Europa/USA haben direkte Mitverantwortung: 1. durch Kriege, 2. durch Waffenexporte und 3. durch die wirtschaftliche Ausbeutung bzw. Zerstörung ganzer Kontinente (wie Afrika). Wer den Menschen wirklich helfen will, sollte dafür sorgen, dass ihre Heimat endlich lebenswert wird!
    60 14 Melden
    • Thinkerer 06.08.2015 13:43
      Highlight Highlight Zustimmung. Nur: Das eine soll man tun und das andere auch. Beides ist nötig. Die, die hier sind, sollen anständig behandelt werden, und denen, die nicht hier sind, soll man helfen.
      49 5 Melden
    • Lionqueen 06.08.2015 18:41
      Highlight Highlight Das Problem ist auch, dass die die es schaffen nach Europa zu kommen nicht am schlimmsten dran sind. Sie konnten das Geld aufbringen. Ich finde es wichtig, dass die Menschen in ihrem Heimatland unterstützt werden. So müssen sie auch die schwierige und gefährliche Reise nach Europa nicht auf sich nehmen.
      8 4 Melden
    • Karin Müller 07.08.2015 21:56
      Highlight Highlight auch in europa gibt's eliten, die sich alles unter den nagel reissen (siehe zb ausverkauf von griechenland). der irrsinn ist leider überall, aber uns geht's noch zu gut, als dass wir das ändern wollten...
      1 0 Melden
  • Zeit_Genosse 06.08.2015 12:49
    Highlight Highlight «Es ist wieder einmal Zeit für einen Aufstand der Anständigen»
    Gut gesagt. Gilt für die ganze Welt und somit auch für uns....
    66 6 Melden
  • Thomas Binder 06.08.2015 09:44
    Highlight Highlight Cave: Ein Musterbeispiel unserer alltäglichen Manipulation - PRopaganda, ob unabsichtlich oder vorsätzlich ist völlig irrelevant!

    Viel mutiger als gegen diese kleinen "Psychopathen" hinzustehen und mit der Illusion, ein Megaanständiger zu sein, auf diese kleinen rassistischen Niemands einzuschlagen und sich dann auch noch selbstgefällig als Opfer deren Wut zu präsentieren wäre es, gegen die "Psychopathen" hinzustehen, welche die Kriegsflüchtlinge durch militärisches Engagement und Waffenexporte aus ihren Häusern zu uns bomben und die Wirtschaftsflüchtlinge durch Raub deren Ressourcen.
    27 14 Melden
    • Thomas Binder 06.08.2015 11:00
      Highlight Highlight Das scheinbar unglaublich Komplizierte ist in Wahrheit fast immer ganz einfach!
      Die abendländische Wirtschaft ist die Hauptursache der Wirtschaftsflüchtlinge.
      Die abendländischen Regierungen sind die Hauptursache der Kriegsflüchtlinge.

      Man kann natürlich Symptombekämpfung betreiben. Als Arzt weiss ich, dass die Bekämpfung der Ursache, falls diese bekannt ist, mittel- bis langfristig immer die bessere Wahl darstellt.

      Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer? - Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements
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      15 8 Melden
    • Thomas Binder 06.08.2015 18:40
      Highlight Highlight Dass Frau dann auch noch bejubelt wird für das Selbstverständliche, sagt schon fast alles über den Zustand unserer Gesellschaft.
      5 1 Melden
  • zhgr1989 06.08.2015 09:00
    Highlight Highlight Eine hochanständige Frau, welche immer wieder zu Themen ihre eigene Meinung abgibt. Im deutschsprachigen Raum konkurrenzlos, bin von ihr völlig begeistert!!! Hatte ja bereits zum 70-Jährigen Gedenktag für die Holocaust-Opfer eine grandiose Rede. Es braucht mehr von ihrem Schlag!!!
    121 14 Melden
  • little_miss_trouble 06.08.2015 08:30
    Highlight Highlight JA! <3
    69 11 Melden

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